Bärensee mit Kanus
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Jahresbericht 2015
 
Puppentheater Gugelhupf zu Gast im Naturfreundehaus: Das Krokodil im Entenweiher
 

Kasper und Gretel
Traditionell findet im Januar die erste Kulturveranstaltung der Rastatter NaturFreunde für Kinder und Erwachsene statt. Frieder Kräuters "Puppentheater Gugelhupf" machte am 24. Januar 2015 den Auftakt mit dem Stück "Das Krokodil im Entenweiher", ein Stück mit Gretel und dem Kasper, dem Räuber, dem Zauberer und dem Krokodil. Kasper findet beim Aufräumen auf dem Speicher eine Schatzkarte. Er packt seine Ausrüstung und macht sich auf die Suche. Doch bekommt der Räuber Wind von der Sache und raubt dem Kasper die Schatzkarte mitsamt der Schatzausrüstung. Nun kommt der Zauberer ins Spiel und Kasper wird in einen Frosch verwandelt. Das gefährliche Krokodil taucht plötzlich auf und dann nimmt alles seinen Lauf. Der große Saal im Vereinsheim war voll besetzt und die Kinder hatten einen Riesenspaß.
 
 
Blaue Stunde ganz in Weiß
 
 
Die Blaue Stunde am 29. Januar 2015 hatte ein ungewöhnliches Thema: Weiß. Natürlich lag es nahe, dass so mancher Vortragene das Motto mit Schnee und Schneeflocken in Verbindung brachte, zumal auch draußen vor der Tür sich allmählich Schnee in den Regen mischte. Aber auch die Geschichte von den grauen und weißen Nudeln gefiel. Und Sigrun und Gerd erschienen diesmal ganz in Weiß und trugen ihre Bänkellieder vor. Der Tisch war wiederum überaus reich gedeckt und selbstverständlich durften Weißwürste nicht fehlen.
 
 
Zweite Müllsammelaktion an der Raukehl
 
 
 
Zum zweiten Mal riefen die NaturFreunde zu einer Müllsammelaktion in den Rheinauen rings um die Raukehl auf. Am Sonntag, den 22. Februar, kamen etwa zwanzig Bereitwillige. Ausgestattet mit Eimern machte man sich auf den Weg, um den Wald entlang der Wege zu durchkämmen. Man fand vor allem Getränke- und Putzmittel-Plastikflaschen und auch sonstige Plastikteile wie Plastikblumentöpfe und Plastikeimer oder Kanister. Auch überraschend viele Glasflaschen wurden eingesammelt, vor allem Weinflaschen und kleine Sektflaschen. Zu den größeren Fundgütern gehörten Autoreifen und sonstiges Autozubehör sowie ein Lüfter. Das Fundgut wurde auf einem Anhänger gesammelt und zu dem Container an der Raukehl transportiert. Dort gab es nach getaner Arbeit auch für jede und jeden eine heiße Wurst mit Weck und feinen Marmorkuchen.
 
 
Pop, Jazz und Bla Bla bei den Rastatter NaturFreunden
 
 
 
Eine besondere Premiere erwartete das Publikum am Freitag, den 27. Februar 2015, im Rastatter Naturfreundehaus. Das Trio Acoustic Blend hatte sich mit der Mundartautorin Brigitte Wagner zusammengetan. Musikalisch spannten Pete Tex (Saxofon, Klarinette), Helmut May (Kontrabass) und Christian Leuchtner (Gitarre) den Bogen von Swing bis Bossa nova und von Soul bis Klezmer-Musik. Dazu bot Brigitte Wagner bekannte und neue Texte bei Gedichten, Prosa und "Papperlapapp". Und weil die Veranstaltung in kurzer Zeit ausverkauft war, boten die Künstler kurzerhand am Sonntag, 1. März, eine weitere Vorführung an. Und auch diese Veranstaltung war innerhalb weniger Tage ausverkauft. Das spricht für den Bekanntheitsgrad und die Beliebtheit der Interpreten beim Rastatter Publikum.
 
 
Heitere Soiree für Naturfreundinnen zum Internationalen Frauentag
 
 
Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2015 haben wir - Svetlana, Irmgard, Olga und ich (Uschi) eine kleine Soiree veranstaltet. Der Titel lautete "Märchenfrauen - Frauenmärchen". Wir haben Lust, uns auch zukünftig im Bereich "Frauen-Kultur-Salon" bei den Naturfreunden zu engagieren und eröffneten den Salon nun mit dieser kleinen Abendgesellschaft. Es kam ein kleiner Kreis interessierter Frauen im lockeren Rahmen im Naturfreundehaus zusammen. Beiträge über Rollenverteilung im Märchen, über den historischen Hintergrund am Beispiel der Grimm Brüder, und den fantastischen Märchen aus aller Welt erzählt und gespielt von Edeltraud Galitschke vom Märchenzentrum "Sterntaler" aus Rastatt führten durch den frühen Abend. Mädchen und Frauen werden in unserer Gesellschaft heute noch benachteiligt und ihre Gestaltungskraft verkannt.

Wir rundeten mit Häppchen, Getränke und einem Glas Cremant den gelungenen Abend ab und verabredeten, sehr bald den "Frauen-Kultur-Salon" der NaturFreunde Rastatt offiziell zu gründen.
 
 
Stadt Rastatt würdigt auf ihrem Bürgerempfang ehrenamtliches Engagement
 
 
 
Der Bürgerempfang der Stadt Rastatt würdigt alljährlich das ehrenamtliche Engagement von Rastatter Bürgerinnen und Bürgern. Dabei sind jeweils etwa 50 der über 300 Rastatter Vereine aufgerufen, Vorschläge zu unterbreiten. Bei dem Bürgerempfang am 20. März 2015 in der Reithalle wurden so Sigrun und Gerd Dubinin für ihr jahrelanges Wirken ausgezeichnet. Angefangen in den 50er Jahren bei der Jugendgruppe, der Volkstanzgruppe und der Theatergruppe haben beide mit ihren musikalischen Beiträgen, vor allem an der Drehorgel, bis auf den heutigen Tag unzählige Veranstaltungen der NaturFreunde bereichert.
 
 
Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
 
 
Die Jahreshauptversammlung am 26. März 2015 im Vereinsheim war recht gut besucht. Zunächst berichteten die Areal-, Gruppen- und Bereichsleitungen über ihre zahlreichen und vielfältigen Aktivitäten. Danach trugen die beiden Vorsitzenden ihren Geschäftsbericht vor und der Kassier gab seinen Kassenbericht ab. Der dreijährige Umbau des Bootshauses ist abgeschlossen; die finanziellen Vorgaben wurden eingehalten. Dementsprechend erfolgte auch eine einstimmige Entlastung des Vorstands. Auch in Zukunft soll das Hauptaugenmerk auf die Nachwuchsarbeit gelegt werden. Zudem will man mehr Bildungsarbeit betreiben und globale Themen wie Klimawandel, Ressourcennutzung und Biodiversität aufgreifen.
 
 
Kräuterkunde an der Raukehl
 
 
 
 
Am 11. April 2015 luden die NaturFreunde zu einer Käutererkundung an die Raukehl. Dort wurden die Interessierten von der Kräuterfachfrau Marianne Knörr-Groß mit einem Märchen von der Weisheit herzlich begrüßt. Sodann ging es auf eine erste Erkundungstour rings um die Raukehl. Gesammelt wurde, was einem gefiel: Gänseblümchen, Veilchen, Scharbockskraut, Gundermann, Brennessel, Löwenzahl und vieles mehr. Am Ufer des Kleinen Bärensee versammelte man sich und sichtete das gefundene Gut. Die Kräuterfachfrau gab Erläuterungen dazu. Dann strömte man zur nächsten Sammelaktion aus, diesmal bereits mit etwas Sachkunde ausgestattet, schließlich wollte man die gefundenen Kräuter verwerten. Auf der Veranda der Raukehl-Hütte gab es zuerst einaml einen alkoholfreien "Kräuterschnaps". Dann wurden die Kräuter sortiert und klein geschnitten. Ein Teil der Kräuter war für den Kräuterquark bestimmt. Ein anderer Teil wurde zusammen mit Sahne und etwas Salz solange in Gläsern geschüttelt, bis sich Kräuterbutter bildete. Zum Abschluss setzte man sich in die warme Hütte und genoss bei einer Tasse Kräutertee und einer von Frau Knörr-Groß mitgebrachten Wildkräuter-Quiche und bei selbstgebackenem Brot die zubereiteten Leckereien.
 
 
NaturFreunde-Landeskonferenz mit Afrika-Abend
 
 
 
 
 
 
Am 9. und 10. Mai fand in der Rastatter Reithalle die Landeskonferenz der NaturFreunde Baden statt. Der erste Tag war dem Thema "Solidarische Transformation" gewidmet. Nach der Eröffnung durch Martin Moritz und den zahlreichen Grußworten hielt Prof. Kai Niebert das Auftaktreferat, in welchem er auf die globalen Krisen aufmerksam machte und die Notwendigkeit einer gesellschaftlichen Transformation einforderte. In zehn anschließenden Arbeitsgruppen, welche in der nahegelegenen Walldorfschule tagten, wurde die Problematik dann unter der Regie von Moderator Christoph Weinmann und seinen Helferinnen und Helfern auf die konkrete Alltagsebene heruntergeholt.

Der Samstagabend stand ganz unter dem Thema "Auswirkungen des Klimawandels" und "Solidarität mit Afrika". Die Natur­Freunde aus Rastatt und die Naturfreunde in Saint Louis im Senegal pflegen seit 2008 eine enge Freundschaft. Im Jahr 2014 haben dann auch die beiden Städte eine Klimapartnerschaft unterzeichnet. Uschi Böss-Walter konnte auf der Landeskonferenz Mamadou Mbodji, den Präsidenten der Naturfreunde Senegal und Vizepräsidenten der Naturfreunde Internationale als Gast begrüßen. Die Rastatter Trommelgruppe "Tam-Tam-Tankstelle" eröffnete zunächst den Abend, ehe Mamadou Mbodji Gruß­worte an das Publikum richtete. Der Heidelberger Afrikachor "Imbongi" begeisterte mit seinen Liedern und Geschichten die Gäste. Durch den Abend führte die SWR-Journalistin Annette Lennartz. Zwischendurch berichteten die NaturFreunde der Ortsgruppe Bodensse von ihrem Baumpflanzprojekt im Senegal.

Am Sonntag standen dann die formalen Angelegenheiten zur Diskussion und zur Beschlussfassung. Die Tagungsleitung hatten Herbert Hauck und Uschi Böss-Walter inne. Nach den Berichten und der Entlastung des Vorstands erfolgten die Neuwahlen. Im Vorstand sind weiterhin Martin Moritz, Dominik Mußgnung und Ursula Georg vertreten. Der Leitantrag "NaturFreunde bewegen! Sozial-ökologische Transformation" nahm auch die Arbeitsergebnisse aus den Workshops des Vortages mit auf. Mit dem gemeinsamen Lied "Wann wir schreiten Seit' an Seit'" beschlossen die ca. 120 Delegierten die Konferenz. Für das leibliche Wohl der Gäste hatten die zahlreichen Helferinnen und Helfer der Rastatter Ortsgruppe gesorgt.
 
 
Besuch an der Staustufe Iffezheim
 
 
Am 27. Juni fand sich an der Staustufe Iffezheim eine stattliche Anzahl von NaturFreunden ein, um das dortige Kraftwerk und den Fischpass zu besichtigen. Zunächst gab es von Seiten der EnBW für die Gäste viel Wissenswertes zur Energieerzeugung und zur Energiewende allgemein und zur Energiegewinnung aus Wasserkraft speziell. Ein Film ließ den Einbau der fünften und leistungsfähigsten Turbine Revue passieren. Hiermit ist das Kraftwerk das größte Laufwasserkraftwerk in Deutschland mit einer Gesamtleistung von 148 Megawatt. Da sich die neue Turbine gerade in der Wartung befand und abgeschaltet war, konnte die Besucherschaft bis zu ihr in den Schacht hinuntersteigen und sie bewundern. Ein Besuch beim Fischpass durfte natürlich nicht fehlen.
 
 
Viertes Familien- und Trommelfest mit heißen afrikanischen Rhythmen
 
 
 
 
 
 
 
Zahlreiche Gäste folgten am 11. Juli bei herrlichem Sommerwetter der Einladung der NaturFreunde und der Gruppe Tam Tam Tankstelle zu dem Trommelfest rund ums Naturfreundehaus. Das kulturelle Programm wurde eröffnet von den Schülerinnen und Schülern der Karlschule mit Notker Dreher. Es folgten die 'Bläser-Kids' der städtischen Musikschule Rastatt unter der Leitung von Herrn Möhringer sowie das 'Percussion-Ensemble' ebenfalls von der städtischen Musikschule Rastatt unter der Leitung von Herrn Koinzer. Beim Trommeln mit Björn Scheck war ein jeder Gast eingeladen mitzutrommeln. Rainer Renk bot Indianer­trommeln mit Gesang. Für die Kleinen gab's Mandalamalen mit Maria, Basteln, Fertigen von Ketten aus Perlen, Spielen im Sandkasten und Wasserspiele. Der Eine-Welt-Laden und ein Flohmarkt ergänzten das Angebot. Für die Hungrigen war afrikanisches Essen mit Couscous, Gemüse, Hähnchenfleisch und Erdnusssoße zubereitet. Im Abendprogramm traten Karin Huttary und Notker Drehers Trommelgruppe 'Lenke' auf. Ralf Niehues mit Aranya & Friends tanzten den 'Pferdezahntanz'. Trommelei and Friends folgten. Den stimmungsvollen Abend beschloss dann die Gruppe Tam Tam Tankstelle. Der Erlös der Veranstaltung geht wiederum an soziale Projekte in der Klima-Partnerstadt von Rastatt, nach Saint Louis im Senegal.
 
 
NaturFreunde Rastatt als "Jugendfreundlicher Verein" zertifiziert
 
"HaLT" steht für "Hart am Limit". Dies ist ein Präventionsprogramm des Landkreises Rastatt und wird von der dortigen Fachstelle Sucht organisiert. Der Verein verpflichtet sich bei der Zerfizierung zur Einhaltung der geltenden Jugendschutzbestimmungen und Umsetzung entsprechend vereinbarter Regeln. Zentraler Aspekt ist dabei das Thema "Alkohol". Die Regeln wurden im Vorfeld innerhalb zweier Coachinggespräche aufgestellt und hängen im Vereinsheim aus. Die Zertifkatübergabe an die NaturFreunde erfolgte am 21. Juli 2015 zusammen mit zwei weiteren Vereinen, dem RSC ⁄ DJK und der GroKaGe.
 
 
Radlergruppe der "Politischen Radreisen" und Hoffmann-Hammer-Trio zu Gast
 
 
 
Zum wiederholten Male machten die Radlerinnen und Radler auf der von Thomas Handrich organisierten "Pfalzreise" Station in Rastatt. Die Radtour führt jeweils auf den Spuren der badisch-pfälzischen Revolution. Nach dem Besuch im Freiheitsmuseum und den Besichtigungen in den Rastatter Kasematten und in der Stadt war die Gruppe am Abend des 4. August 2015 Gast im Naturfreundehaus. Nach der Verköstigung mit Flammkuchen und Salaten war die passende Kultur angesagt. Das Hoffmann-Hammer-Trio aus Neupotz in der Pfalz sang zur Freude der Gäste und Gastgeber badisch-pfälzische Revolutionslieder und trug Texte zur Freiheitsbewegung vor. In den folgenden Tagen zog die Radlergruppe dann weiter nach Wissembourg, zum Hambacher Schloss und nach Landau.
 
 
Dankeschönfest am 15. August auf der Bonora
 
 
Alle treuen Helferinnen und Helfer waren am 15. August zu einem kleinen Dankeschönfest auf die Bonora eingeladen. Helfer­dienste werden Jahr für Jahr in der Form von Arbeitstouren oder Hüttenwartsdienst geleistet. Ohne diese ehrenamtliche Tätigkeit gäbe es die Bonora in dieser von allen geliebten Form nicht. Wenn das kein Dankeschön wert ist.
 
 
Familientag an der NEST Raukehl
 
 
 
 
 
Nur leichter Nieselregen konnte am Sonntag, den 16. August 2015, die NaturFreunde nicht abschrecken, den im Ferien­programm der Stadt Rastatt angekündigten Familientag an der Raukehl durchzuführen. Trotz Niedrigwasser gelang die Durchfahrt mit dem großen Familienkanadier vom Kleinen zum Großen Bärensee. Auch die Einer- und Zweier-Kajaks kamen zum Einsatz, ebenso ein Nachen. Für die Kinder, die mit ihren Eltern den Weg zur Raukehl fanden, gab es zudem ein vielfältiges Spiele- und Bastelangebot, so zum Beispiel das Formen kleiner Tonfiguren als Pflanzenschmuck oder das Fertigen von Windspielen aus Holunderästen. Bei der Wasserstation galt es zu erforschen, welche Kleintiere im See leben. Allmählich besserte sich das Wetter und am Abend gab es für die kleinen und großen Akteure Würstchen vom Grill.
 
 
Besuch mit Führung im Badischen Druckhaus
 
 
Am 26. August besuchte eine Gruppe Rastatter NaturFreunde das Badische Druckhaus in Baden-Oos. Das Haus wurde im Jahr 2014 neu erbaut und dort wird seit Herbst 2014 das Badische Tagblatt mit seinen Lokalausgaben gedruckt, ebenso das WO und die AUSZEIT. Beeindruckend war der Automatisierungsgrad des Druckprozesses. Besonders erfreut war Brigitte Wagner über eine ihr übereichte Aluminium-Druckplatte der Rastatter Lokalausgabe vom vorherigen Samstag, schreibt sie doch dort fast regelmäßig samstags unter dem Pseudonym "Lumpegrott" eine Kolumne in Mundart.
 
 
LIFE+-Projekt endete mit einem Naturfest im Rastatter Murgpark
 
 
 
Mit einer Auen-Fachtagung (10.-11. September) und einem LIFE+-Naturfest (12.September) endete das Renaturierungsprojekt "Rheinauen bei Rastatt". Von 2011 bis 2015 wurden einschließlich der Fördermittel für den Hochwasserschutz rund 15 Millionen Euro in neun Maßnahmen investiert. Die EU steuerte über ihr LIFE+-Programm 4,7 Millionen Euro bei.
Die Rastatter NaturFreunde haben das gesamte Projekt intensiv begleitet: Im Naturfreundehaus fanden mehrere Informations­veranstaltungen dazu statt. Rad- und Wandertouren führten zu den Orten der Teilprojekte. Der Informationsdienst "Rheinauen-Aktuell" informierte ebenso wie das Webportal "Die Rheinauen bei Rastatt". Auch auf dem Naturfest waren die NaturFreunde mit einem Informationsstand vertreten.
 
 
Apfelsaft-Pressen: Wie aus Äpfeln Apfelsaft wird
 
 
 
 
 
Viel Spaß hatten die "Jungen Familien" der Rastatter NaturFreunde beim gemeinsamen Apfelsaftpressen am 27. September. Mehrere Kisten und Säcke gefüllt mit Äpfeln standen zur Verfügung, um von Kindern und Eltern gemeinsam kleingeschnitten, gemahlen und schließlich zu Apfelsaft gepresst zu werden. Die Kinder konnten dabei hautnah miterleben, welche Prozesse notwendig sind, um aus Äpfeln frischen Saft zu gewinnen. Zunächst wurden die Äpfel unter Mithilfe der Kinder gewaschen und in Viertel geschnitten. Dann kamen sie in eine Apfelmühle, die einige Kinder mit großem Eifer betätigten, obwohl dafür schon einige Kraft aufgewendet werden musste. Andere Kinder beobachteten fasziniert, wie die Äpfel darin zermalmt wurden. An­schließend kamen die gemahlenen Äpfel in einen Presssack, der in die Presse gestellt wurde. Hier mussten die Erwachsenen schon kräftig mithelfen, damit aus der Apfelmasse schließlich leckerer Saft gewonnen werden konnte. Ein schöner September­sonntag mit viel Spaß und gemeinsamer Aktivität, der nicht nur für die Kinder interessant war.
 
 
Ein Vogelfutterhäuschen aus Ästen bauen
 
 
 
Reges Treiben herrschte am Sonntag, den 25. Oktober, auf dem Areal beim Naturfreundehaus "An der Murg". Zahlreiche junge Familien waren erschienen. Die Eltern stellten sich der Aufgabe, gemeinsam mit den Kindern ein Vogelfutterhäuschen zu bauen. Schließlich freuen sich die heimischen Vögel samt Wintergäste bei Eis und Schnee, wenn sie zusätzlich Futter angeboten erhalten. Und sie dabei zu beobachten macht Groß und Klein Spaß. Die reizvolle Herausforderung bestand darin, für den Bau vor allem Naturmaterialien wie Äste und Moos zu nutzen. Und nach getaner Arbeit gab es auch noch selbst­gebackenen Kuchen, Saft und Kaffee.
 
 
Ein Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer
 
 
Mit einem kleinen Fest bedankte sich der Verein bei allen Helferinnen und Helfern für die Unterstützung das Jahr über, sei es bei Arbeitstouren oder bei den sportlichen und kulturellen Aktivitäten. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement gäbe es kein Vereinsleben.
 
 
Jahresabschlussfeier in Form eines Brunch
 
 
 
 
 
Traditionell luden die NaturFreunde Rastatt im Dezember zum Jahresabschluss ein, dieses Mal zu einem gemeinsamen Brunch am Sonntag, den 13. Dezember. Mehr als 80 Mitglieder waren erschienent. Eingang und Saal waren weihnachtlich geschmückt und das Buffet reichlich bestückt. Rührei mit Speck sowie Schinkenhörnchen gab es frisch aus der Küche. Auch ein Eintopf durfte nicht fehlen. Dann um 11 Uhr war die Ehrung angesagt, musikalisch von Aaron auf dem Saxophon und textlich von Rosa und Leonni umrahmt. Geehrt wurde für 25-, 40-, 50- und sogar für 60-jährige Mitgliedschaft; letztere bedeutet zugleich die Ehrenmitgliedschaft im Verein. Der Ehrenvorsitzende Werner Mellert schilderte das damalige Vereinsleben. Um 12 Uhr gab es dann eine Foto-Präsentation über die wesentlichen Ereignisse im zurückliegenden Jahr. Dabei beeindruckten vor allem die jungen Familien mit ihren zahlreichen Aktivitäten. Um 14 Uhr startete man dann zur Jahresabschlusswanderung über den neuangelegten Waldlehrpfad in der Kleinen Brufert. Das Wetter war angenehm mild; trotzdem erwartete die Wanderinnen und Wanderer ein Gläschen Glühwein, diesmal allerdings zum Ende der Wanderung beim Vereinsheim ausgeschenkt. Ein gemütliches Beisammensitzen und weihnachtliche Lieder von Günter und Gerd schlossen die schöne Feier ab.
 
 
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