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Jahresbericht 2021
 

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Endlich mal wieder! Wikingerschach auf der Wiese beim Vereinsheim
 
 
 
Die Zeit war lang, in der man sich wegen der Corona-Pandemie nicht mehr treffen konnte. Nun waren Sportveranstaltungen im Freien wieder möglich. Gerne wurde die Gelegenheit am 17. Juni 2021 wahrgenommen und einige Familien und Mitglieder trafen sich beim Vereinsheim, um das beliebte "Wikingerschach" mal wieder miteinander zu spielen. Da die Hitze tagsüber groß war, freute man sich über etwas Bewegung am Abend.
 
 
Teilnahme an Etappe 46 der großen Friedenswanderung: Von Forbach zum NFH Badener Höhe
 
 
 
Die OG Rastatt war am 16. Juni 2021 mit zwei Mitgliedern bei der 46. Etappe der Friedenswanderung der NaturFreunde Deutschlands vertreten. Da der Start der Tagesetappe aufgrund der angekündigten Hitze kurzfristig in den frühen Morgen vor­verlegt worden war, musste auch der Einstieg für die Rastatter umdisponiert werden. Statt in Forbach trafen sie kurz nach der Schwarzenbachtalsperre auf die Friedensbewegten. Ab dort ging es den Anstieg auf die Badener Höhe und nach einer Pause und einem Abstecher auf den Turm wieder bergab zum NaturFreundehaus Badener Höhe, wo am späteren Nachmittag zu­sammen mit der IG Metall noch ein Respekt!-Schild am Haus angebracht wurde.
 
 
Teilnahme an Friedenskundgebung in Bruchsal
 
 
 
 
Mit einem Jahr Verspätung hat am 12. Juni 2021 die Kundgebung in Bruchsal im Rahmen der großen Friedenswanderung der NaturFreunde doch noch stattfinden können. Auch die Ortsgruppe Rastatt war mit vier Mitgliedern vor Ort. Die gut besuchte, coronaconforme Veranstaltung wurde vom Werner Kölle als Vertretung des ausrichtenden Bezirks eröffnet. Weitere Redner­Innen waren die Oberbürgermeisterin von Bruchsal, Frau Petzold-Schick, die stellvertretende Bundesvorsitzende Regina Schmidt-Kühner und Dr. Rüdiger Czolk von der Friedensinitiative Bruchsal. Schülerinnen aus Bruchsal trugen ein selbst ver­fasstes Gedicht vor, Vertreterinnen verschiedener Nationalitäten sprachen Friedensgrüße, bevor als Höhe- und Schlusspunkt echte Friedenstauben in den Himmel entlassen wurden. Musikalisch umrahmt wurde das Ganze mit Friedensliedern aus dem NaturFreundefundus.
 
 
Osterrallye an der Raukehl - Phantasievolle Naturmandalas
 
 
 
 
Großen Zuspruch fand die Osterrallye der NaturFreunde Rastatt von Karfreitag bis Ostermontag. Ein beeindruckendes Kalei­doskop an phantasievollen Naturmandalas ist dabei auf der Wiese an der Raukehl entstanden. Ein Mandala zu legen, war eine von vier Aufgaben, die zwischen dem Schützenhaus in Plittersdorf und dem Vereinsgelände am Kleinen Bärensee zu bewältigen waren. Mit der letzten Aufgabe wurde ein Zahlencode erarbeitet, der Zugang zu einem kleinen Tresor verschaffte, in dem eine Süßigkeit als Belohnung wartete.
 
 
Vereinsheim österlich geschmückt - Versteckte Rätseleier galt es zu finden
 
 
 
An Ostern war der Schaukasten beim Vereinsheim kunstvoll österlich geschmückt. Die Mitglieder waren eingeladen, mal vor­beizukommen und sich darüber zu erfreuen. Auch waren auf dem Gelände beim Vereinsheim "Rätseleier" versteckt. Diese galt es zu finden. Aus den "Buchstabeneiern" konnte ein Lösungswort gebildet werden. Ein echtes "Remote-Teamwork", durfte doch jedes Mitglied nur einen Buchstaben finden und auf eine Schnur hängen, die unter dem österlich dekorierten Vereinsschau­kasten gespannt war. Erst dann konnte das Wort gebildet werden. Dieses lautete "Erdbiene", eine unter Naturschutz stehende, nicht stechende Bienenart, die seinerzeit nicht nur auf dem Vereinsgelände in großer Zahl in Bodennähe zu sehen war. Eindeutige Rätselkönigin wurde Ulla, die als einzige die Rätsel auf den Rätseleiern gelöst hatte und außerdem auch als einzige das Lösungswort aus den gefundenen Buchstaben bilden konnte. Als Preis für so viel Einsatz und Hartnäckigkeit wurde ihr ein kleines Zuhause für normale "Flug-"bienen überreicht.
 
 
IG Metall und NaturFreunde bringen Respekt!-Schild am NaturFreundehaus an
 
 
Als Beitrag zu den internationalen Wochen gegen Rassismus hat die erste Bevollmächtigte der IG Metall Gaggenau, Claudia Peter, gemeinsam mit den NaturFreunden Rastatt am 20. März 2021 das Schild "Respekt! Kein Platz für Rassismus" am NaturFreundehaus angebracht. Die 2006 in Form einer gemeinnützigen GmbH gegründete Initiative "Respekt! Kein Platz für Rassismus" arbeitet von Anfang an eng mit der Gewerkschaft IG Metall zusammen. Seit 2010 hat diese in zahlreichen Be­trieben, Sportanlagen, Schulen und öffentlichen Plätzen Respekt!-Schilder angebracht. Die Initiative setzt sich ein für eine vereinte, emanzipatorische und progressive Gesellschaft. "Die Wahrung von Vielfalt, Fairness, Gerechtigkeit, Solidarität und Respekt" , "Empathie und Mitgefühl" sowie Zivilcourage sollen als handlungsleitende Werte zum Ausdruck gebracht werden.
Die Akteure weisen darauf hin, dass der Rassismusbegriff inzwischen weiter gefasst wird und jegliche Form von gruppenspezi­fischer Menschenfeindlichkeit, seien es Antisemitismus , Homophobie, Sexismus oder andere Formen von Diskriminierung gesellschaftlicher Gruppen, einbezieht. Respektvolles Verhalten, Toleranz, Anerkennung und Wertschätzung sind Verhaltens­weisen, die nicht nur von Mitgliedern gelebt, sondern von allen Nutzer*innen des NaturFreundehauses eingefordert werden.
 
 
Hochwasser hinterließ an der Raukehl seine Spuren
 
 
 
 
Ende Januar, Angang Februar gab es in der rezenten Rheinaue bei Plittersdorf mal wieder Hochwasser; es war das zwölft­stärkste seit 1980. Tagelang war die Raukehl nicht erreichbar. Vielerorts wurden Unmengen von Plastikmüll angeschwemmt. An der Raukehl waren es diesmal vor allem Baumstämme und Geäst. Die alljährliche Müllsammelaktion anfangs Februar musste aufgrund des Hochwassers diesmal abgesagt werden. Aber immerhin konnte am 27. Februar 2021 an der Raukehl eine Auf­räumaktion und Arbeitstour stattfinden, mit der Stadt Rastatt abgestimmt und Corona-konform. Theo hatte bereits Tage zuvor die Baumstämme in Stücke zersägt, geeignet für den Abtransport. Schubkarren um Schubkarren wurde das Schwemmmaterial beiseitegeräumt. Die Veranda war überflutet worden und musste geschrubbt werden. Die Hecken wurden geschnitten, gerade noch in der zugelassenen Frist. Dank der vielen helfenden Hände konnten die Arbeiten erledigt werden und alle hoffen nun sehnlichst auf die nächsten Aktionstage an der Raukehl.
 
 
Fastnacht beim Vereinsheim zur Corona-Zeit
 
 
D'närrisch Brigitt hat sich für Fastnacht etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Sie hat beim Vereinsheim den Schaukasten närrisch gestaltet, mit Fotos von fastnachtlich geschminkten und verkleideten Mitgliedern der Rastatter Ortsgruppe. "Viel Spaß und Narri Narro!" wünscht sie. Denn auch zur Corona-Zeit kann man einen kleinen Spaziergang zum Vereinsheim machen, den Schaukasten betrachten und die abgelichteten Mitglieder erraten.
 
 
NaturFreunde Rastatt zeigen Flagge zum Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrags
 
 
Am 22. Januar 2021 trat der von der UN-Vollversammlung im Juli 2017 verabschiedete Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. 122 Staaten haben die Gefahren, die von diesen Waffen ausgehen, erkannt und dem Vertrag damals zugestimmt, 84 sind ihm beigetreten und 51 haben ihn zwischenzeitlich ratifiziert. Damit wurde das erforderliche Quorum erreicht. Der Vertrag verbietet den Einsatz, die Entwicklung, Produktion und Lagerung von Atomwaffen sowie die Drohung mit deren Einsatz. Die Atommächte selbst sind dem Vertrag nicht beigetreten, ebenso Deutschland. Treibende Kraft hinter dem Zustandekommen des Vertrags war ICAN, die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, die für diesen Einsatz 2017 den Friedensnobelpreis erhalten hatte. Zu den Unterstützern zählt auch die Vereinigung "Mayors for peace" (Bürgermeister für den Frieden), denen die Stadt Rastatt 2014 beigetreten war. In einem offenen Brief unterstützte diese Vereinigung - und mit ihr auch etliche Bürger­meister aus der Region um Rastatt - jetzt das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrags. Auch die NaturFreunde Rastatt nahmen dieses Ereignis zum Anlass, bei ihrem Vereinsheim eine Flagge mit der Aufschrift "Nuclear weapons are banned" zu hissen.
 
 
 
 
   
 
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