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Neozoen
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Neozoen sind laut Wikipedia Tierarten, die direkt oder indirekt durch die Wirkung des Menschen
in andere Gebiete eingeführt worden sind und sich dort fest etabliert haben.
Dabei müssen drei Kriterien erfüllt sein:
- direkte oder indirekte Einführung durch menschlich Aktivitäten,
- nach 1492 eingeführt, in Australien und Neuseeland nach 1770,
- sich selbst reproduzierende Populationen über mindestens drei Generationen, die ohne menschliche Hilfe auskommen.
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Bisamratte
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Die Bisamratte (auch der Bisam) ist eine aus Nordamerika stammende Nagetierart.
Sie hat sich 1905 von Böhmen und 1930 von Frankreich aus in Europa verbreitet. Die Bisamratte ist zoologisch gesehen
keine Rattenart, sondern gehört zu den Wühlmäusen. Der Name rührt von einem stark nach Moschus duftendem Sekret her.
Die Bisamratte ist kleiner als ein Nutria oder ein Biber. Der Schwanz ist seitlich zusammengedrückt und geschuppt.
Bisamratten ernähren sich hauptsächlich von Wasser- und Uferpflanzen, seltener auch mal von Muscheln und Krebstieren.
Die Bisamratte ist wegen ihrer Wühltätigkeit in Hochwasserschutzanlagen gefürchtet.
Quellen: Wikipedia,
LAZBW - Landwirtschaftliches Zentrum Baden-Württemberg, MLR BW
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Kanadagans
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Kanadagänse
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Die Kanadagans stammt ursprünglich aus Nordamerika. Heute ist sie wohl die weltweit häufigste Gänseart.
Von Nordeuropa her kommend wurden um 1950 in Norddeutschland die ersten Durchzügler und Wintergäste registriert.
Anfang der 1990er Jahre hatten sich zwischen 400 und 600 Brutpaare in Deutschland etabliert. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts
betrug die europäische Population etwa 100.000 Exemplare. Sie ist die größte Gans, die bei uns in freier Wildbahn vorkommt.
Kanadagänse leben überwiegend von Gräsern und Kräutern, im Sommer auch vermehrt von Sumpf- und Wasserpflanzen.
Kanadagänse haben in der Oberrheinebene inzwischen eine solch große Population erreicht, dass sie hier andere Gänsearten verdrängen.
Quelle: Wikipedia
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Nutria
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Nutria (Quelle: LAZBW, MLR Baden-Württemberg)
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Die Nutria, auch Biberratte genannt, ist eine aus Südamerika stammende Nagetierart.
Von dort wurde sie 1926 als Pelztier nach Deutschland eingeführt.
Aus Pelztierfarmen entflohene Tiere gründeten wildlebende Populationen.
Die Nutria wird gelegentlich mit der aus Nordamerika stammenden Bisamratte verwechselt.
Die Tiere erreichen fast die Größe eines Bibers. Ihr Schwanz ist jedoch rund, schuppenbedeckt und kaum behaart.
Nutrias sind sowohl tag- als auch nachtaktiv, insbesondere dämmerungsaktiv. Sie sind fast reine Vegetarier.
Erwachsene Nutrias haben auffallende orangefarbene Nagezähne.
Ihre Bestände sind gut kontrollierbar.
Quellen: Wikipedia,
LAZBW - Landwirtschaftliches Zentrum Baden-Württemberg, MLR BW
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Waschbär
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Waschbär (Quelle: Wikipedia, Autor: Quartl, Creative Commons-Lizenz)
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Der Waschbär, ursprünglich aus Nordamerika kommend, ist inzwischen auch in der Rheinniederung bei Rastatt angekommen.
Alle deutschen, ja europäischen Waschbären stammen von nur zwei Paaren ab, die am 12. April 1934 am Edersee in Hessen
ausgesetzt wurden.
Nach dem Krieg lebten in Deutschland ein paar Dutzend Waschbären, 25 Jahre später schon 20.000 und zu Beginn des 21. Jahrhunderts
sind es wohl eine halbe Million. Der Kleinbär hat sich mancherorts zur Plage entwickelt.
Jäger und Förster berichteten seit Jahren vom Vorkommen des Waschbären in der Rheinnierderung zwischen Rastatt und Karlsruhe.
Im Juni 2010 wurde auch am Riedkanal bei Ottersdorf ein Waschbär gesichtet.
Quelle: Wikipedia
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