Plittersdorfer Altrhein
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Jahresbericht 2017
 

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Vorsitzende der Ortsgruppe Rastatt beim NaturFreunde-Bundeskongress
 
 
 
Das höchste Gremium der NaturFreunde Deutschlands tagte unter dem Motto "Nachhaltigkeit solidarisch leben" vom 30.03. bis zum 02.04.2017in Nürnberg. Rund 120 Delegierte und 60 Gastdelegierte berieten insgesamt 55 Anträge und zahlreiche Initiativ­anträge und debattierten dabei unter anderem über die sozialökologische Transformation, Natur-, Umwelt- und Klimaschutz sowie Friedenspolitik, aber auch Satzungsänderungen, Beitragssätze und den Versicherungsschutz.
Als Leitantrag wurde ein Manifest für eine soziale und ökologische Transformation verabschiedet; zudem wurde in einer Reso­lution auch das NaturFreunde-Verständnis von Umweltpolitik neu definiert. Darin heißt es: "Unsere Geschichte ist der Kampf gegen die Ausbeutung des Menschen UND die Ausbeutung der Natur. Wir sehen das als Einheit an."
Uschi Böss-Walter vertrat die Ortsgruppe Rastatt und den Landesverband Baden als Mitglied der Antragskommission in der Vorbereitung und als ordentliche Delegierte in der Bundeskonferenz. Sie konnte die Beiträge der Rastatter Ortsgruppe zu den wichtigen Themen der sozialökologischen Transformation einbringen. Als Beispiel für die praktische Umsetzung der ökologi­schen und sozialen Themen stellte sie die Umweltschule und den Erlebnisparcours für globales Lernen vor. Sie wurde außer­dem vom Bundeskongress zur Konferenz der Naturfreunde Internationale im Oktober 2017 delegiert. www.naturfreunde.de
 
 
Flohmarkt im Vereinsheim
 
 
Am 1. April 2017 fand im Vereinsheim mal wieder ein Flohmarkt statt. Im Angebot waren Bücher, Geschirr, Socken, Spielzeug und vieles mehr. Alles lud zum Stöbern ein; manches fand einen neuen Verbleib. Und wer wollte, konnte sich beim Mittagstisch mit Erbsensuppe und Wienerle stärken. Danach gab es Kaffee und Hefezopf.
 
 
NaturFreunde stellen ihre Aktivitäten im Bereich Nord-Süd-Kooperationen vor und eröffnen den neuen Erlebnisparcours für Nachhaltigkeit
 
 
 
 
Seit einigen Jahren schon pflegen die NaturFreunde im Landesverband Baden enge Partnerschaften mit den Naturfreunden im Senegal. Gemeinsam wurden bereits einige Projekte erfolgreich durchgeführt: So konnten bereits der Bau eines Kindergartens, verschiedene Baumpflanzprojekte, Mikrokredite an senegalesische Frauen zur Gründung von Gewerben, Umweltbildungs­maßnahmen und Klimapartnerschaften sowie verschiedenste Bildungsreisen realisiert werden.
Der 2016 gegründete Fachbereich Nord-Süd-Kooperationen bündelt und koordiniert diese Projekte und möchte deren Themen und Inhalte in die Öffentlichkeit tragen. Dazu findet 2017 eine landesweite vom Staatsministerium Baden-Württemberg über die SEZ (Stiftung für Entwicklungszusammenarbeit) geförderte Veranstaltungsreihe statt. Deren Auftakt am Samstag, den 25. März haben ca. 50 Teilnehmer*innen im NaturFreundehaus "An der Murg" in Rastatt erleben dürfen.
Hier wurde auch der neu entwickelte "Erlebnisparcours für Nachhaltigkeit und globales Lernen" vorgestellt. An 17 verschiedenen Spiel- und Aktionsstationen konnten sich die Teilnehmer*innen auf spielerische Weise Informationen zu den Themen Klima­wandel, Virtuelles Wasser, Globale Verteilung und Globale Gerechtigkeit erarbeiten. Als gemeinsame Aktion wurde die Station "Weltspiel- Globale Verteilung – Globale Gerechtigkeit" moderiert durchgeführt. Das Weltspiel brachte die Teilnehmer*innen zum Grübeln, hätten sie doch die Verteilung von Bevölkerung, Kapital, CO2-Ausstoß anders eingeschätzt. Besonders erstaunt waren die Teilnehmer*innen aber über die Verteilung von geflüchteten Menschen weltweit.
Beim anschließenden "Weltmahl" sammelten viele der Gäste noch einmal Kraft für den Trommelworkshop bevor die Lichter zur Earth Hour dann gelöscht wurden und der Tag im Schein des Kerzenlichts und Lagerfeuers mit Geschichten zur Nachhaltigkeit ausklang.
Der Erlebnisparcours kann ab sofort bei der Fachgruppe Nord-Süd-Kooperationen ausgeliehen werden. In Rastatt findet die nächste Veranstaltung am 20. Mai anlässlich der Nachhaltigkeitstage in Baden-Württemberg wieder im NaturFreundeHaus statt.
 
 
Beim Vereinsheim Kräuterspirale angelegt und Bienenhotel restauriert
 
 
Das Treffen der Gruppe "Junge Familien" am 19. März stand unter dem Motto "work and fun am Vereinsheim". Einige Familien trafen sich schon vormittags, um eine Kräuterspirale anzulegen. Das war mit großem körperlichem Einsatz verbunden, da der Boden umgegraben werden musste und schwere Steine zu bewegen waren. Zur Stärkung gab es dann eine Kartoffelsuppe mit Würstchen. Am Nachmittag kamen weitere Familien dazu und das Insektenhotel wurde restauriert, leere Zwischenräume wieder aufgefüllt und ein Maschendraht als Schutz angebracht. Die Kinder konnten derweil mit ihren Eltern Grasköpfe und Samen­bomben basteln. Zum Abschluss durfte auch der obligatorische Kaffee und Kuchen nicht fehlen.
 
 
Zay-Apotheke spendet 300 Euro - Umweltdetektive sammeln Müll ein
 
 
 
Wer im vergangenen Jahr 2016 in der Zay-Apotheke einkaufte und dabei auf eine Plastiktüte verzichtete, der bewirkte zweierlei Gutes. Erstens einen Beitrag zum Umweltschutz: Plastik zersetzt sich erst in hunderten von Jahren, wenn überhaupt. Auf den Meeren treiben inzwischen riesige Inseln von Plastikmüll. Die EU hatte deshalb beschlossen, den Gebrauch von Plastiktüten zu reduzieren. Und zweitens flossen für jede eingesparte Plastiktüte 10 Cent in eine Spenden­kasse zugunsten der Umweltdetektive und der Naturerlebnisstation der NaturFreunde. Am 18. März 2017 war nun die Spendenübergabe: Frau Meyer von der Zay-Apotheke hatte hübsch verpackt 300 Euro mitgebracht. Von diesem Geld sollen nun zehn Schwimmwesten für die Kleinsten angeschafft werden, damit diese bei Paddeltouren auch gut gesichert sind.
Die Umweltdetektive nutzten die Gelegenheit, um dieses Ereignis mit einer Müllsammelaktion rings um das Vereinsheim zu verbinden. Von der Stadt hatte man sich Greifzangen ausgeliehen. Und so suchte und sammelte man zunächst vom Vereins­heim aus auf dem Murgdamm bis zum Ende der Kleingartenanlage und dann dem Bittlerweg und der Brufertstraße entlang bis zum Vereinsheim zurück. Zwei hochbeladene Schubkarren voll Müll waren das Ergebnis und ebenso viel Müll belastete nun die Umwelt weniger.
 
 
Närrisches Monatstreffen am Schmutzigen Donnerstag im Naturfreundehaus
 
 
 
 
 
 
 
Der Schmutzige Donnerstag fiel im Jahr 2017 auf den 23. Februar. Da bot sich an, das Monatstreffen zu nutzen und selbst die Seniorengruppe war Feuer und Flamme und verschob ihren Seniorentreff auf diesen Tag. Pünktlich um 16.11 Uhr eröffnete der närrische Ehrenvorsitzende der Rastatter NaturFreunde und Leiter der Seniorengruppe, Werner Mellert das Spektakel, begleitet von der neu formierten Band 'Les Musiciens de la Nature'. Der große Saal war fastnachtlich geschmückt. Zunächst bediente man sich an der reichlich bestückten Kuchen- und Kaffeetafel. Und dann ging es richtig los: das Ehepaar Mellert mit einem Wortbeitrag, das Ehepaar Dubinin mit seiner Drehorgel und als Verstärkung von der Ra-Ka-Ge die junge Närrin Selina. Nach der Organisatorin und Jäckin Brigitte Wagner folgten weitere Beiträge aus den Reihen der Ra-Ka-Ge. Dann das Highlight: Der Modeschöpfer Ernst Michel alias 'Karl Lagerfeld' präsentierte mit seinen Models die neuste Mode und die vielfältigen Be­nutzungsformen eines Kleidungsstücks, einer langen Unterhose. Zwischendurch heizten die Musikanten immer wieder die Stimmung an und animierten zum Schunkeln und zur Polonaise. Die Dubinins mit einer weiteren Moritat sowie Brigitte Wagner zusammen mit dem Geiger Kurt schlossen den Reigen. Und schließlich wartete da noch das Salatbuffet auf die hungrigen Närrinnen und Narren.
 
 
Eintauchen in die Märchenwelt mit dem Märchenzentrum Sterntaler
 
 
 
Am 29. Januar 2017 brachte Edeltraud Galitschke vom Märchenzentrum Sterntaler ein wahres Schatzkästlein voller Über­raschungen mit ins Naturfreundehaus, um Jung und Alt in die Welt der Märchen zu entführen. Alle lauschten gespannt und fasziniert ihren mit Gesten untermalten Worten. Auch Puppenfiguren wie der Papagei oder der Pfau verliehen zusätzlichen Ausdruck. Besonders begeisterte das Kindermärchen "Hans im Glück" der Brüder Grimm in Form eines Erzähltheaters mit Bildkarten (Kamishibai-Papiertheater). Danach war Gelegenheit, mit Stift und Pinsel oder mit Faserwolle oder mit Ton die gewonnenen Empfindungen in andere Sphären umzusetzen. Nach einem letzten Märchen öffnete die Märchenerzählerin ein wirkliches kleines Schatzkästchen und verteilte an die Anwesenden kleine Edelsteine: vielleicht helfen diese, Träume wahr werden zu lassen.