Kindergruppe beim Basteln
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Jahresbericht 2012
 
Besuch im Frieder Burda Museum: Ausgewählte Werke von Anselm Kiefer
 
Die Kunst-Interessierten der Rastatter NaturFreunde
Die Kunst-Interessierten der Rastatter NaturFreunde
Anselm Kiefer gehört zu den renommier­testen nationalen und internationalen Künstlern. Im Frieder Burda Museum wurden etwa 40 Werke des inzwischen in Paris tätigen Künstlers gezeigt. Die riesigen Monumentalwerke, mitunter 700 und 900 Kilo schwer, stammen aus der Sammlung Grothe. Kiefer hat bei diesen Werken vielfach den Werkstoff Blei benutzt. Vielen Rastattern ist der Künstler bekannt. Anselm Kiefer, 1945 in Donau­eschingen geboren, wuchs in Ottersdorf auf und ging in Rastatt zur Schule.In der Städtischen Galerie Fruchthalle in Rastatt befindet sich ein Werk von ihm mit dem Titel 'Wege der Weltweisheit: die Hermannschlacht'. Das Werk 'Böhmen liegt am Meer' von Anselm Kiefer
Das Werk 'Böhmen liegt am Meer' von Anselm Kiefer
 
 
Puppentheater im Naturfreundehaus: Wendelin der Zauberer
 
Die Kinder warten gespannt auf den Zauberer
Die Kinder warten gespannt auf den Zauberer
Wie bereits in den letzten Jahren, so kam auch in diesem Jahr wieder Frieder Kräuter mit seinem Puppentheater Gugelhupf zu den Kindern ins Naturfreundehaus. Diesmal brachte er das Stück "Wendelin der Zauberer" mit. Der große Egidius möchte nicht, dass Wendelin Zauberer wird. Er verhext ihn in einen Hund und stiehlt ihm seinen Zauberstab. Mit seinem Freund, dem Ziehharmonikaspieler Kater Moritz, macht sich der Hund Wendelin auf die Suche nach dem gestohlenem Zauberstab ... Die Geschichte zeigt, wie man mit Ausdauer, Mut, Fantasie und guten Freunden auch schwierige Aufgaben meistern kann. Wendelin mit Kater Moritz
Wendelin mit Kater Moritz
 
 
Närrische Monatsversammlung
 
 
 
 
 
 
Die Monatsversammlung am 16. Februar fiel auf den Schmutzigen Donnerstag. Damit war Fassnacht angesagt. Zu den Rhytmen und Songs von Günter, Gerd und Werner wurde das Tanzbein geschwungen. Zahlreiche lustige und witzige Beiträge begeisterten das Publikum. Absoluter Höhepunkt war der Knie- und Wadentanz von Brigitte, Waltraud, Sigrun, Gerda und Indrid. Begeisternd war auch der Sitz-Boogie. Zum Abschluss war die Bühne nochmals zum Tanze frei.
 
 
Matinee am 19. Februar mit Brigitte Wagner
 
Affenhitze in der Pagodenburg Brigitte Wagner
'Affenhitze in der Pagodenburg' von Brigitte Wagner
Brigitte Wagner las aus ihrem Buch "Affenhitze in der Pagodenburg" auf ihre unvergleichlich humoristische und feinfühlig-rastatterische Art. "Erinnern Sie sich noch an den kleinen Zoo an der Pagodenburg, an das Resi, das verrufene HAUS oder die Papageiendame Lorita?" Brigitte Wagner tat dies jedenfalls. Ihre Rastatter Geschichten wurden von ihr bei der Matinee in Mundart vorgetragen und von zwei jungen Musikern begleitet. Joscha und Stefan
Joscha und Stefan
 
 
Besuch im Planetarium in Mannheim
 
Blaue Stunde am 8. März
Blaue Stunde am 8. März zum Thema "Sterne"
Die NaturFreunde Rastatt besuchten am 18. März das Planetarium in Mannheim. Dies war Teil 2 eines dreiteiligen Sternen­programms, das mit der Blauen Stunde am 8. März eröffnet wurde und im Sommer mit einem Besuch bei den Sternen­freun­den Durmersheim abschließt. Im Planetarium erfuhren die NaturFreunde Interessantes über die Geheimnisse der Fixsternplaneten und die ehe­ähnlichen Verhältnisse zwischen den Doppel­sternen in unserer Galaxie. NaturFreunde Rastatt zu Besuch im Planetarium
NaturFreunde Rastatt zu Besuch im Planetarium
 
 
Jahreshauptversammlung
 
 
Auf der Jahreshauptversammlung am 22. März berichteten die Gruppen- und Arealleiterinnen und -leiter über ihre Aktivitäten im Jahr 2011, über 300 an der Zahl. Daran schlossen sich der Geschäftsbericht und der Kassenbericht an. Verabschiedet wurden Herbert Himmel - er leitete viele Jahre die Arbeitstouren auf der Bonora - und Helena Parchomenko - sie leitete über drei Jahre die Kindergruppe. Noch viel Diskussionsbedarf gibt es über die beiden Zukunftsprojekte des Vereins, die Naturerlebnisstation an der Raukehl sowie den Umbau des Bootshauses.
 
 
Salonkonzert mit Blandine Bonjour und Bernd Köhler
 
Blandine Bonjour und Bernd Köhler
Salonkonzert "Les nouveaux Mosquetaires"
Am 14. April luden die Rastatter Natur­Freunde zu einem "Salonkonzert", dem ersten dieser Art. Blandine Bonjour und Bernd Köhler waren bereits vor zwei Jahren mit "Chansons sans cigare" zu Gast im Naturfreundehaus. Diesmal trugen sie Lieder aus ihrem neuen Album "Les nouveaux Mosquetaires" vor. Es sind internationale Chansons aus unterschiedlichen Epochen und Ländern. Mit dieser neuen CD waren sie sehr erfolgreich und wurden im März 2012 in die Top Ten der bundesdeutschen Liederbestenliste gewählt. Auch das Rastatter Publikum war wiederum vollauf begeistert von den beiden. Blandine Bonjour und Bernd Köhler
Blandine Bonjour und Bernd Köhler
 
 
Besuch in der Bundeshauptstadt Berlin
 
Bei der Landesvertretung
Bei der Landesvertretung Baden-Württemberg
  Im Paul-Löbe-Haus
Im Paul-Löbe-Haus
 
 
Nachhaltigkeitstage in Rastatt
 
Am Informationsstand der NaturFreunde
Am Informationsstand der NaturFreunde
"Ab in die Zukunft" lautete das Motto der Nachhaltigkeitstage in Baden-Württemberg. In Rastatt luden die Stadt Rastatt und der Agenda-21-Arbeitskreis Energie und Klima vom 20. bis 22. April dazu ein. Im Mittelpunkt standen die fünf Zukunftsthemen Klima, Energie, Ressourcenschutz, nachhaltiges Wirtschaften und Bildung. Ein Vortragsabend am Freitag eröffnete das Programm. Samstags folgte eine Tour. Präsentationen am Sonntag im Rathaus-Foyer beschlossen die Tage.

Die NaturFreunde Rastatt waren bei den Nachhaltigkeitstagen mit einem Informationsstand vertreten.

Die NaturFreunde Deutschlands haben bereits 2001 auf ihrem 25. Bundeskongress ein Manifest Nachhaltigkeit beschlossen.
 
 
Zweitägige Wanderung am Bodensee
 
Am Gnadensee (Bodensee)
Am Gnadensee (Bodensee)
Am 21. April reiste eine Wandergruppe an den Bodensee. Die Tour begann in Radolfzell. Nach einem Abstecher auf die Halbinsel Mettnau ging es am Ufer des Gnadensees entlang nach Markelfingen. Zunächst folgte eine Rundtour um den Mindelsee, bevor man am Abend nach Markelfingen zurückkehrte. Übernachtet wurde im komfortablen Naturfreundehaus "Bodensee­haus". Am folgenden Tag wanderte man über den Bodanrück nach Bodman und dann am Ufer des Überlinger Sees entlang bis nach Ludwigshafen, von wo aus man die Rückfahrt antrat. Auf der zweitägigen Tour streifte man zahlreiche Naturschutzgebiete. NFH Bodenseehaus
NFH Bodenseehaus
 
 
Am 1. Mai Saisonauftakt der Wassersportler an der Raukehl
 
 
Am 1. Mai luden die Wassersportler zum Saisonauftakt an die Raukehl. Vom Vereinsheim aus startete eine stattliche Fahrradgruppe mit dem Ziel Raukehl. Und die Paddler(innen) vom Paddelclub Illingen machten wie jedes Jahr auf ihrer Rheinfahrt mit ihren drei Booten Station an der Raukehl. Dort wurden sie mit Musik willkommen geheißen. Auch für das leibliche Wohl war reichlich gesorgt.
 
 
Am 5. Mai Auftakt der Naturerlebnisstation (NEST) an der Raukehl
 
 
 
 
Widriger hätte das Wetter kaum sein können. Den ganzen Tag zogen Schauer und Gewitter über die Raukehl hinweg. Und dennoch hatten einige junge Familien mit Kindern sowie Jugendliche zur Raukehl gefunden. Der Platz war frisch gemäht, mit Baumstämmen eine Sitzgruppe geformt, der Brunnen reaktiviert, ein Sandelplatz eingerichtet, die Sitzbänke zum Bärensee hin neu beholzt, die Veranda geschmückt, Informationstafeln aufgehangen und ein kleines Zirkuszelt aufgebaut. Von den vorgesehenen Aktionen konnte nur ein Teil durchgeführt werden. An der Wasserstation wurde nach Kleintieren im Bärenseewasser geforscht. Auf einem Feuerkorb wurde ein kleines Grillfeuer entfacht und Würstchen und Stockbrot gegrillt; ebenso gab es gegrillte Bananen mit Schokolade. Höhepunkt war dann doch noch die Kanufahrt mit dem Familienkanadier über den kleinen und großen Bärensee. Mit Kuchenspenden und Besuchen unterstützten zahlreiche erwachsene Naturfreunde den Auftakt.
 
 
Traum- und Farbwelten auf dem Pfingstcamp der Naturfreundejugend Baden
 
 
 
 
 
Das diesjährige Pfingstcamp fand vom 25. bis zum 29. Mai in Hambrücken bei Bruchsal statt. Unter den 250 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen waren auch 7 Kinder und 12 Teenies aus Rastatt. Betreut wurden alle von über hundert Helferinnen und Helfern. In zahlreichen Workshops entstanden tolle Sachen zum Thema Farben, so Batiken, die am Pfingstmontag beim Besuch von Eltern und Interessierten im Camp bei einer Modenschau aufgetragen wurden. Weiterhin wurden Jonglierkünste, Wasserspiele, Jonglieren auf der Slackline und Trampolinspringen dargeboten. Eine absolute Attraktion war das Wipfelklettern auf eine hohe Platane, natürlich mit Absicherung. Vielfältige Basteleien und malerische Werke erforderten kreatives Vermögen und Können. In der Halle wurden Traumwelten installiert und Schwarz­lichttheater aufgeführt. Die Hipp-Hopp-Gruppe animierte alle zum Mitmachen. Schließlich wurden die Gruppensieger des Camp-Wettbewerbs geehrt.
 
 
Sonnwendfeier der NaturFreunde des Bezirks Rastatt-Murgtal
 
 
 
 
 
 
Am Samstag, den 23. Juni 2012, feierten die Naturfreunde aus Rastatt und dem Murgtal beim Vereinsheim an der Murg die Sommersonnwende. Der Hof war festlich geschmückt. Auf den Tischen standen Sträußchen aus Feldblumen und Wildkräutern. Allerorts entdeckte man beschriftete Steine und schwimmende Kerzen in Schalen mit Wasserlinsen. Die Naturfreundefahne war gehisst. Allmählich trafen die Gäste aus Rastatt und dem Murgtal ein. Man freute sich, alte Bekannte wiederzusehen.

Die Gruppe Mescal stimmte mit Celtic Folk auf den Abend ein. Die Gruppe hat in ihrem breitgefächerten Repertoire sowohl eigene Songs als auch Covers der Irish-Folk-Rock-Bands Coalminers’ Beat und Paddy Goes To Holyhead und viele weitere Titel. Die Teenygruppe hatte Holunderblüten-Limonade vorbereitet und trug Betrachtungen zum Thema Sonnwende vor. Zahlreiche Helferinnen und Helfer der Rastatter Naturfreunde hatten für das leibliche Wohl gesorgt.

Als die Dämmerung begann schritt der NaturFreund Ernst Kopp, zugleich SPD-Landtagsabgeordneter und Bürgermeister von Bietigheim, zu seiner Feuerrede. In dieser ging er auf die Geschichte und die Wurzeln der Naturfreunde ein, die schon seit ihrer Gründung 1895 für demokratische und soziale Rechte und für eine lebenswerte Umwelt eintreten. Neben dem Menschen rückt die Natur immer mehr in das Blickfeld. Der Umgang mit der Erde und mit ihren Ressourcen gewinnt an Bedeutung.

Und dann war es so weit: zu den Dudelsackklängen eines Mescal-Musikers liefen die Kinder mit ihren bereits entzündeten Fackeln ein, reihten sich um den aufgeschichteten Holzhaufen und entfachten das Sonnwendfeuer. Viele Meter hoch schlugen die Flammen. Alle Gäste sammelten sich schließlich um das Feuer und zu den Klängen der Gruppe Mescal wurde getanzt. Als die Gruppe ihre Abschiedsweisen spielten war es bereits tiefe Nacht.
 
 
2. Rastatter Familien- und Trommelfest
 
 
 
 
 
Am 7. Juli 2012 luden die NaturFreunde und die Gruppe Tam Tam Tankstelle, wie bereits im vergangenen Jahr, zu einem Familien- und Trommelfest. Auf dem Gelände beim Naturfreundehaus erfreuten die Trommelgruppen, Musikerinnen und Musiker die Gäste mit afrikanischen Rhythmen und entführten sie in eine etwas andere Welt.

Mit von der Partie war natürlich Rastatts bekannteste, 15 Jahre alte Trommelgruppe 'Tam Tam Tankstelle' selbst. Eva Weis trat mit dem Bandprojekt 'Eve on Earth' auf. Rainer Renk sang Indianerlieder mit und für die Zuschauer. Die Trommelbands Joli Jeudi, 'Lenke' mikt Notker Dreher waren ebenso wie die Kreativ-Tanzgruppe Romina Becker dabei. Zu sehen und zu hören waren auch Maimbo, eine badische Trommelgruppe, sowie Mc Moody & Cassandra, das Duo für Dudelsack and more.

Der Trommelworkshop, das Frisuren- und Schminkzelt, Mandala-Malen und Parcour-Laufen ergänzten das Programm. Die Teenie-Gruppe der NaturFreunde bot einen Flohmarkt. Und abseits, unten an der Murg, gab es die Gelegenheit, erste Paddelversuche mit dem Kajak zu unternehmen. Vom reichhaltigen Kuchenbuffet und von Wolfgangs afrikanischem Essen war beizeiten nichts mehr übrig. Alle Künstler traten unentgeltlich auf. Der Erlös ging an das Kinderhort-Projekt in St. Louis im Senegal.
 
 
Radlergruppe auf dem Elberadweg unterwegs
 
Martin Luther-Denkmal vor dem Rathaus in Wittenberg
Martin Luther-Denkmal vor dem Rathaus in Wittenberg
Die Radlergruppe der Rastatter NaturFreunde war vom 11. bis zum 17. Juli auf dem Elberadweg unterwegs. Die Tour begann mit einer Stadtrundfahrt in Dresden mit all seinen Sehenswürdigkeiten Zwinger und Semperoper, Kreuzkirche und Frauenkirche. Nächste Station war die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz mitten im Herzen des Elbsand­stein­gebirges. Es folgten die Städte Bad Schandau, Meißen, Riesa und Strehla, bevor man der Lutherstadt Wittenberg einen Besuch abstattete. Erholung fand man in dem Gartenreich Wörlitz-Dessau, einer riesigen, wunderschönen Parkanlage. Den Abschluss bildete ein Besuch im Bauhaus in Dessau.
 
 
Alles über Kräuter
 
 
 
Kräuterkunde stand auf dem Programm der Blauen Stunde am 2. August 2012. Nicola hatte den Saal des Vereinsheims wieder einmal mit wahren Kräuterkunstwerken ausgestattet. Die Kräuterfrau Marianne Knörr-Groß aus Ottersdorf führte in Gedichtform in die Welt der Kräuter ein. Dann ging es hinaus auf den Murgdamm, um weiteres über Schafgarbe, Malve, Kreuzkraut, Brennessel, Gundermann, Johanniskraut und andere zu erfahren. Zurück im Haus gab es zu Kräuterbowle allerlei selbstgemachte Leckereien. Den Abschluss bildete ein Gedichtvortrag über den Gemeinen Hohlzahn.
 
 
Familiencamp an der der Naturerlebnisstation "NEST Raukehl"
 
 
 
 
 
 
 
War der Auftakt an der Naturerlebnisstation "NEST Raukehl" im Mai noch mit Schauern und Gewittern begleitet, so lachte am Wochenende des 17. bis 19. Augusts zum Familienzelten die Sonne vom blauen Sommerhimmel. Am Freitagabend trafen sich die Familien zum Zeltaufbau und zum Kennenlernen. Am Samstagmorgen nach dem Frühstück gab es gleich einen Höhepunkt. Mit sechs Einer- und Zweierkajaks und dem großen Familienkanadier ging es auf dem Kanuwanderweg zur Tour über den Kleinen und den Großen Bärensee.

Am Samstagnachmittag hatte Herr Semmelmann von der Stadt Rastatt am Bärensee seine Wasserstation aufgebaut. Zunächst erkundeten die Jugendlichen die Pflanzen am Uferrand. Danach wurden mit Keschern verschiedene Wassertiere eingefangen und sortiert: sogar ein Wasserskorpion war dabei. Natürlich wurden anschließend alle Tiere wieder freigesetzt. Danach startete man ein weiteres Mal zu einer Bootstour, diesmal in den Plittersdorfer Altrhein. Der Tag wurde mit dem gemeinsamen Abendessen und leisen Liedern zur Gitarre abgeschlossen.

Der Sonntag startete mit einer kleinen Exkursion rund um den Wörtfeldsee. Zum Ausklang fassten die Jugendlichen ihre Eindrücke von dem Wochenende in Form von Bildern mit Naturmaterialien.

Zwei Nächte verbrachte man in den Rheinauen und sammelte Erfahrungen. War es am ersten Abend und in der ersten Nacht die hohe Feuchtigkeit, die sich über alles legte, so waren am zweiten Abend die Schnaken, die etwas aufdringlicher waren. Aber auch damit kam man zurecht. Und ganz still ist es auch in den Rheinauen bei Nacht nicht: Die Schiffe nutzen den Strom auch bei Nacht und ab und zu dringt von der Ferne Festlärm durch und stört die Stille. Der Sternenhimmel über den Rheinauen ist beeindruckend und im Gegensatz zur Kernstadt war die Milchstraße deutlich erkennbar. Flugzeuge und Satelliten zogen ihre Bahnen. Die Hitze war kein Problem, ist doch der Rhein gerade mal 50 Meter von dem Freizeitplatz entfernt und ist das Wasser im Rhein wieder recht sauber geworden. Der Wasserstand war an dem Wochenende äußerst niedrig. Und obwohl der Rhein hier mit Buhnen versehen ist, bleibt das Baden im Rhein gefährlich und erfordert höchste Vorsicht.
 
 
100 Jahre: Union Touristique les Amis de la Nature - Fédération Française
 
 
Am 25. und 26. August feierten die französischen Naturfreunde ihr 100-jähriges Bestehen. Der Verband hat in Frankreich etwa 9.000 Mitglieder. Die erste Ortsgruppe wurde in Strasbourg gegründet. Dementsprechend fand am Sonntag auf einer Wiese bei der Fußgängerbrücke zwischen Strasbourg und Kehl, Passerelle des deux Rives (deutsch Brücke der zwei Ufer), eine internationale Feier statt. Unter den Gästen war auch eine kleine Delegation aus Rastatt. Dort traf man auch einen Bekannten, den senegalesischen Freund Mamadou Mbodji, inzwischen Mitglied des NFI-Vorstandes.
 
 
"Badisch g'schwätzt und g'sunge" mit Harald Hurst und Manfred Kaiser
 
 
Zwei Urgesteine der badischen Mundart erfreuten das Publikum am 29. September im vollbesetzten Naturfreundehaus. Manfred Kaiser und Harald Hurst boten abwechselnd jeweils auf ihre Art feinste Mundartkost, Harald eher pointiert und witzig, Manfred mehr nachdenklich und einfühlsam. Zu Manfreds Repertoire gehörte an diesem Abend das Lied von der "Sterbenden Möwe" und die Ballade vom "Landstreicher Albert", ferner der "Der wo"-Song und das "Brombeerlied", ein Jammer-, ein Kunst- und ein Wein-Lied. Obendrein schloss Manfred mit dem "Butterbrezelblues". Harald Hurst schöpfte wiederum mitten aus dem Leben, so das Sprachduell zwischen Vater und Sohn, das Strandleben in Ettlingen oder die Urlaubsfahrt in Richtung Bordeaux. Auch frühere Erlebnisse bei einem Schweißertreffen in der Rastatter Reithalle und jüngste Erfahrungen von einem Ärztekongress in Karlsruhe gab er zum Besten. Auch ein paar Kostproben seiner kurzen und scharfsinnigen Gedichte durften nicht fehlen.
 
 
Naturfreundekinder pressen frischen Apfelsaft
 
 
 
 
Herbst ist Erntezeit. Natürlich kann man die Äpfel, zumal Winteräpfel, einfach so einlagern. Man kann aber auch frischen Apfelsaft daraus pressen oder leckeren Apfelkuchen damit backen. Und genau dies machten am Samstag, den 6. Oktober, die Kinder und Jugend der Rastatter Naturfreunde. Drei Wannen voller frisch geernteter Äpfel, Winterrambour aus dem Ried, standen bereit. Diese wurden zunächst in grobe Stücke geschnitten. Dabei wanderte so manches Apfelstück auch gleich in den Magen. Die Apfelstücke wurden sodann in einer Mühle kleingehäckselt und in den mit einem Tuch ausgekleideten Kübel der Saftpresse gefüllt. Nun begann der Saft schon von selbst zu laufen. Um aber auch noch den letzten Tropfen herauszuholen, durfte jedes Kind mal seine Kräfte ausprobieren. In mehreren Füll- und Pressvorgängen wurden 30 Liter Apfelsaft erzeugt. Dieser wurde zunächst in einem Fass gesammelt. Und dann war es soweit: Anstehen zum Abzapfen. Was schmeckt besser als so frisch und selbst gepresster Apfelsaft? Dazu gab es von den Jugendlichen zwischenzeitig gebackene Apfel-Muffins. Natürlich wurden nicht gleich alle dreißig Liter getrunken, so dass jedes Kind noch ein, zwei Flaschen des frisch gepressten Saftes mit nach Hause nehmen konnte.
 
 
Besuch im Musikautomaten-Museum im Schloss Bruchsal
 
Schloss Bruchsal
Schloss Bruchsal
In der Beschreibung des Museums heißt es: "Das Museum stellt einen Traum vor, der so alt ist wie die Musik. Schon zu allen Zeiten wollten die Menschen Musik hören, ohne selbst ein Instrument betätigen zu müssen. Aus riesigen Schränken, in denen ganze Orchester verborgen zu sein scheinen, ertönen Walzerklänge, Schlagermelodien, ja jede Art von Musik - in bester Tonqualität. Die Tasten von Flügeln und Klavieren werden wie von Geisterhand bewegt, Orgelklänge bezaubern, Geigen spielen unter Klavierbegleitung wie von selbst zum Tanze auf. ..." In diese Welt der Musik tauchten am 14. Oktober eine Gruppe Rastatter NaturFreunde ein. Die Führung war sehr informativ, das Museum hatte eine lustige Atmosphäre, unglaublich viele alte Musikautomaten über drei Stockwerke verteilt.
 
 
Adventsbasar im Naturfreundehaus
 
Gestrickte Socken der Frauengruppe
Gestrickte Socken der Frauengruppe
Die Frauengruppe der Rastatter Natur­Freunde veranstaltete am 24. November im Vereinsheim einen Adventsbasar. Gestrickte Socken und Schals, selbstgebackene Linzertorte und Apfelbrot, selbstgemachte Marmelade und vieles mehr konnte erworben werden. Auch ein Mittagstisch sowie Kaffee und selbstgebackener Kuchen wurden dem Besucher geboten. Derweil veranstaltete die Kinder- und Jugendgruppe des Vereins einen Flohmarkt im Saal. Hier gab es selbstgefertigten Schmuck, kunstvoll kreierte Weihnachtsgestecke sowie allerlei Flohmarkt-Artikel. Plausch bei einem Tässchen Kaffee und Kuchen
Plausch bei einem Tässchen Kaffee und Kuchen
 
 
Neue Doppelgarage beim Vereinsheim "An der Murg"
 
Die neue Doppelgarage steht
Die neue Doppelgarage steht
Noch rechtzeitig vor Jahresende stand sie, die neue Doppelgarage beim Vereinsheim. Trotz widriger Verhältnisse wie Regen und gefrorenem Boden wurden unter starkem Arbeitseinsatz von mehreren NaturFreunden die nötigen Vorabeiten verrichtet. Die Gräben für die Fundamente mussten ausgehoben, die Elektro- und die Telefonleitung freigelegt und Leerrohre verlegt werden. Am 14. Dezember 2012 war es dann soweit. Trotz Glatteis wurde die Garage geliefert und aufgestellt. Die Garage bietet Platz für den Vereinsbus und weitere Gerätschaften. Sie ist Vorbote für die geplanten größeren Umbau­maßnahmen beim Bootshaus im Jahre 2013. Die Mannschaft der Vorarbeiten
Die Mannschaft der Vorarbeiten
 
 
Jahresabschlussfeier: "Die Naturfreunde - eine große Familie"
 
 
 
 
 
 
 
Am 15. Dezember trafen sich die Rastatter NaturFreunde in dem von der Familie Rohrer weihnachtlich geschmückten Vereinsheim zur Jahres­abschlussfeier. Ein aktives Jahr mit rund 300 Treffs, Arbeitstouren, Kultur- und Sportveranstaltungen neigte sich dem Ende zu. Daniel, Jakob und Aaron spielten zunächst auf ihren Instrumenten weihnachtliche Klänge und stimmten das Publikum ein. Danach bot die Jugendgruppe unter der Leitung von Uschi das Theaterstück "Das Märchen vom Fischer und seiner Frau". Ein Riesenapplaus für das bravouröse Auftreten der jugendlichen Darstellerinnen war der verdiente Lohn. Dann ließ Leonard Herz sein ganzes Können aufblitzen. Und die bei den Naturfreunden schon heimische Trommelgruppe Tam Tam Tankstelle bot zum Gefallen aller Gäste im Saal afrikanische Weisen. Es folgten die Ehrungen für 25-, 50- und 60-jährige Mitgliedschaften. Ehrenvorsitzender Werner Mellert hielt die Laudatio. Rainer wurde zum Ehrenmitglied ernannt und für sein Engagement im Radsport mit einem Gedicht gewürdigt. Den Dank verdienten sich die Helfer, die bei Wind und Regen in den Tagen zuvor die Vorarbeiten für die neuaufgestellte Garage leisteten. Ein Dank galt auch dem Küchen- und dem Thekenteam. Nach dem gemeinsamen Abendessen spielten Gerd und Günter weihnachtliche Weisen zum Mitsingen.
 
 
Jahresabschlusswanderung: Matsch, Regen und Glühwein
 

Am Glühweinstand
Zahlreiche NaturFreunde ließen sich am Sonntag, den 16. Dezember, durch das regnerische Wetter nicht abschrecken und starteten am Vereinsheim zur Jahresabschlusswanderung. Zunächst galt es auf dem neugeschaffenen Damm das im Rahmen des Hochwasserschutz- und Ökologieprojektes HÖP Murg-Rastatt neugestaltete Areal im Bittler zu queren. Knöcheltief sank man oftmals ein. Aber beeindruckend war der Anblick des Ganzen. Sodann ging man durch den Wald im Großen Brufert und traf beim Tierheim auf den ersehnten Glühweinstand. So aufgewärmt meisterte man locker den Weg zurück zum Vereinsheim. Dort gab es zum Abschluss Kaffee und "Mellert-Zopf".
Bei Kaffee und Kuchen
 
 
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