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Jahresbericht 2014
 
Besuch der Ausstellung "Hildegard Fuhrer - Metamorphosen" in der Städtischen Galerie Fruchthalle in Rastatt
 

Einführung in die frühe Schaffensphase ...

... erläutert von Peter Hank

Spätere Werke der Malerin
 
Von Oktober 2013 bis Januar 2014 widmete die Städtische Galerie Rastatt eine Ausstellung dem Schaffen der Malerin Hildegard Fuhrer. Hildegard Fuhrer wurde 1943 in Schwäbisch Gmünd geboren und studierte einst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe sowie Kunstgeschichte an der Universität Karlsruhe. Verschiedene Aufenthalte in Italien, Spanien und Frankreich beeinflussten zudem ihre Werke. Die verschiedenen Phasen ihres Lebens und Schaffens wurden gleichsam der Metamorphose eines Schmetterlings am 12. Januar 2014 den Rastatter NaturFreunden von dem Leiter der Galerie Peter Hank präsentiert.
 
 
Puppentheater Gugelhupf zu Gast im Naturfreundehaus: Herr Zeisig und der kleine Hund
 

Herr Zeisig mit Vogelscheuche
Wie bereits in den vergangenen Jahren gastierte zu Jahresbeginn das Puppentheater Gugelhupf mit Frieder Kräuter bei den Rastatter NaturFreunden. Der große Saal war am 18. Januar vollbesetzt. Die Kinder, in Begleitung von Eltern oder Verwandten, erwartete eine spannende Geschichte über eine besondere Freundschaft: Herr Zeisig und der kleine Hund. Dieser verlief sich eines Tages in den Garten von Herrn Zeisig. Nicht nur dass Herr Zeisig seinen Garten liebevoll pflegte und auf Unversehrheit seiner Beete achtete, in Herrn Zeisigs Gartenidylle wirkten eines Nachts auch zauberische Kräfte. Die Vogelscheuche tanzte mit der Gießkanne Tango. Ein gefräßiger Hase mümmelte die Krautköpfe weg, und ein Riese verwandelte sich urplötzlich in einen Regenwurm. Doch der kleine Hund fand am Ende trotz aller Abenteuer zu seinem Frauchen zurück.
 
 
Vortrag von Professor Gunter Kaufmann: 300 Jahre Rastatter Frieden
 
Die Stadt Rastatt feiert 2014 300 Jahre "Rastatter Frieden". Der Friede von 1714 markierte das vorläufige Ende einer kriegerischen Zeit in Europa. Im Pfälzer Erbfolgekrieg war Rastatt und fast alle umliegenden Dörfer niedergebrannt worden. Der Spanische Erbfolgekrieg brachte dann Elend und Tod über große Teile Europas. In seinem Vortrag bei den Rastatter NaturFreunden ging Gunter Kaufmann auf die damaligen Geschehnisse ein und beleuchtete die Bedeutung des Friedenschlusses für die nachfolgende Entwicklung in Europa. Das Interesse war groß; dementsprechend war das Vereinsheim am 23. Januar gut gefüllt.
 
 
Närrische Monatsversammlung am Schmotzigen Donnerstag
 
 
 
 
 
Der Saal im Vereinsheim war fasnachtlich geschmückt. Zu Beginn der Veranstaltung konnte sich jedermann und jedefrau am aufgetischten Buffet versorgen und dem Magen eine feste Grundlage verschaffen. Und dann ging's los. Die Rentnerband um Günter und Gerd heizte mit Unterstützung von Lotti den Gästen ganz schön ein. Das Tanzbein wurde ausgiebigst geschwungen. Zwischendurch gab es Einlagen: Hans-Peter teilte uns sein zum Teil missverstandenes Bemühen mit, mittels Bierkonsum den Regenwald zu retten. Uschi und Roland entführten in die Welt des Plastiks. Und Irene erklärte dem Publikum den Unterschied wie Frauen duschen und wie Männer duschen. Schunkeln und eine Polonaise durften an diesem Abend natürlich auch nicht fehlen.
 
 
Naturfreunde rücken dem Müll im Rastatter Auenwald auf die Pelle
 
 
 
Bei einem Spaziergang durch die Rastatter Rheinauen und bei einem Blick vom Weg aus in den Auenwald hinein ist eines unübersehbar: Müll. Vor allem Plastikmüll hat sich in den Hecken verfangen und liegt auf dem Waldboden herum. Das war für die Rastatter Naturfreunde der Anlass, um am 8. März zu einer Müllsammelaktion an der Raukehl aufzurufen. Etwa vierzig kleine und große Helferinnen und Helfer kamen. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hatte grünes Licht gegeben und die Stadt Rastatt hatte den Container bereitgestellt, 2,5 Kubikmeter. Doch der war bald voll, vor allem von Plastikmüll. Die Glasflaschen wurden in einen gesonderten Behälter getan. Für die Sammelaktion war ursprünglich eine etwa doppelt so große Fläche vorgesehen. Bleibt also genug Müll für eine weitere Sammelaktion. Und außerdem werden die kommenden Hochwasser weiteren Müll in die Auen schwemmen.
 
 
Mundart und Musik: Die Herrenkapelle zu Gast im Naturfreundehaus
 
 
 
Am 22. März 2014 hatten die Rastatter NaturFreunde wieder einmal ihren Kulturbeutel geöffnet und diesmal zu einem badisch-schwäbischen Mundart-Musikcomedy-Abend mit Reiner Möhringer (Gesang, Klarinette, Saxofon, Gitarre, Geige) und Uli Kofler (Klavier, Gesang, Akkordeon) eingeladen, allerdings ohne "Fräulein Knöpfle". Das Vereinsheim war voll besetzt, das Publikum hell begeistert ob dem dargebotenen Witz und Charme. Unter den Gästen waren auch zahlreiche Schüler mit ihren Eltern, unterrichten doch beide Interpreten auch an der Rastatter Musikschule. So rieselten auch bei der heftig erklatschten Zugabe Rosenblätter auf die beiden nieder, eine Hommage der Schüler an ihre Lehrer.
 
 
NEST-Aktionstag zum Auftakt der Raukehl-Saison 2014
 
 
 
 
Das Wetter war am 3. Mai noch etwas frisch. Trotzdem fanden sich nach und nach mehrere Familien an der Raukehl ein. Zum Auftakt konnten die Kinder die Tierwelt im Kleinen Bärensee erforschen. Mit Keschern fingen sie unter anderem Krebse sowie ein Wasserskorpion ein. Auch ein kleiner Hecht war darunter. Natürlich wurden alle Tiere umgehend wieder in den See zurückgesetzt. Am Bastelstand konnten Mobiles mit Muscheln, Schwemmholzstückchen und Federn zu wahren Kunstwerken zusammengefügt werden. Selbverständlich dufte die alljährliche Hauptattraktion, die Fahrt auf dem Familienkanadier, nicht fehlen. Vollbeladen legte dieser zweimal zur Fahrt über den Kleinen und den Großen Bärensee ab. Zum Abschluss buken die Kleinen Stockbrot über der 'neuen' Feuerschale, einem Unterteil einer alten Obstpresse. Für die Erwachsenen landeten schließlich auch ein paar Steaks und Würstchen auf dem Grill über der Feuerschale.
 
 
Naturfreunde im Renchtal auf dem Peterstaler Schwarzwaldsteig
 
 
 
Die Werbung für die Wanderung verspricht: Der Peterstaler Schwarzwaldsteig bietet auf 11 Kilometer ein ambitioniertes Wandervergnügen und besticht durch reizvolle Landschaftswechsel, herrliche Ausblicke und beeindruckende Einblicke in die Geologie. Davon konnten sich die Wanderfreunde am 4. Mai 2014 bei herrlichem Wanderwetter überzeugen. Ausgang der Wanderung war der Bahnhof von Bad Peterstal. Der Aufstieg erfolgte über das Bästenbachtal. Rast wurde an der Peterstaler Mineralwasserstation im Holdergrund eingelegt. Weiter ging es hinauf zum Sattelplatz mit einem Abstecher zum Panoramablick Renchtal. Auf dem Abstieg bot der Ibacher Schliff mit seinen sandigen Hängen einen nachhaltigen Eindruck. Nach der Einkehr im Braunbergstüble und einer kurzen Kneipp-Einlage mit erfrischendem Fußbad kehrte die Gruppe an den Parkplatz zurück.
 
 
Europa-Aktionstag "Der Oberrhein - fließend europäisch"
 
 
Anlässlich des Europatages luden der Regionalverband Mittlerer Oberrhein, das Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört, das Regierungspräsidium Karlsruhe, die Umweltstiftung Rastatt und die Naturfreunde Rastatt etwa 50 Schülerinnen und Schüler zu einem Aktionstag in den Rheinauen ein. Dieser fand im Rahmen der "Landschaft des Jahres, der Oberrhein", sowie dem LIFE+-Projekt "Rheinauen bei Rastatt" statt. Die Schülerinnen und Schüler kamen von dem Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium in Durmersheim und von der französischen Sektion der Europaschule in Karlsruhe. Nach einigen einleitenden Worten durch die Organisatoren folgte die Gruppe der neu renaturierten Hofwaldschlut zu dem Platz am ebenfalls renaturierten Riedkanal, an dem die Mitarbeiterinnen des Naturschutzzentrums alle Vorbereitungen für einen Biologieunterricht unter freiem Himmel getroffen hatten. Die Schülerinnen und Schüler wurden mit kleinen Wannen, Keschern und Pinseln ausgestattet und sammelten fleißig kleine Wassertiere aus dem Kanal. Diese galt es nun zu bestimmen. Dabei halfen Becherlupen und Miroskope sowie Bestimmungsvorlagen. Nach gelungener Aktion konnten sich die Schülerinnen und Schüler mit Brezeln und Saft stärken, bevor sie wieder die Heimreise mit dem Bus antraten.
 
 
Von den Rastatter Rheinauen ins Delta de la Sauer
 

Auf der Fähre

Ankunft im Elsass

Erläuterungen zur Landschaft
 

Auf dem Weg am Wiesenrand

Ein Flussarm der Sauer

Die Sauer, im Hintergrund Munchhausen
 

Mittagspause

Mündung der Sauer in den Rhein

Gruppenfoto mit Schwänen
 

Am Wiesenrand entlang

An der Ornithologischen Station

Auf dem Rückweg zur Fähre
 
Im Rahmen der Landschaft des Jahres fanden am 17. und 18. Mai 2014 am Oberrhein entlang des Rheins an mehreren Orten 'Brückenfeste' und sonstige Veranstaltungen statt. Bei Rastatt stand eine Wanderung von den Rastatter Rheinauen ins Sauerdelta auf dem Programm. Bei sommerlichem Wetter kamen etwa 60 Gäste, darunter etliche NaturFreunde aus dem Murgtal und sogar eine Gruppe der NaturFreunde Leimen bei Heidelberg. Mit der Fähre erfolgte die Übersetzung in das Seltzer Land („Pays de Seltz“). Dort kam eine französische Naturfreundin dazu. Die Tour führte zunächst zum Rhein; es lohnte auch mal, einen Blick von jenseits des Rheins auf die diesseits des Rheins gelegene Rastatter Rheinaue zu werfen. Dann ging es entlang der ehemaligen aufgelassenen Kiesgrube "Willersin" und des Auenwaldes "Bois de Munchhausen" nach Munchhausen. An der Mündung der Sauer liegt ein schöner Rastplatz; hier machte die Wandergruppe Picknick. Der Rückweg führte um die Feucht­wiese im Grosswoerth, vorbei an der Ornithologischen Station, über das Huberwiesenkoepfel zurück zur Fähre und nach Baden.
 
 
Ostfriesland-Radreise vom 25. bis zum 30. Juni 2014
 
 
Stadtführung durch das abendliche Rastatt mit Irmgard Stamm
 

Benharduskirche mit gotischem Chorfenster

Naturfreunde gegenüber ev. Stadtkirche

Residenzschloss
 

Kath. Stadtkirche St. Alexander

Wandgemälde 'Augusta Sybilla'

Wasserturm
 

Einsiedelner Kapelle

Am Museumstor

Schlosskirche
 
Die Naturfreunde luden am 24. Juli zu einer abendlichen Stadtführung mit der Stadthistorikerin Irmgard Stamm ein. Sie kennt sich in der Geschichte der Stadt Rastatt hervorragend aus. Ausgangspunkt war das älteste erhaltene Gebäude der Stadt, die Bernharduskirche mit ihrem gotischen Chor. Von dort ging es über den Hof des Kulturforums vorbei an der evangelischen Stadtkirche zur Barockresidenz, dem Rastatter Schloss, welches in wenigen Jahren aus Backsteinen für den Markgrafen Ludwig Wilhelm und seine Gattin Augusta Sybilla errichtet und 1705 bezogen wurde. Das Rastatter Schloss war auch Kulisse in den Revolutionsjahren 1948/49. Ein Stopp vor dem Rindeschwenderhaus in der Schlossstraße und später vor dem Carl-Schurz-Haus gaben Gelegenheit über die Badische Revolution zu berichten. Zwischenzeitig wurden das Rathaus, der Alexiusbrunnen, der Johannes-Nepomuk-Brunnen und die katholisch Stadtkirche St. Alexander angelaufen. Über die Badner Halle, die Einsiedelner Kapelle, die Pagodenburg, den Wasserturm, das Museumstor und die Schlosskirche kehrte die Gruppe zum Ausgangspunkt zurück.
 
 
Blaue Stunde zum Thema "Sommer und Garten"
 

Zum Auftakt ein Besuch ...

... in Nachbars Garten am Murgdamm

Sommerblumenstrauss
 

Lichtspiel im Naturfreundehaus

Leierkastenspiel von Sigrun und Gerd

Reich gedeckte Tafel
 
Wer schon immer mal wissen wollte, was in Nachbars Garten so alles wächst, der hatte am 31. Juli 2014 die Gelegenheit, unter Führung zweier Vorstandsmitglieder des Schrebergartenvereins "Murgdamm" einen Abendspaziergang durch die Gartenlage zu machen. Danach fand man sich in dem von Nicola smit Sommerblumen geschmückten Vereinsheim ein. Neue Geschichten von Brigitte eröffneten den literarischen Teil. Günter mit Akkordeon und Roland mit Gitarre sowie mehrere Textbeiträge folgten. Dass auch ein verregneter Sommer seine Reize haben kann, erfuhren wir bei Uschis Beitrag. Immer wieder ein 'Schmankerl' sind Sigruns und Gerds Gesänge zum Leierkastenspiel. Zahlreiche Leckerbissen rundeten die sommerliche Blaue Stunde ab.
 
 
Ein Tagesausflug in die elsässische Metropole Strasbourg
 

NaturFreunde in Straßburg

Jürgen Pfeifer erklärt

In der Altstadt
 

Straßburger Münster

Über dem Eingangsportal

Astronomische Uhr
 

Ev. Kirche St.-Pierre-le-Jeune

Im Kreuzgang der Kirche

Mittagstisch im Strissel: Baeckeoffe
 

An der Ill in La Petite France

Das Gerberhaus

Les Ponts Couverts
 
Eine stattliche Anzahl Rastatter Naturfreunde machte sich am 7. August 2014 auf den Weg, um unter Führung von Jürgen Pfeifer die elsässische Metropole Straßburg zu besichtigen. Über die Rabenbrücke (Pont du Corbeau) betrat die Gruppe die von der Ill umflossene Altstadt. Natürlich durfte ein Besuch beim Wahrzeichen der Stadt, der Cathédrale Notre-Dame, nicht fehlen. Nach den fachkundigen Erläuterungen zur Fassade gab es die Gelegenheit zu einem Rundgang im Innern, einschließlich eines kurzen Blickes auf die Astronomische Uhr. Sodann führte Jürgen zu einem wahren, etwas weniger bekannten Kleinod der Stadt, der evangelischen Kirche St.-Pierre-le-Jeune. In dieser Kirche wurden zum Teil die übermalten alten Wandgemälde wieder freigelegt. Den Mittagstisch nahm die die Gruppe in der bekannten Winstub 'Zuem Strissel' ein: Baeckeoffe oder Flammekueche. Am Nachmittag begab sich die Gruppe dann in das malerische Stadtviertel 'La Petite France' mit den Sehenswürdigkeiten wie dem Gerberhaus (Maison des Tanneurs) und den über Wachtürme verbundenen Ponts Couverts samt der dahinterliegenden Vauban-Schleuse. Vor der Rückfahrt gab es noch die Gelegenheit zu einem kurzen Besuch in einem der zahlreichen Cafés.
 
 
Tagelange Schauer und Hochwasser: NEST-Aktionstag anstatt Familiencamp
 
 
 
Anhaltende Schauer und eine überschwemmte Raukehl veranlassten die Rastatter NaturFreunde, das Familiencamp im Jahr 2014 abzusagen und stattdessen am 16. August lediglich einen Aktionstag an der Raukehl anzusetzen. Es war dann nach mehreren Tagen auch wieder der erste Tag, an dem das Wetter ohne Regen durchhielt. Die Wiese war zunächst feucht, trocknete aber zusehens ab, so dass allerlei Spiele möglich waren: kleine Holzfloße basteln, Wasserstation am Ufer, Wikingerspiel, Skulpturen mit Ästen gestalten, Naturgegenstände ertasten. Hauptaktraktion war wiederum das Kanufahren, sei es mit dem Familienkanadier oder im Einerkajak. Gerade bei den Einerkajaks war es erfreulich zu sehen, wie die Kinder und Jugendlich in der Zwischenzeit Fortschritte gemacht hatten und ihre Boote gekonnt steuerten. Zum Abschluss gab es am Grillfeuer das verdiente Abendessen.
 
 
Sommerfest: neuer Flammkuchenofen im Einsatz, die Oldie-Band heizte ein
 

Sommerliche Temperaturen

Enten-Angeln

Reichhaltige Kuchen-Theke
 

Die Flammkuchen werden vorbereitet

Der Flammkuchenofen ist startklar

Es ist soweit: der erste Flammkuchen ist fertig
 

Das Feuer im Holzbackofen

Die Oldie-Band

Zufriedene Gesichter
 
Am 20. September luden die Rastatter NaturFreunde zu einem Sommerfest. Obwohl der Herbst vor der Tür stand, war es noch sommerlich warm. Das Fest begann am Nachmittag mit dem Kinder- und Familienprogramm. Auf der Wiese und vor dem Haus gab es ein reichhaltiges Spieleangebot, so zum Beispiel Geschicklichkeitsspiele, Pedalos-Treten oder Enten-Angeln. Drinnen im Haus wurden den Gästen Kaffee und vielerlei Kuchen gereicht. Inzwischen wurde der neue Flammkuchenbackofen vorgeheizt. Die von Hildegard zubereiteten und von Volker dann gebackenen Flammkuchen waren ein wahrer Renner. Zudem gab es Salate und gegrillte Würstchen. Die Oldie-Band war nicht mehr zu bremsen und sorgte durchgehend für gute Stimmung. Mitsingen war angesagt. Und wen es interessierte, der konnte die neuen Räumlichkeiten im Bootshaus besichtigen.
 
 
Blandine Bonjour und Bernd Köhler: Paris s'éveille - Paris erwacht
 
 
 
Am 27. September luden die Rastatter NaturFreunde zu einem weiteren Salonkonzert ein. Das französisch-deutsche Chanson­duo Blandine Bonjour und Bernd Köhler brachten ihr neues Programm mit: Paris s'éveille - Paris erwacht. Mit Liedern von Aragon, Barbara, Brassens, Gainsbourg, Clémant und anderen entführten sie die zahlreichen Gäste zu einer zauberhaften Zeitreise durch die Stadt Paris. Die Lieder, jeweils mit einleitenden Geschichten erklärt, erzählten von Liebe, den Straßencafés, der Philosophie, der Metro, der Literatur, der Revolution. Mal melancholisch, mal rebellisch, poetisch, satirisch, historisch.
 
 
Abschlussfeier der Landschaft des Jahres im Rheinstrandbad Rappenwört
 

Gelände des Freibads Rappenwört

Sommerliches Herbstwetter

Im großen Festzelt
 

Schweizer Alphornbläser

Songgruppe der NaturFreunde Baden

Leitungsgruppe der Landschaf des Jahres
 

Infostand Natura 2000

Sportangebot

Durlacher Obstpressaktion
 

Elsässische Trachtengruppe

Mundartschriftstellerin Brigitte Wagner

Songduo Bernd Köhler und Blandine Bonjour
 
Mit einem großen Fest wurde die Landschaft des Jahres am 18. Oktober 2014 bei sommerlichem Wetter auf dem Gelände des Rheinstrandbads Rappenwört bei Karlsruhe beschlossen. Die Abschluss- und Dankesreden wurden umrahmt von einem umfangreichen Kulturprogramm. Da waren zunächst Alphornbläser aus der Schweiz und die Songgruppe der NaturFreunde Baden. Im Nachmittagsprogramm waren Tanz- und Trachtengruppen aus dem Elsass zu sehen. Auf einer weiteren Kulturbühne wurde ein Musical der NaturFreunde Rheinland-Pfalz aufgeführt, es trug die Mundartschriftstellerin Brigitte Wagner vor und es spielte das Mandolinenorchester aus Karlsruhe. Auf dem riesigen Gelände waren zahlreiche Infostände und Sportstationen aufgebaut. Natürlich war auch bestens für Essen und Trinken mittels regionaler Verpflegung gesorgt. Den Abschluss bildete das französisch-deutsche Duo Blandine Bonjour und Bernd Köhler. Mit besinnlichen Chansons und mitreisenden Songs setzten sie eine würdigen Abschluss für die Landschaft des Jahres, die viel zum gegenseitigen Verständnis beitrug und über Grenzen hinweg neue Freundschaften entstehen ließ.
 
 
Delegation aus Saint-Louis (Senegal) im Rahmen der Klimapartnerschaft zu Gast in Rastatt
 
 
 
Am 30. Oktober 2014 war die Delegation aus Saint Louis ⁄ Senegal auch bei den Rastatter NaturFreunden zu Gast. Diese hatten als Vertreterin der Zivilgesellschaft und Initiatorin der geplanten kommunalen Klimapartnerschaft ins Naturfreundehaus zum offenen Abend alle am Projekt Klimapartnerschaft Interessierten eingeladen. Badische Spezialitäten, selbstgepressten Apfelsaft (den übrigens die GRÜNE-Fraktion des Gemeinderates beisteuerte) sowie badisch-afrikanische Kulturbeiträge ließen den Abend zu einem echten Highlight der Veranstaltungswoche der 1. Entsendung aus dem Senegal nach Rastatt werden. Akkordeon zum Einklang, gespielt von Günther Plumm und Gerd Dubenin, badische Mundart von Manfred Kaiser und Lieder mit Roland Walter umrahmten den Auftritt der Trommelgruppe "TAMTAMTankstelle", zu deren Rhythmen die Gäste tanzten. Die Gäste waren begeistert und Peinda FAYE (Vizepräsidentin der NaturFreunde aus Saint Louis) ließ in ihrer Ansprache keinen Zweifel daran, wie wichtig diese Nord-Süd-Begegnung für sie und die Entwicklung ihres großen Projektes "Kinderhort und Ausbildungszentrum" als nachhaltige Maßnahme im Kampf gegen Armut und Perspektivlosigkeit sowie zur Umweltbildung in ihrer Region ist. Just am Donnerstagabend konnte die Summe der von den Rastatter NaturFreunden gesammelten Spenden für das Kinderprojekt um weitere 3.120 Euro erhöht werden. Die geplante kommunale Klimapartnerschaft wird viele Maßnahmen zur Umweltbildung und zum Klimaschutz auf beiden Seiten beitragen. Es ist angesichts der drängenden Zeit eine gute Möglichkeit, dass beide Kommunen einen gemeinsame Beitrag zum Schutz des Klimas und dadurch für eine gute Zukunft leisten. Die NaturFreunde sind dazu bereit, ihren Part dazu zu übernehmen.
 
 
Blaue Stunde - Das Thema: Welt
 
 
Am 27. November war es mal wieder soweit: die Blaue Stunde stand an, das Thema: "Welt". Mit diesem Thema ver­bindet jede(r) ganz eigene Vorstellungen. So kam wieder ein buntes Programm zusammen, angefangen vom Lied über das Gedicht, den Bericht und Wissen­wertes. Die Dekoration war dem Thema entsprechend mit Landkarten als Tischdecken und Globussen anstatt Blumenschmuck gestaltet. Die Snacks durften auch nicht fehlen.
 
 
Mundartabend mit Valentin Hörig und Norbert Zoller
 
 
 
Am 29. November 2014 luden die Rastatter NaturFreunde zu einem Mundartabend mit den beiden mehrfach ausgezeichneten Interpreten Valentin Hörig (Gedichte und Geschichten) und Norbert Zoller (Gitarre und Lieder). Beide sind in der Region aufgewachsen, der eine in Elchesheim, der andere in Ottersdorf im Ried. Beide rufen in ihren im Dialekt gehaltenen Beiträgen Erinnerungen an die Kindheit, an frühere Zeiten wach. Das Dorfgeschehen selbst bietet den Stoff, aus dem die beiden schöpfen. Jedoch auch die Nähe zum "Rhi" und zum Elsass kommt zum Ausdruck. Die Werke sind manchmal besinnlich, oftmals verbunden mit einem gehörigen Schuss Humor. Das Publikum war begeistert. Die beiden ergänzen sich hervorragend, bilden eine ideales Gespann.
 
 
Jahresabschlussfeier mit der Ehrung treuer Mitglieder
 
 
 
 
 
 
 
Die Jahresabschlussfeier 2014 fand am 6. Dezember, dem Nikolaustag, statt. Das Nachmittagsprogramm begann mit dem Puppenspiel "Der Weihnachtsbär" mit Frieder Kräuter vom Puppentheater "Gugelhupf". Selbst die zahlreichen "großen Kinder" waren begeistert. Brigitte hatte eine neue Geschichte parat: "D'r Muggewinder". Die Überraschung war Olga mit ihrem Spiel auf dem Keyboard. Dann leitete Aaron auf dem Saxophon die Ehrung ein. Geehrt wurden Mitglieder für ihre 25-, 40-, 50-, 60- und 65-jährige Mitgliedschaft, unter ihnen auch Gabi und Brigitte. Dann zauberte die Küche für den hungrigen Gast einen gutbe­stückten Vesperteller und einen hochdekorierten Dessertteller hervor. Jutta, Uschi und Heinz vermittelten anhand von Fotos einen Jahresrückblick auf die zahlreichen Aktivitäten im zu Ende gehenden Jahr, darunter der Umbau des Vereinsheims, die Klimapartnerschaft zwischen Rastatt und Saint-Louis im Senegal und die Landschaft des Jahres - der Oberrhein. Gerd, Günter und der Jubilar Kurt ließen schließlich den Abend musikalisch ausklingen.
 
 
Traditionelle Jahresabschlusswanderung führte um das erweiterte Murgvorland herum
 
 
 
Im Rahmen des Hochwasser- und Ökologieprojektes (HÖP Murg Rastatt) wurden in den Gewannen Bittler, Großer und Kleiner Brufert die Murgdämme zurückverlegt. Die Abschlusswanderung am 7. Dezember führte um das erweiterte Murgvorland herum. Der Glühweinstand war diesmal am Waldesrand des Kleinen Bruferts aufgebaut. Das Wetter war zwar frisch, aber angenehm windstill. So konnte man am Stand bei Glühwein und Lebkuchengebäck ein ausgedehntes Schwätzchen halten. Danach ging es zum Naturfreundehaus zurück. Dort wartete bereits der gedeckte Tisch auf die Wanderinnen und Wanderer. Gemütlich klang der Nachmittag bei Kaffee und Kuchen aus.
 
 
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