Umweltdetektive mit Spektiv
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Jahresbericht 2017
 

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TamTam: Das Rastatter Familien- und Trommelfest begeisterte wieder einmal
 
 
 
 
 
 
 
Alle zwei Jahre steigt beim Naturfreundehaus die große TamTam-Fete, veranstaltet von den NaturFreunden und der Gruppe Tam Tam Tankstelle. Alles war bestens vorbereitet. Haus und Wiese waren geschmückt und Bernd, Klaus, Hans, Bernd und Heiko von der Tam Tam Tankstelle hatten wiederum ein Super-Programm organisiert. Und da auch noch das Wetter mitspielte, war ein großer Besucherandrang garantiert. Nach der Begrüßung durch Uschi startete das Fest-Programm mit den "Trommel­kids der Karlsruhe" unter der Leitung von Notker Dreher. Dann war gleich "Trommeln für alle" mit Björn Scheck angesagt. Nach dem Bläserensemle der Städtischen Musikschule Rastatt unter der Leitung von Reiner Möhringer zeigte die Kindertanz-Gruppe der Schule für zeitgenössischen künstlerischen Tanz "Tanzraum" unter der Leitung von Romina Becker ihr Können. Dann waren wieder alle an der Reihe: "Singen für alle" an der großen Indianertrommel mit Tanja Francicso. Schon eine feste Institution beim Fest ist "Melange Orange" mit Karin Huttary (Percussion) und Jochen Roddewig (Saxophon). Es folgte " Massemaboo" sowie die Afro-Trommelgruppe "LENKE". Danach zog die Erwachsenen-Tanzgruppe Schule für zeitgenössischen künstlerischen Tanz "Tanzraum" unter der Leitung von Romina Becker das Publikum mit einer hochwertigen Darbietung in ihren Bann. Die Afro-Trommelgruppe und Mitveranstalterin "Tam Tam Tankstelle" beschloss traditionell das Programm mit ihren Rythmen und animierte nochmals so manchen Gast zum Mittanzen.
Das Hauptprogramm wurde von vielen weiteren Aktivitäten begeleitet: Trommel-Basteln, Eine-Welt-Laden, Mandala-Malen mit Maria. Drinnen im Haus war der Erlebnisparcours für globales Lernen aufgebaut unter der Leitung von Daniela. Und natürlich war auch für afrikanisches Essen gesorgt. Und alles für eine guten Zweck: Der Erlös des Festes ist für den Aufbau eines Ausbildungszentrums in St. Louis im Senegal bestimmt.
 
 
Familiengarten - urban gardening bei den NaturFreunden
 
 
Junge Familien erproben sich im Gartenbau: Angefangen wurde mit einer Kräuterspirale. Hier wird mittlerweile fleißig geerntet - alle die frische Kräuter verarbeiten oder auf den eigenen oder Gemeinschaftstisch bringen wollen, können sich hier aus einem umfangreichen Angebot bedienen. Immer wieder stehen wir um die Spirale herum, kosten, bestimmen die Kräuter und über­legen, wozu sie gut sind und wie sie verarbeitet werden können. Eine lockere Eingrenzung wird vorgenommen, der Zaum soll noch mit bunten Bändern verschönert werden. Einige unserer jungen Familien haben keinen eigenen Garten (im Übrigen, wie viele andere in der Stadt auch). Und deshalb starteten wir im Frühjahr mit unserem Familien- oder besser Gemeinschaftsgarten-Projekt. Heute wachsen schon die Bohnen die Stangen hoch, Zucchinis können bereits geerntet werden, Kartoffeln, Karotten u.a. brauchen noch. Es mach Spaß, alles wachsen zu sehen und die Kinder sind sehr neugierig.
Wikipedia: "Urbaner Gartenbau, auch Urban Gardening, ist die meist kleinräumige, gärtnerische Nutzung städtischer Flächen innerhalb von Siedlungsgebieten oder in deren direktem Umfeld. Die nachhaltige Bewirtschaftung der gärtnerischen Kulturen, die umweltschonende Produktion und ein bewusster Konsum der landwirtschaftlichen Erzeugnisse stehen im Vordergrund."
Das NaturFreunde-Motto lautet ja "Nachhaltigkeit solidarisch leben!" und genau das tun wir hier im Kreis der jungen Familien.
 
 
Naturfreundetag bei der Landesgartenschau 2017 in Bad Herrenalb
 
 
 
 
Am 27. Mai 2017 war zum Naturfreundetag auf der Landesgartenschau eingeladen. Viele NaturFreundinnen und NaturFreunde aus den Bezirken 6 und 7, darunter auch einige aus Rastatt, machten sich bei sommerlichem Wetter auf nach Bad Herrenalb. Die große Schar der NaturFreunde wurde in einzelnen Gruppen aufgeteilt, die jeweils eine eigene Führung durch das Garten­schaugelände mit seinen drei Bereichen erhielten. Die Führung begann im Bereich der Schweizerwiese mit Blick auf die Felsen des Falkensteins. Hier war ein Kinderspielplatz abentuerlich neu gestaltet. Künstler*innen boten Baumskulpturen. Zahlreiche Verbände aus dem Forst, der Imkerei und dem Gartenbau informierten. Der zweite Bereich war der Kurpark mit der renaturierten Alb, der dritte das Klosterviertel mit seinen historischen Bauwerken, so der Klosterkirche und der Abtwohnung. Auch die berühmte Klosterkiefer auf einem gemauerten Torbogen war zu bestaunen. Der NaturFreunde-Landesverband hatte im Kurpark einen Informationsstand aufgebaut. Und am Nachmittag präsentierte ein Mandolinenorchester der NaturFreunde in der dortigen Konzertmuschel Wanderlieder.
 
 
"Bildung ist die mächtigste Waffe, um die Welt zu verändern", Nelson Mandela
 
   
 
Die NaturFreunde Rastatt nutzten zwei Anlässe, am 20.05.2017 aktiv zu sein: Die Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg und den Aktionstag der Kampagne "NaturFreunde bewegen!" Wir stellten die provokante Frage "Wem gehört die Welt?" und stellten den Mitgliedern und Gästen das sog. "Weltspiel" vor. Dabei handelt es sich um eine begehbare Weltkarte, die es erlaubt auf spielerische und leichte Art gemeinsam Fragen zur Globalen Gerechtigkeit zu entwickeln. Dabei sind verschiedene Inhalten möglich (Naturfreunde-Organisationen, Ernährung, Wasser, CO2-Ausstoß, Energie, Armut, Flucht usw.) Dieses Spiel brachte Jung und Alt tatsächlich in Bewegung – sowohl auf der Weltkarte, als auch miteinander ins Gespräch. Es war ein toller Nachmit­tag, der uns gezeigt hat, "Nachhaltigkeit solidarisch leben" ist keine Floskel, sondern eine gute Erfahrung, die uns stärkt und die wir wiederholen wollen. Sie hat so viel mit unseren alltäglichen Leben zu tun. Ein schönes Ergebnis dieses Aktionstages ist einmal, dass wir Besuch von anderen Ortsgruppen bekamen und dass wir einen neuen Kontakt mit einer Berufsschule knüpfen konnten, die unsere Spiele zur Nachhaltigkeit in den Unterricht einbauen will: Globales Lernen – Nachhaltigkeit lernen. Hat Spaß gemacht!
 
 
Felsen, Wälder und Wiesen - Auf der zweiten Etappe des Natura Trails "Murgtal"
 
 
 
 
 
 
 
Am 14. Mai 2017 wurde die zweite Etappe des Natura Trails "Murgtal" eröffnet. Start für den gesamten Trail des NaturFreunde-Bezirks Rastatt-Murgtal war bereits im Jahr 2016. Die erste Etappe führte damals von Gaggenau über Michelbach, Sulzbach und Hörden nach Gernsbach. Die zweite Etappe verlängert von Gernsbach über Lautenbach, die Lauten- und Rockertfelsen, den Dachsstein und Reichental nach Weisenbach. Natura Trails liefern viel Information zu den FFH-Gebieten und Vogelschutz­gebieten sowie den geschützten Arten auf der Strecke. So war auch diesmal ein zwölfseitiger Flyer gefertigt worden.
Gewandert wurde an dem Sonntag ein Teilausschnitt aus der Strecke bei Reichental unter Führung des Forstrevierleiters und NaturFreunds Thomas Schlaich. Auf mehreren Stationen erläuterte Thomas Schlaich die Besonderheiten des dortigen Waldes, der Felsformationen, der Lebensraumtypen und Arten. Die Informationen waren authentisch und hoch interessant. Am Schluss kehrte die Wandergruppe noch ein, in den Grünen Baum in Reichental. Im Jahr 2018 soll die dritte Etappe folgen.
 
 
Am 7. Mai Jahreseröffnung an der Naturerlebnisstation "NEST Raukehl"
 
 
 
 
Rechtzeitig zur NEST-Eröffnung hörte der morgentliche Regen auf und die Raukehl erwartete die jungen Familien in einem frischen, saftigen Grün. Natürlich war der Familienkanadier der Rastatter NaturFreunde vor Ort und wiederum die Attraktion. Heiko und Thomas fuhren an diesem Nachmittag mehrfach mit vollgeladenem Kahn hinaus auf den Kleinen und den Großen Bärensee. Dabei galt es, auch Rücksicht auf ein brütendes Schwanenpaar zu nehmen. Bernd machte den Nachen flott und fuhr ebenfalls hinaus, sammelte nebenbei noch einige Müllstücke auf, die das letztjährige Hochwasser angeschwemmt hatte. An der Wasserstation zog ein Kalikokrebs alles Interesse auf sich. Kalikokrebse sind eine invasive Art und wandern bei feuchtem Wetter auch über Land. So war dieser Krebs nicht im Wasser, sondern auf der Wiese gefunden worden. An der Krone der umgefallenen Weide entdeckte man Weidenblattkäfer und Weidenschaumzikaden. Weidenzweige dienten dazu, riesige Seifenblasen über die Raukehlwiese schweben zu lassen. Derweil wurde das Holzfeuer bereitet und Stockbrot und ein paar Würstchen gegrillt. Als gegen Abend wieder Regen einsetzte, wurde alles schnell zusammengepackt. Und man hat sich über einen wunderschönen Nachmittag draußen in der Natur gefreut.
 
 
"Aufstehen in Rastatt"
 
Anlässlich des AfD-Landesparteitags am 6. Mai in der Badner Halle in Rastatt organisierte die IG Metall eine Hockete mit Kultur­programm und Info-Ständen im New-Britain-Park. Der Aufruf hierzu begann mit den Worten: "Wir stehen auf: Für Demokratie in unserem Land und in Europa. Für Frieden und Freiheit, für Respekt und Toleranz. ..." Die NaturFreunde Rastatt unterstützten die Aktion (pdf).
 
 
Vorsitzende der Ortsgruppe Rastatt beim NaturFreunde-Bundeskongress
 
 
 
Das höchste Gremium der NaturFreunde Deutschlands tagte unter dem Motto "Nachhaltigkeit solidarisch leben" vom 30.03. bis zum 02.04.2017in Nürnberg. Rund 120 Delegierte und 60 Gastdelegierte berieten insgesamt 55 Anträge und zahlreiche Initiativ­anträge und debattierten dabei unter anderem über die sozialökologische Transformation, Natur-, Umwelt- und Klimaschutz sowie Friedenspolitik, aber auch Satzungsänderungen, Beitragssätze und den Versicherungsschutz.
Als Leitantrag wurde ein Manifest für eine soziale und ökologische Transformation verabschiedet; zudem wurde in einer Reso­lution auch das NaturFreunde-Verständnis von Umweltpolitik neu definiert. Darin heißt es: "Unsere Geschichte ist der Kampf gegen die Ausbeutung des Menschen UND die Ausbeutung der Natur. Wir sehen das als Einheit an."
Uschi Böss-Walter vertrat die Ortsgruppe Rastatt und den Landesverband Baden als Mitglied der Antragskommission in der Vorbereitung und als ordentliche Delegierte in der Bundeskonferenz. Sie konnte die Beiträge der Rastatter Ortsgruppe zu den wichtigen Themen der sozialökologischen Transformation einbringen. Als Beispiel für die praktische Umsetzung der ökologi­schen und sozialen Themen stellte sie die Umweltschule und den Erlebnisparcours für globales Lernen vor. Sie wurde außer­dem vom Bundeskongress zur Konferenz der Naturfreunde Internationale im Oktober 2017 delegiert. www.naturfreunde.de
 
 
Flohmarkt im Vereinsheim
 
 
Am 1. April 2017 fand im Vereinsheim mal wieder ein Flohmarkt statt. Im Angebot waren Bücher, Geschirr, Socken, Spielzeug und vieles mehr. Alles lud zum Stöbern ein; manches fand einen neuen Verbleib. Und wer wollte, konnte sich beim Mittagstisch mit Erbsensuppe und Wienerle stärken. Danach gab es Kaffee und Hefezopf.
 
 
NaturFreunde stellen ihre Aktivitäten im Bereich Nord-Süd-Kooperationen vor und eröffnen den neuen Erlebnisparcours für Nachhaltigkeit
 
 
 
 
Seit einigen Jahren schon pflegen die NaturFreunde im Landesverband Baden enge Partnerschaften mit den Naturfreunden im Senegal. Gemeinsam wurden bereits einige Projekte erfolgreich durchgeführt: So konnten bereits der Bau eines Kindergartens, verschiedene Baumpflanzprojekte, Mikrokredite an senegalesische Frauen zur Gründung von Gewerben, Umweltbildungs­maßnahmen und Klimapartnerschaften sowie verschiedenste Bildungsreisen realisiert werden.
Der 2016 gegründete Fachbereich Nord-Süd-Kooperationen bündelt und koordiniert diese Projekte und möchte deren Themen und Inhalte in die Öffentlichkeit tragen. Dazu findet 2017 eine landesweite vom Staatsministerium Baden-Württemberg über die SEZ (Stiftung für Entwicklungszusammenarbeit) geförderte Veranstaltungsreihe statt. Deren Auftakt am Samstag, den 25. März haben ca. 50 Teilnehmer*innen im NaturFreundehaus "An der Murg" in Rastatt erleben dürfen.
Hier wurde auch der neu entwickelte "Erlebnisparcours für Nachhaltigkeit und globales Lernen" vorgestellt. An 17 verschiedenen Spiel- und Aktionsstationen konnten sich die Teilnehmer*innen auf spielerische Weise Informationen zu den Themen Klima­wandel, Virtuelles Wasser, Globale Verteilung und Globale Gerechtigkeit erarbeiten. Als gemeinsame Aktion wurde die Station "Weltspiel- Globale Verteilung – Globale Gerechtigkeit" moderiert durchgeführt. Das Weltspiel brachte die Teilnehmer*innen zum Grübeln, hätten sie doch die Verteilung von Bevölkerung, Kapital, CO2-Ausstoß anders eingeschätzt. Besonders erstaunt waren die Teilnehmer*innen aber über die Verteilung von geflüchteten Menschen weltweit.
Beim anschließenden "Weltmahl" sammelten viele der Gäste noch einmal Kraft für den Trommelworkshop bevor die Lichter zur Earth Hour dann gelöscht wurden und der Tag im Schein des Kerzenlichts und Lagerfeuers mit Geschichten zur Nachhaltigkeit ausklang.
Der Erlebnisparcours kann ab sofort bei der Fachgruppe Nord-Süd-Kooperationen ausgeliehen werden. In Rastatt findet die nächste Veranstaltung am 20. Mai anlässlich der Nachhaltigkeitstage in Baden-Württemberg wieder im NaturFreundeHaus statt.
 
 
Beim Vereinsheim Kräuterspirale angelegt und Bienenhotel restauriert
 
 
Das Treffen der Gruppe "Junge Familien" am 19. März stand unter dem Motto "work and fun am Vereinsheim". Einige Familien trafen sich schon vormittags, um eine Kräuterspirale anzulegen. Das war mit großem körperlichem Einsatz verbunden, da der Boden umgegraben werden musste und schwere Steine zu bewegen waren. Zur Stärkung gab es dann eine Kartoffelsuppe mit Würstchen. Am Nachmittag kamen weitere Familien dazu und das Insektenhotel wurde restauriert, leere Zwischenräume wieder aufgefüllt und ein Maschendraht als Schutz angebracht. Die Kinder konnten derweil mit ihren Eltern Grasköpfe und Samen­bomben basteln. Zum Abschluss durfte auch der obligatorische Kaffee und Kuchen nicht fehlen.
 
 
Zay-Apotheke spendet 300 Euro - Umweltdetektive sammeln Müll ein
 
 
 
Wer im vergangenen Jahr 2016 in der Zay-Apotheke einkaufte und dabei auf eine Plastiktüte verzichtete, der bewirkte zweierlei Gutes. Erstens einen Beitrag zum Umweltschutz: Plastik zersetzt sich erst in hunderten von Jahren, wenn überhaupt. Auf den Meeren treiben inzwischen riesige Inseln von Plastikmüll. Die EU hatte deshalb beschlossen, den Gebrauch von Plastiktüten zu reduzieren. Und zweitens flossen für jede eingesparte Plastiktüte 10 Cent in eine Spenden­kasse zugunsten der Umweltdetektive und der Naturerlebnisstation der NaturFreunde. Am 18. März 2017 war nun die Spendenübergabe: Frau Meyer von der Zay-Apotheke hatte hübsch verpackt 300 Euro mitgebracht. Von diesem Geld sollen nun zehn Schwimmwesten für die Kleinsten angeschafft werden, damit diese bei Paddeltouren auch gut gesichert sind.
Die Umweltdetektive nutzten die Gelegenheit, um dieses Ereignis mit einer Müllsammelaktion rings um das Vereinsheim zu verbinden. Von der Stadt hatte man sich Greifzangen ausgeliehen. Und so suchte und sammelte man zunächst vom Vereins­heim aus auf dem Murgdamm bis zum Ende der Kleingartenanlage und dann dem Bittlerweg und der Brufertstraße entlang bis zum Vereinsheim zurück. Zwei hochbeladene Schubkarren voll Müll waren das Ergebnis und ebenso viel Müll belastete nun die Umwelt weniger.
 
 
Närrisches Monatstreffen am Schmutzigen Donnerstag im Naturfreundehaus
 
 
 
 
 
 
 
Der Schmutzige Donnerstag fiel im Jahr 2017 auf den 23. Februar. Da bot sich an, das Monatstreffen zu nutzen und selbst die Seniorengruppe war Feuer und Flamme und verschob ihren Seniorentreff auf diesen Tag. Pünktlich um 16.11 Uhr eröffnete der närrische Ehrenvorsitzende der Rastatter NaturFreunde und Leiter der Seniorengruppe, Werner Mellert das Spektakel, begleitet von der neu formierten Band 'Les Musiciens de la Nature'. Der große Saal war fastnachtlich geschmückt. Zunächst bediente man sich an der reichlich bestückten Kuchen- und Kaffeetafel. Und dann ging es richtig los: das Ehepaar Mellert mit einem Wortbeitrag, das Ehepaar Dubinin mit seiner Drehorgel und als Verstärkung von der Ra-Ka-Ge die junge Närrin Selina. Nach der Organisatorin und Jäckin Brigitte Wagner folgten weitere Beiträge aus den Reihen der Ra-Ka-Ge. Dann das Highlight: Der Modeschöpfer Ernst Michel alias 'Karl Lagerfeld' präsentierte mit seinen Models die neuste Mode und die vielfältigen Be­nutzungsformen eines Kleidungsstücks, einer langen Unterhose. Zwischendurch heizten die Musikanten immer wieder die Stimmung an und animierten zum Schunkeln und zur Polonaise. Die Dubinins mit einer weiteren Moritat sowie Brigitte Wagner zusammen mit dem Geiger Kurt schlossen den Reigen. Und schließlich wartete da noch das Salatbuffet auf die hungrigen Närrinnen und Narren.
 
 
Eintauchen in die Märchenwelt mit dem Märchenzentrum Sterntaler
 
 
 
Am 29. Januar 2017 brachte Edeltraud Galitschke vom Märchenzentrum Sterntaler ein wahres Schatzkästlein voller Über­raschungen mit ins Naturfreundehaus, um Jung und Alt in die Welt der Märchen zu entführen. Alle lauschten gespannt und fasziniert ihren mit Gesten untermalten Worten. Auch Puppenfiguren wie der Papagei oder der Pfau verliehen zusätzlichen Ausdruck. Besonders begeisterte das Kindermärchen "Hans im Glück" der Brüder Grimm in Form eines Erzähltheaters mit Bildkarten (Kamishibai-Papiertheater). Danach war Gelegenheit, mit Stift und Pinsel oder mit Faserwolle oder mit Ton die gewonnenen Empfindungen in andere Sphären umzusetzen. Nach einem letzten Märchen öffnete die Märchenerzählerin ein wirkliches kleines Schatzkästchen und verteilte an die Anwesenden kleine Edelsteine: vielleicht helfen diese, Träume wahr werden zu lassen.