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Jahresbericht 2021
 

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Platzwarte der Raukehl riefen zur herbstlichen Arbeitstour
 
 
 
Bei besten Wetterverhältnissen fanden sich gegen 10:30 Uhr am 09.10.2021 einige Naturfreund*innen des Raukehlgeländes vor Ort in den Rheinauen zum Arbeitseinsatz ein. Mit Handschuhen und Gartenwerkzeugen ausgestattet machten sich die vielen großen und kleinen Hände ans Werk, um Hecken zurückzuschneiden, Kastanienlaub vom Rasen zu entfernen, den Gedenkstein wieder freizulegen oder die Hüttenflächen zu pflegen. Alle Arbeiten liefen Hand in Hand, man unterstützte sich, wo Hilfe ge­braucht wurde, die Arbeiten gingen zügig voran. Im Vorfeld wurde in der Hütte der Tresen demontiert und eine Kochnische installiert, der Innenraum ist nun deutlich besser nutzbar. Bei frischen warmen Würstchen im Brötchen, etwas Kaffee und Kuchen, sowie gekeltertem Apfelsaft, Most und anderen Erfrischungsgetränken konnte früher als geplant das Wochenende in der Sonne sitzend (und genießend) eingeläutet werden.
 
 
Jahreshauptversammlung bringt überraschend Verstärkung im Vorstand
 
 
Wie bereits 2020 musste auch im Jahr 2021 wegen der Corona-Pandemie die Jahreshauptversammlung auf den Herbst ver­schoben werden, auf den 30. September 2021. Die Versammlung begann mit einem Lied und dem Gedenken an die Verstor­benen. Es folgten die Berichte aus den Gruppen, Fachbereichen und Arealen, der Geschäftsbericht des Vorstands und der Kassenbericht, jeweils zu dem Geschäftsjahr 2020. Die Kasse konnte trotz widriger Umstände durch Corona mit einem leichten Plus abschließen. Auch war erstaunlich, wie viele Aktivitäten vor März und dann wieder im Sommer bis in den Spätherbst stattfanden. In den Restzeiten wurde vielfach auf digitale Formate ausgewichen. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Olga Anissimowa und Brigitte Wagner schieden aus dem Vorstand aus. Brigitte bleibt jedoch mit ihrer Kulturarbeit und Betreuung älterer Mitglieder weiterhin aktiv.
Dann folgten die Neuwahlen. Kurz vor der Versammlung hatte sich für den Bereich Finanzen mit Julia Schlick Ersatz gefunden. Jutta Eckert-Schirmer und Heinz Zoller kandidierten erneut. Alle drei bilden nun den geschäftsführenden Vorstand. Dann kam die Überraschung: Eva Olivadese, Carsten Jobelius und Bernd Melchert ließen sich in den erweiterten Vorstand hinzuwählen, so dass der Vorstand auf sechs Personen verstärkt wurde. Es folgten die Wahlen von Kontrollkommission und von Delegierten. Alle Wahlergenisse fielen einstimmig aus und Irmtraud protokollierte alles fleißig mit. Zum Schluss gab es einen Ausblick und verschiedene Zukunftsthemen und -aufgaben wurden kurz dargestellt. Ein gemeinsames Lied beendete die Versammlung.
 
 
NEST-Aktionstag an der Raukehl am 19. September 2021 nachgeholt
 
 
 
 
 
 
Der Aktionstag an der Raukehl, der traditionell Anfang August im Sommerferienprogramm der Stadt Rastatt angeboten wird, musste wegen des über mehrere Wochen andauernden Hochwassers leider abgesagt werden. An diesem ersten Wochenende nach Ende der Sommerferien konnte er endlich nachgeholt werden. Ein vielfältiges Angebot erwartete die Familien: Neben der traditionellen Verköstigung mit selbst gebackenem Kuchen und Kaffee und der obligatorischen Ausfahrt mit dem großen Kanadier gab es auch attraktive und informative Beschäftigungsangebote für Kinder. Eine Rallye zum Fischotter, der von der Deutschen Wildtier Stiftung zum Tier des Jahres 2021 ernannt wurde, forderte junge und ältere Kinder an verschiedenen Stationen mit Rätseln und selbst zu bearbeitenden Fragen. An einem anderen Tisch konnten die Kinder phantasievolle Bilder aus Blättern gestalten. Als krönenden Abschluss gab es für die Kinder nach den Würstchen vom Grill noch Stockbrot und Marshmallows.
 
 
Podiumsveranstaltung "#wählbar2021" mit Rastatter Bundestagskandidat*innen
 
 
Im Vorfeld der Bundestagswahl hatte der Freiburger Verein CO2 Abgabe ein Maßnahmepaket von 19 Punkten zum Klimaschutz entwickelt. Die Maßnahmen sollten als Wahlprüfsteine vor Ort für die Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien dienen. Der Verein bot auch Unterstützung bei lokalen Podiumsdiskussionen von "#wählbar2021" an. Eine solche fand am 14. September 2021 im Naturfreundehaus in Rastatt statt. Mitveranstalter waren die NaturFreunde Rastatt, das Klimabündnis Rastatt und Ravolution Rastatt. Als Kandidat*innen waren vertreten: Kai Whittaker (CDU), , Gabriele Katzmarek (SPD), Thomas Gönner (Grüne), Günther Beikert (Klimaliste) und Robin Gscheidle (Volt). Moderierte wurde die Diskussion von Jörg Lange von dem Freiburger Verein. Die an dem Abend angesprochenden Themen waren die Mobilitätswende, der CO2-Zertifikatenhandel und die Handhabung der CO2-Steuer bei Mietern und Vermietern. Die Veranstaltung wurde auch live via Youtube-Stream über­tragen. Im Anschluss konnten die Gäste weitere Fragen an die Kandidat*innen stellen; hierbei wurde vor allem der schleppende Ausbau bei den erneuerbaren Energien angesprochen.
 
 
Bildervortrag von Kurt Pottiez: "Rastatts alte Läden und Geschäfte"
 
 
Schon einmal hatte Kurt Pottiez im Naturfreundehaus einen Blick in das Rastatt von Früher geworfen; damals ging es um die Schmalspurbahn zwischen Rastatt und Schwarzach, das "Lobberle". Am 18. August 2021 griff er im gut besetzten Saal ein weiteres Thema auf: "Rastatts alte Läden und Geschäfte". Rastatt beherbergte einst viele von dieser Art, vor allem in der Kaiserstraße, in der Poststraße und der Herrenstraße. So "klapperte" Kurt Pottiez diese der Reihe nach "ab", nur unterbrochen von den Gaststätten, von denen das alte Rastatt auch viele zu bieten hatte. Bei den Gästen wurde so manche Erinnerung wachgerufen, waren doch viele Rastatterinnen und Rastatter anwesend, die diese früheren Zeiten noch miterleben durften.
 
 
Liederabend beim Naturfreundehaus mit Handwerker- und Arbeiterliedern
 
 
 
Irmgard Stamm kam mit einer Idee auf die Rastatter NaturFreunde zu. Ihr Anliegen war das gemeinsame Singen, welches immer weniger gepflegt wird. Und da die NaturFreunde doch traditionell Wander- und Arbeiterlieder singen, war der Plan geboren: Irmgard, Roland und Brigitte organisierten am 30. Juli 2021 auf der Wiese beim Vereinsheim einen Liederabend zum Mitsingen. Der Schwerpunkt lag bei den Handwerker- und Arbeiterliedern. Irmgard hatte zu den einzelnen Liedern Interessantes zur Entstehungsgeschichte parat und Roland steuerte mit Begleitung seiner Gitarre noch einige Solos bei. Zu dem Liedgut des Abends gehörten Songs wie Heute hier, morgen dort, Es es es und es, Ein Heller und ein Batzen, Lustig Lustig, Muß i denn zum Städtele hinaus, Sabinchen war ein Frauenzimmer, Bet und Arbeit, Joe Hill, Clementine, Schön war die Zeit, Come all you Tramps, The Boxer, House of the Rising Sun, Tonio Schiavo, Griechischer Wein, Waltzing Matilda und zum Abschluss Gute Nacht Freunde. Zur Stärkung für zwischendurch in der Pause und danach spendierten Svetlana und Kurt eine belegte Brezel. In gemütlicher Runde klang der Abend aus, mit dem Wunsch sich mal wieder zu einem Liederabend zu treffen.
 
 
Wanderung "Von der Murg an die Oos I: Von Schloss Rotenfels zum Festspielhaus"
 
 
 
Am Sonntag, den 18.07.2021 führte die erste offizielle Wanderung der Ortsgruppe in 2021 bei bestem Wetter von Bad Rotenfels an der Murg zum Festspielhaus an der Oos. Das erste Stück bis zur Ebersteinburg folgte der Murgleiter (Etappe 1). Nach dem Aufstieg, der mit herrlicher Rundumsicht vom Turm der Burg aus belohnt wurde, ging es hinunter in den Ort Ebersteinburg und von dort wieder hinauf bis zum Oberen Felsenweg am Battert. An der Falkenwand wurde eine Vesperpause eingelegt, bevor es vorbei am vermutlich ältesten Baum im Baden-Badener Stadtwald, der "Alten Eiche", weiter zum Alten Schloss ging. Von dort führte ein schöner Weg (ein kurzes Stück Panoramaweg, dann gelbe Raute) hinunter nach Baden-Baden zum Bus vor dem Festspielhaus. Die Strecke war etwa 18 km lang, insgesamt waren knapp 600 Höhenmeter zu überwinden. Der Streckenverlauf kann unter folgendem link nachvollzogen werden: https://de.mapy.cz/s/jofutacuze
 
 
Sonderausstellung im Stadtmuseum Rastatt über die Judendeportation nach Gurs
 
 
 
Am 22. und 23. Oktober 1940 wurden Tausende Jüdinnen und Juden aus Baden, der Pfalz und dem Saarland in den unbesetz­ten Teil Frankreichs nach Gurs deportiert. Dies war eine der ersten organisierten Verschleppungen von jüdischen Deutschen aus ihrer Heimat. Darunter befanden sich auch 30 Bürgerinnen und Bürger aus Rastatt. Die meisten von ihnen sahen ihr Zu­hause nie wieder. Das Stadtmuseum zeigte nun die Ausstellung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz zu diesem Thema, ergänzt um lokale Exponate. Auch die Aufarbeitung und das Gedenken in Rastatt wurde miteinbezogen. Die NaturFreunde Rastatt besuchten am 2. Juli 2021 das Stadtmuseum und ließen sich durch die Ausstellung führen.
 
 
Großer Andrang im Naturfreundehaus beim ersten Termin des Repair-Cafés
 
 
 
 
Nach langer durch Corona bedingter Wartezeit konnte das Repair-Café am 1. Juli 2021 endlich seinen Betrieb aufnehmen. Der große Saal im Naturfreundehaus war entsprechend vorbereitet und hilfsbereite, handwerklich erfahrene Mitwirkende anwesend. Hilfesuchende Menschen brachten ihre defekten Geräte wie CD-Player, Tonbandgeräte oder einen Super 8-Projektor. Auch ein defekter Flachbildfernseher war dabei. Oft konnte die Ursache festgestellt, zum Teil das Gerät auch repariert werden. Mitunter müssen Ersatzteile bestellt werden. Für die Wartenden war auch für genügend Kaffee und Kuchen sowie für Imbisse gesorgt. Der nächste Termin des Repair-Cafés im August kann nun kommen.
 
 
"Frieden in Bewegung" - Eine Stadtführung auf den Spuren des Friedens
 
 
 
 
Am 23. Juni 2021 hatten die NaturFreunde zu einer besonderen Stadtführung unter der Leitung der Stadthistorikerin Dr. Irmgard Stamm eingeladen. Treff war im Schlosshof; dort steht auch am Aufgang eine Statue der römischen Göttin Minerva. " Minerva ist zuständig für Krieg, Sieg, das Handwerk und die Weisheit." Im Innenhof des Schlosses erinnerte Frau Stamm an den Rastatter Frieden von 1714, der den Spanischen Erbfolgekrieg beendete. Im Nordflügel des Schlosses kamen 1797 etwa 300 Vertreter europäischer Länder zum Rastatter Friedenskongress zusammen; es ging drei Jahre lang um die Zukunft des Deutschen Reiches. Danach folgten unter Napoleon unruhige Zeiten. Nach dem Motto "Keine Friedenswanderung ohne Friedhof" besuchte die Gruppe anschließend den ältesten Rastatter Friedhof bei der Bernharduskirche, danach den Patientengarten am Kranken­haus. Hier wurden gegen Ende des Zweiten Weltkriegs getötete Rastatter Bürger bestattet, weil andere Rastatter Friedhöfe durch Bombenangriffe zerstört worden waren. Dort steht auch ein Gedenkstein der Heimat-Vertriebenen, mit dem diese "zum Frieden mahnen". Ein Abstecher führte in den Schlosspark mit der Erinnerungstafel an die Stationierung der französischen Streitkräfte nach dem Zweiten Weltkrieg in Rastatt und dem Monument des Infanterie-Regiments 111. An der Einsiedelner Kapelle bei der Pagodenburg endete die Stadtführung. Markgräfin Sibylla Augusta hatte das Gotteshaus im Jahr 1715 als Dank für den Abschluss des Rastatter Friedens erbauen lassen.
 
 
Fluchtursachen bekämpfen: Mädchen und jungen Frauen eine Zukunft in ihrem eigenen Land ermöglichen
 
 
 
Am 17. 6. 2021 fand im Alten Rathaus von Baden-Baden die 1. Präsenz-Veranstaltung der NaturFreunde Rastatt mit dem Titel "Fluchtursachen bekämpfen: Mädchen und jungen Frauen eine Zukunft in ihrem eigenen Land ermöglichen". Nach mehr als einem Jahr in digitalen Veranstaltungen konnte der Fachbereich GLOBAL endlich wieder aktiv nach außen treten.
Auf Einladung der Stadtverwaltung Baden-Baden erörterte Uschi dieses wichtige Thema und sprach über die Vorschläge der NaturFreunde zur Bekämpfung von Fluchtursachen.
Um einen schnellen und übersichtlichen Einstieg in das Thema zu gewinnen wurde die "Weltkarte der Fluchtursachen" von Ska Keller vorgestellt. Sie zeigt, dass Krieg, Ungleichheit und Armut sowie Verletzung der Menschenrechte und die Klimakrise im Wesentlichen als Fluchtursachen angesehen werden können. Unterstützt von ihren Mitstreiterinnen Olga und Karin skizzierte Uschi die Vorschläge und zeigte anhand der eigenen NaturFreunde-Projekte in Senegal und Gambia Lösungsansätze. Sie betonte, dass sich die NaturFreunde schon seit mehr als 12 Jahren gemeinsam mit afrikanischen NaturFreunden sich für besonders benachteiligte Menschen engagieren, damit diese sich eine eigene Existenz in ihrem Land aufbauen können. Das beste Beispiel sei die Qualifizierung junger Frauen in einem Umwelt- und Ausbildungszentrum in Bekhar/Senegal.
In der anschließenden Diskussion herrschte Übereinstimmung darüber, dass die Menschen in den Industrieländern umdenken müssen. Es herrscht eine große globale Ungerechtigkeit, wegen derer so viele Menschen ihr Zuhause verlassen müssen. Nur eine soziale und ökologische Gerechtigkeit kann das Leben der Menschen z.B. in Afrika verbessern.
In einem Beitrag betonte eine Teilnehmerin, dass Armut und Reichtum nicht willkürlich entstanden seien, sondern dass die koloniale Ausbeutung vieler afrikanischer Länder zur Wohlstands-Entwicklung in Europa und Nordamerika beigetragen habe. Es sei Zeit, etwas zurückzugeben und Globale Gerechtigkeit als Ziel zu verfolgen.
Eine Haltung die wir vom Fachbereich nur unterstreichen können und deshalb zum Schluss der Veranstaltung nochmals zur Unterstützung des Umwelt- und Ausbildungszentrums, an dem mittlerweile jährlich ca. 100 Mädchen ausgebildet werden können, aufriefen.
Wer weitere Informationen wünscht www.naturfreunde-global.de
 
 
Endlich mal wieder! Wikingerschach auf der Wiese beim Vereinsheim
 
 
 
Die Zeit war lang, in der man sich wegen der Corona-Pandemie nicht mehr treffen konnte. Nun waren Sportveranstaltungen im Freien wieder möglich. Gerne wurde die Gelegenheit am 17. Juni 2021 wahrgenommen und einige Familien und Mitglieder trafen sich beim Vereinsheim, um das beliebte "Wikingerschach" mal wieder miteinander zu spielen. Da die Hitze tagsüber groß war, freute man sich über etwas Bewegung am Abend.
 
 
Teilnahme an Etappe 46 der großen Friedenswanderung: Von Forbach zum NFH Badener Höhe
 
 
 
Die OG Rastatt war am 16. Juni 2021 mit zwei Mitgliedern bei der 46. Etappe der Friedenswanderung der NaturFreunde Deutschlands vertreten. Da der Start der Tagesetappe aufgrund der angekündigten Hitze kurzfristig in den frühen Morgen vor­verlegt worden war, musste auch der Einstieg für die Rastatter umdisponiert werden. Statt in Forbach trafen sie kurz nach der Schwarzenbachtalsperre auf die Friedensbewegten. Ab dort ging es den Anstieg auf die Badener Höhe und nach einer Pause und einem Abstecher auf den Turm wieder bergab zum NaturFreundehaus Badener Höhe, wo am späteren Nachmittag zu­sammen mit der IG Metall noch ein Respekt!-Schild am Haus angebracht wurde.
 
 
Teilnahme an Friedenskundgebung in Bruchsal
 
 
 
 
Mit einem Jahr Verspätung hat am 12. Juni 2021 die Kundgebung in Bruchsal im Rahmen der großen Friedenswanderung der NaturFreunde doch noch stattfinden können. Auch die Ortsgruppe Rastatt war mit vier Mitgliedern vor Ort. Die gut besuchte, coronaconforme Veranstaltung wurde vom Werner Kölle als Vertretung des ausrichtenden Bezirks eröffnet. Weitere Redner­Innen waren die Oberbürgermeisterin von Bruchsal, Frau Petzold-Schick, die stellvertretende Bundesvorsitzende Regina Schmidt-Kühner und Dr. Rüdiger Czolk von der Friedensinitiative Bruchsal. Schülerinnen aus Bruchsal trugen ein selbst ver­fasstes Gedicht vor, Vertreterinnen verschiedener Nationalitäten sprachen Friedensgrüße, bevor als Höhe- und Schlusspunkt echte Friedenstauben in den Himmel entlassen wurden. Musikalisch umrahmt wurde das Ganze mit Friedensliedern aus dem NaturFreundefundus.
 
 
Osterrallye an der Raukehl - Phantasievolle Naturmandalas
 
 
 
 
Großen Zuspruch fand die Osterrallye der NaturFreunde Rastatt von Karfreitag bis Ostermontag. Ein beeindruckendes Kalei­doskop an phantasievollen Naturmandalas ist dabei auf der Wiese an der Raukehl entstanden. Ein Mandala zu legen, war eine von vier Aufgaben, die zwischen dem Schützenhaus in Plittersdorf und dem Vereinsgelände am Kleinen Bärensee zu bewältigen waren. Mit der letzten Aufgabe wurde ein Zahlencode erarbeitet, der Zugang zu einem kleinen Tresor verschaffte, in dem eine Süßigkeit als Belohnung wartete.
 
 
Vereinsheim österlich geschmückt - Versteckte Rätseleier galt es zu finden
 
 
 
An Ostern war der Schaukasten beim Vereinsheim kunstvoll österlich geschmückt. Die Mitglieder waren eingeladen, mal vor­beizukommen und sich darüber zu erfreuen. Auch waren auf dem Gelände beim Vereinsheim "Rätseleier" versteckt. Diese galt es zu finden. Aus den "Buchstabeneiern" konnte ein Lösungswort gebildet werden. Ein echtes "Remote-Teamwork", durfte doch jedes Mitglied nur einen Buchstaben finden und auf eine Schnur hängen, die unter dem österlich dekorierten Vereinsschau­kasten gespannt war. Erst dann konnte das Wort gebildet werden. Dieses lautete "Erdbiene", eine unter Naturschutz stehende, nicht stechende Bienenart, die seinerzeit nicht nur auf dem Vereinsgelände in großer Zahl in Bodennähe zu sehen war. Eindeutige Rätselkönigin wurde Ulla, die als einzige die Rätsel auf den Rätseleiern gelöst hatte und außerdem auch als einzige das Lösungswort aus den gefundenen Buchstaben bilden konnte. Als Preis für so viel Einsatz und Hartnäckigkeit wurde ihr ein kleines Zuhause für normale "Flug-"bienen überreicht.
 
 
IG Metall und NaturFreunde bringen Respekt!-Schild am NaturFreundehaus an
 
 
Als Beitrag zu den internationalen Wochen gegen Rassismus hat die erste Bevollmächtigte der IG Metall Gaggenau, Claudia Peter, gemeinsam mit den NaturFreunden Rastatt am 20. März 2021 das Schild "Respekt! Kein Platz für Rassismus" am NaturFreundehaus angebracht. Die 2006 in Form einer gemeinnützigen GmbH gegründete Initiative "Respekt! Kein Platz für Rassismus" arbeitet von Anfang an eng mit der Gewerkschaft IG Metall zusammen. Seit 2010 hat diese in zahlreichen Be­trieben, Sportanlagen, Schulen und öffentlichen Plätzen Respekt!-Schilder angebracht. Die Initiative setzt sich ein für eine vereinte, emanzipatorische und progressive Gesellschaft. "Die Wahrung von Vielfalt, Fairness, Gerechtigkeit, Solidarität und Respekt" , "Empathie und Mitgefühl" sowie Zivilcourage sollen als handlungsleitende Werte zum Ausdruck gebracht werden.
Die Akteure weisen darauf hin, dass der Rassismusbegriff inzwischen weiter gefasst wird und jegliche Form von gruppenspezi­fischer Menschenfeindlichkeit, seien es Antisemitismus , Homophobie, Sexismus oder andere Formen von Diskriminierung gesellschaftlicher Gruppen, einbezieht. Respektvolles Verhalten, Toleranz, Anerkennung und Wertschätzung sind Verhaltens­weisen, die nicht nur von Mitgliedern gelebt, sondern von allen Nutzer*innen des NaturFreundehauses eingefordert werden.
 
 
Hochwasser hinterließ an der Raukehl seine Spuren
 
 
 
 
Ende Januar, Angang Februar gab es in der rezenten Rheinaue bei Plittersdorf mal wieder Hochwasser; es war das zwölft­stärkste seit 1980. Tagelang war die Raukehl nicht erreichbar. Vielerorts wurden Unmengen von Plastikmüll angeschwemmt. An der Raukehl waren es diesmal vor allem Baumstämme und Geäst. Die alljährliche Müllsammelaktion anfangs Februar musste aufgrund des Hochwassers diesmal abgesagt werden. Aber immerhin konnte am 27. Februar 2021 an der Raukehl eine Auf­räumaktion und Arbeitstour stattfinden, mit der Stadt Rastatt abgestimmt und Corona-konform. Theo hatte bereits Tage zuvor die Baumstämme in Stücke zersägt, geeignet für den Abtransport. Schubkarren um Schubkarren wurde das Schwemmmaterial beiseitegeräumt. Die Veranda war überflutet worden und musste geschrubbt werden. Die Hecken wurden geschnitten, gerade noch in der zugelassenen Frist. Dank der vielen helfenden Hände konnten die Arbeiten erledigt werden und alle hoffen nun sehnlichst auf die nächsten Aktionstage an der Raukehl.
 
 
Fastnacht beim Vereinsheim zur Corona-Zeit
 
 
D'närrisch Brigitt hat sich für Fastnacht etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Sie hat beim Vereinsheim den Schaukasten närrisch gestaltet, mit Fotos von fastnachtlich geschminkten und verkleideten Mitgliedern der Rastatter Ortsgruppe. "Viel Spaß und Narri Narro!" wünscht sie. Denn auch zur Corona-Zeit kann man einen kleinen Spaziergang zum Vereinsheim machen, den Schaukasten betrachten und die abgelichteten Mitglieder erraten.
 
 
NaturFreunde Rastatt zeigen Flagge zum Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrags
 
 
Am 22. Januar 2021 trat der von der UN-Vollversammlung im Juli 2017 verabschiedete Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. 122 Staaten haben die Gefahren, die von diesen Waffen ausgehen, erkannt und dem Vertrag damals zugestimmt, 84 sind ihm beigetreten und 51 haben ihn zwischenzeitlich ratifiziert. Damit wurde das erforderliche Quorum erreicht. Der Vertrag verbietet den Einsatz, die Entwicklung, Produktion und Lagerung von Atomwaffen sowie die Drohung mit deren Einsatz. Die Atommächte selbst sind dem Vertrag nicht beigetreten, ebenso Deutschland. Treibende Kraft hinter dem Zustandekommen des Vertrags war ICAN, die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, die für diesen Einsatz 2017 den Friedensnobelpreis erhalten hatte. Zu den Unterstützern zählt auch die Vereinigung "Mayors for peace" (Bürgermeister für den Frieden), denen die Stadt Rastatt 2014 beigetreten war. In einem offenen Brief unterstützte diese Vereinigung - und mit ihr auch etliche Bürger­meister aus der Region um Rastatt - jetzt das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrags. Auch die NaturFreunde Rastatt nahmen dieses Ereignis zum Anlass, bei ihrem Vereinsheim eine Flagge mit der Aufschrift "Nuclear weapons are banned" zu hissen.
 
 
 
 
   
 
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