Kinderhort im St. Louis im Senegal
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Jahresbericht 2022
 

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Wanderung "Auf den Bernstein einmal anders"
 
 
 
Die erste Wanderung des Jahres 2022 hatte, was Streckenlänge und Höhenmeter betrifft, schon etwas Trainingscharakter. Startpunkt war der Bahnhof in Ottenau, von wo es gleich bergan am Friedhof vorbei Richtung Sulzbach ging. Da es noch morgendlich frisch, aber sonnig war, wurde der obere Weg gewählt, der in der Sonne lag und Aussichten zurück ins Murgtal bot. Auf Wegen abseits der offiziellen Beschilderung ging es ein lauschiges Tal hinein und dann mit ein paar kurzen steileren Passagen über die Sandhütte und einen schmalen Pfad (den "Weg 24") bis hinauf auf den Bernstein. Unterwegs gab es einiges zu erfahren über die Weymutkiefer, Douglasienzapfen und andere Nadelbäume. An mehreren Stellen hatte die Forstwirtschaft ihre unschönen Spuren hinterlassen. Auf dem Bernstein angekommen gab es eine verdiente Pause in der Sonne, bevor es wieder hinab ging. Wiederum abseits der offiziellen Wegführung ging es nach Michelbach, wo eine Einkehr im Gasthaus Traube mit leckeren Flammkuchen die Energiespeicher wieder füllte. Statt wie geplant dort auf den Bus zu warten, wurde das letzte Wegstück bis Gaggenau auch noch zu Fuß zurückgelegt, so dass am Ende des Tages knapp 20 km und fast 750 Höhenmeter zusammengekommen waren. Die Wegführung ist unter folgendem link zu finden: https://de.mapy.cz/s/gekososuhu. Eine besondere Freude war, dass sich eine Familie aus der Ortsgruppe Gaggenau-Gernsbach angeschlossen hatte, so dass die Kontakte zwischen den Ortsgruppen wieder intensiviert werden konnten.
 
 
"Stunde der Erde" in Rastatt diesmal mit Aktionen auf dem Wochenmarkt
 
 
 
 
 
Am 26. März war es wieder so weit: die "Stunde der Erde" ("Earth Hour") mahnte die Menschen auf der gesamten Erde zu mehr Klimaschutz an. In diesem Jahr blieb es in Rastatt nicht bei dem symbolischen Akt am Abend, an öffentlichen Gebäuden für eine Stunde auf die Beleuchtung zu verzichten. Die Stadt mit ihrem städtischen Klimaschutzmanager Martin Schursch hatte zusam­men mit ihren derzeitigen Freiwilligen im Ökologischen Jahr, den Stadtwerken und mit weiteren Kooperationspartnern wie dem Klimabündnis Rastatt, der Energieagentur Mittelbaden, der Bürgerenergiegenossenschaft Durmersheim und den NaturFreunden auf dem Wochenmarkt vor dem Historischen Rathaus Informationsstände zur Photovoltaik aufgebaut und Mitmach-Aktionen angeboten.
Mit einem Energie-Fahrrad konnte man Lampen zum Leuchten bringen. Mit Hilfe von ökologischen Fußabdrücken konnte man seinen persönlichen "ökologischen Fußabdruck" ermitteln. Die NaturFreunde hatten einen Basteltisch aufgebaut; unter Anleitung von Karin und Waltraud konnten Kinder aus Papier und Holzstock ein Windrad basteln. Und die Gruppe der Umweltdetektive hatte sogar ihre Gruppenstunde auf den Marktplatz verlegt, um sich mit viel Enthusiasmus an den Aktionen zu beteiligen.
 
 
Kuchen zugunsten der Ukrainehilfe
 
 
 
Am Sonntag, den 20. März 2022, verkauften die NaturFreunde im Naturfreundehaus Kuchen. Die Kuchen hatten Mitglieder gebacken und für die Spendeaktion zur Verfügung gestellt. Der Erlös von über 1000 Euro ging an das " Aktionsbündnis Kata­strophen­hilfe Ukraine".
 
 
Kleidertauschbörse am Naturfreundehaus
 
 
 
 
Großen Anklang fand die erste Kleidertauschbörse am 19. März 2022, die das Klimabündnis Rastatt zusammen mit den Natur­Freunden auf unserem Gelände veranstaltet hat. Schon vor dem offiziellen Beginn um 14 Uhr kamen die ersten Besucherinnen, um sich von ihren mitgebrachten Kleidungsstücken zu trennen und sich auf die Suche nach Ersatz zu begeben. Das sonnige Wetter lud dazu ein, die Veranstaltung ins Freie zu verlegen und dort auch noch eine Tasse Kaffee und selbstgebackenen Kuchen zu genießen. Die Resonanz war durchweg positiv, so dass eine Wiederholung angedacht ist.
 
 
Internationaler Frauentag im Umwelt- und Ausbildungszentrum in Bekhar ⁄ Senegal
 
 
 
 
In einer gemeinsamen Videokonferenz am 08. März 2022 berichtete Peinda Faye, Leiterin des Umwelt- und Ausbildungs­zentrums in Bekhar, von der Feier anlässlich des Weltfrauentags und beantwortete zahlreiche Fragen zu den aktuellen Entwicklungen und Aktivitäten vor Ort:
"Empfangen Sie die respektvollsten und herzlichsten Grüße von allen Naturfreunden in Saint-Louis, den Frauen des Frauen­netzwerks, den Mädchen des Ausbildungszentrums und den Kindern der Garderie. An diesem 08. März, dem Internationalen Frauentag, wünschen wir Ihnen einen schönen Feiertag, viel Erfolg und Glück. Wir haben ihn im Zentrum gefeiert, indem wir eine Podiumsdiskussion mit einigen Gästen veranstaltet haben, die ihren beruflichen Werdegang geschildert haben, um die Mädchen besser motivieren zu können."
Wir danken Peinda Faye für die wichtige und herausragende Arbeit, die im Umwelt- und Ausbildungszentrum verwirklicht wird. Die Festlichkeiten zum Weltfrauentag zeigen erneut welche Bedeutung die Institution für die Ausbildung der jungen Frauen und die Entwicklung der Region hat.

In einem Presseartikel wird über die Veranstaltung berichtet:
"Der Internationale Tag der Frauenrechte wurde am Dienstag im Umwelt- und Ausbildungszentrum Alioune Diagne Mbor (CFPE) in Bekhar (Gemeinde) gefeiert. Die vom Bürgermeister der Ortschaft geleitete Feier war eine Gelegenheit, das Bildungsangebot dieser Einrichtung in Augenschein zu nehmen. Alpha Mamadou DIOP nutzte die Gelegenheit des Besuchs, um den Beitrag dieses Zentrums zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und zur Stärkung der Selbstständigkeit junger Mädchen zu würdigen. Er kündigte in diesem Zusammenhang die Unterzeichnung eines Partnerschaftsabkommens zwischen der Gemeinde Gandon und dieser Referenzschule an. Diese Zusammenarbeit wurde von der Direktorin und Gründerin Mbaye Penda FAYE begrüßt. Letztere, eine wichtige Entwicklungsakteurin, betonte den Beitrag ihres Instituts zur Förderung von Unternehmergeist und Führungsqualitäten bei jungen Mädchen."

Der Presseartikel und ein entsprechendes Video sind im Original hier zu finden: hier
 
 
Februarsturm riss an der Raukehlhütte die Dachabdeckung herunter
 
 
 
Der letzte der drei stärkeren Februarstürme hierzulande hinterließ auch an der Raukehl seine Spuren. Er riss in der Nacht von Sonntag, 20. Februar, auf Montag, 21. Februar 2022, fast die gesamte Dachabdeckung der Raukehlhütte ab. Der zuständige Revierförster verständigte die NaturFreunde über das Geschehen. Schnelles Handeln war angesagt, damit der Regen, der ohnehin schon bei der Hüttentür eindrang, nicht noch weiteren Schaden anrichten würde. Mit der Stadt Rastatt wurde schnell eine Übereinkunft getroffen und die Firma Ziermann Holzbau KG beauftragt, an der Hütte den Schaden zu beheben. Die Firma Ziermann war schnell zur Stelle und brachte sach- und fachgerecht an der Hütte eine neue Dachabdeckung samt Dachrinne an. Die obere Fotoreihe zeigt die beschädigte Hütte, die untere Fotoreihe die reparierte Hütte.
 
 
Apfelbäume beim Vereinsheim gepflanzt
 
 
Die NaturFreunde-Familie Schick entschied sich, zwei halbstämmige Apfelbäume dem Verein zur Verfügung zu stellen. Da es Ideen und Anregungen gibt, das Gelände am Vereinsheim insektenfreundlicher zu gestalten, wurde entschieden die Bäume einzubringen. Die Familie Förster holte die Bäume ab und setzte sie am 18.02.2022 ein. Die Bäume wurden fach- und sach­gerecht gesetzt, gestützt, gebunden, geschnitten und eingeschlämmt. Jutta in Begleitung ihres Hundes war ebenfalls mit dabei; sie bat um Informierung zur Apfelernte. Das heißt nun, es abwarten und die Natur machen lassen. Wir wünschen den Bäumen einen guten Start und viele Früchte.
 
 
Besuch der Ausstellung "Grafik! Grafik!" im Stadtmuseum
 
 
Am 26. Januar 2022 war ein Besuch der Ausstellung "Grafik! Grafik!" im Stadtmuseum angesagt; dorthin war die Städtische Galerie Fruchthalle wegen Umbauarbeiten vorübergehend umgezogen. Die Ausstellung stellte den Werkstoff Papier und die verschiedenen Drucktechniken in den Fokus. Neben Werken der Karlsruher Künstlerin Peco Kawashima, die in diesem Jahr mit dem Hanna-Nagel-Preis ausgezeichnet wurde, waren Druckgrafiken aus dem Bestand der Galerie Fruchthalle zu sehen, unter anderem von Otto Dix, Karl Hubbuch und Ernst Heckel. Das Stadtmuseum zeigte ergänzend Rohrfederzeichnungen von Karl Hubbuch, die in den Jahren 1944 bis 1946 entstanden sind. (oben ein Werk von Peco Kawashima und eine Zeichnung von Karl Hubbuch)
 
 
 
 
 
 
   
 
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