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Umweltschule - Grundlagen ab 2015
 
Die Umweltschule der NaturFreunde Rastatt startete im Jahr 2015 ihren Betrieb mit den drei Schwerpunkten "Nachhaltige Entwicklung", "Biodiversität und Naturschutz" und "Klimawandel und Klimaschutz". Da galt es zum einen die Entwicklung auf diesen Gebieten bis zum Jahr 2015 aufzuarbeiten. Zum anderen war das Jahr 2015 für die Umweltschule auch Ausgangspunkt für alle weiteren wichtigen Ereignisse und den daraus folgenden Transformationsprozess.
 
Nachhaltige Entwicklung
 
September 2015 Am 25. September wurde auf der UN-Generalversammlung in New York die "Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" verabschiedet. Die Agenda 2030 beinhaltet 17 Entwicklungsziele mit 169 Unterzielen und löst die Milleniumentwicklungsziele ab. Die Agenda verknüpft das Prinzip der Nachhaltigkeit mit der ökonomi­schen, ökologischen und sozialen Entwicklung.
("Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, deutsche Fassung")

 
Biodiversität und Naturschutz
 
2015 Die EU-Biodiversitätsstrategie 2011-2020 stellt die europäische Umsetzung des "Strategic Plan for Biodiversity 2011-2020" der Vereinten Nationen dar. Die EU-Kommission veröffentlichte im Oktober 2015 ihre Halbzeitbewertung. Ein Ergebnis: Der Fußabdruck der EU-28 beträgt noch immer mehr als das Doppelte ihrer Biokapazität.
  Am 1. Januar 2015 trat eine neue Verordnung der EU zu invasiven gebietsfremden Arten in Kraft. Zentraler Bestandteil der Verordnung ist eine Liste von invasiven gebietsfremden Arten von EU-weiter Bedeutung.
2017 Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat ein "Bundeskonzept Grüne Infrastruktur" präsentiert. Die "Graue Infrastruktur" wie Straßen, Schienen und Kanäle, Stromnetze, aber auch menschliche Siedlungen nehmen zunehmend Flächen in Anspruch und zerschneiden Lebensräume. Tag für Tag wird so in Deutschland eine Fläche von 66 Hektar 'verbraucht'. Die "Grüne Infrastruktur" will darauf aufmerksam machen, dass der Erhalt von Ökosystemen und ihren Leistungen für die Gesellschaft und die Entwicklung eines Landes unverzichtbar ist. "Rückgrat" der "Grünen Infrastruktur" sind die geschützten Flächen und der Verbund der Lebensräume. Das Konzept kann aus dem Internet heruntergeladen werden: http://www.bfn.de/bkgi.html
Hintergrund: Die EU-Kommission hatte zur Umsetzung ihrer "Strategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt" eine Initiative zur grünen Infrastruktur in den Mitgliedstaaten angeregt.
 
Klimawandel und Klimaschutz
Dezember 2015 Die UN-Klimakonferenz in Paris hat beschlossen, eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf "deutlich unter 2 Grad" zu erreichen und Anstrengungen für eine Begrenzung auf 1,5 Grad zu unternehmen. Alle Staaten sind verpflichtet, ihre Klimaschutzziele national umzusetzen und alle fünf Jahre neue, ehrgeizige Ziele einzureichen.
April 2016 Ein Bündnis von Organisationen der deutschen Zivilgesellschaft - darunter auch die NaturFreunde Deutschlands - legt seinen "Klimaschutzplan 2050 der deutschen Zivilgesellschaft" vor.
Sommer 2016 Die Bundesregierung will den Klimaschutzplan 2050 vorlegen.
 
Links und Literatur
movum-Briefe zur Transformation
Die movum-Briefe werden gemeinsam von den Umweltorganisationen BUND, Deutsche Umweltstiftung, EuroNatur, FÖS und NaturFreunde herausgegeben. Sie machen gesellschaftspolitische Zusammenhänge deutlich und zeigen die Perspektive einer sozialökologischen Transformation auf. Es sind Hefte zu folgenden Themen erschienen: Kreisläufe, Klimaschutz, Landwirtschaft, Anthropozän, Wachstum, Boden, Gerechtigkeit, Finanzpolitik, Mobilität, Effizienz u. Suffizienz.
www.movum.info
Forum Umwelt und Entwicklung
Das Forum Umwelt und Entwicklung wurde 1992 nach der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung gegründet und koordiniert die Aktivitäten deutscher Nichtregierungsorganisationen in internationalen Politikprozessen zu nachhaltiger Entwicklung. Es begleitet auf UN-Ebene die nach Rio weiterlaufenden internationalen Arbeiten zu Umwelt und Entwicklung. Das Forum Umwelt und Entwicklung gibt einen vierteljährlich erscheinenden Rundbrief zu verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen heraus.
www.forumue.de
Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission
"Die Generaldirektion Umwelt (kurz GD Umwelt) ist eine Generaldirektion der Europäischen Kommission und wurde mit dem Ziel gegründet, die Umwelt in Europa für heutige und künftige Generationen zu schützen, zu bewahren und zu verbessern. Ihre Schwerpunkte umfassen die vier Bereiche: Natur und biologische Vielfalt, natürliche Ressourcen und Abfall, Umwelt und Ressourcen sowie den Klimawandel." (Wikipedia)
Den Natura 2000 Newsletter gibt es in verschiedenen Sprachen, unter anderem in Deutsch.
Natura 2000 Newsletter