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Jahresbericht 2019
 

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Fotoausstellung "Schmetterlingswelt vor Ort" eröffnet
 
 
 
 
 
 
Am Dienstag, 29. Januar 2019, luden die NaturFreunde Rastatt und die Volksbank Rastatt zur Vernissage der Fotoausstellung im Foyer der Volksbank ein. Ein Jahr lang gingen acht Schmetterlingsfreunde in der Gegend um Rastatt auf Fotopirsch. Dies waren Ruth Hertweck, Gunter Kaufmann, Stefan Kühn, Brigitte Kunz, Marcus Rimpel, Claudia Streichhahn, Herbert Wolter und Heinz Zoller. Die Schmetterlinge wurden bestimmt und die Fotos nach Familien sortiert fortlaufend auf einer Webpage der NaturFreunde veröffentlicht. Michael Markus fertigte einen Film zum Thema an und zudem erstellte Stefan Kühn eine Dia-Show. Acht Fotos im Großformat - von jeder Fotografin bzw. jedem Fotografen eines - zieren den Saal im Vereinsheim.
Die Akteure waren überrascht ob der hohen Anzahl von Arten, die sie in der Gegend um Rastatt feststellen konnten: über 120 Arten, darunter auch einige hochgradig gefährdete Arten. Sie wollen aber nicht missverstanden werden, etwa dass das Schmet­terlings- bzw. Insektensterben ja gar nicht so schlimm sei. Vielmehr wollen sie darauf hinweisen: "Schaut her noch bietet unsere Heimat eine so große Vielfalt und Biodiversität. Wenn wir jedoch nichts für deren Erhalt tun, dann verlieren wir sie." Und am Eröffnungstag gab es zudem einen ganz besonderen Schmetterling zu bestaunen. Stefan Kühn, einer der acht Akteure und von Beruf Bäcker, hatte extra für diesen Tag einen riesigen Schmetterling gebacken, ein wahres Kunstwerk.
Die Ausstellung ist themenstrukturiert; die Themen der neun großformatigen Poster sind: Das Fotoprojekt, Systematik und Arten, Anatomie und Sinne, Metamorphose I und II, Geschlechter und Paarung, Tag- und Nachfalter, Überwinterung und Wanderfalter, Gefährdete und geschützte Schmetterlinge. Die NaturFreunde und die Akteure bedankten sich schließlich bei der Volksbank Rastatt für das Sponsoring der Poster.
 
 
Trio Nostalgia: Tangos, Boleros und Dolce Vita
 
 
 
Für den 26. Januar 2019 versprachen die Rastatter NaturFreunde eine Reise in eine nostalgische Vergangenheit. Brigitte Wagner gegrüßte die Gäste im "Wohnzimmer" des Vereins, im Saal des Vereinsheims. Die Reiseführerin bzw. Reiseführer waren Colette Sternberg (Gesang), Reiner Möhringer (Geige, Klarinette, Gitarre und Gesang) und Peter Schuler (Bandoneon). Die abendliche Reise führte in den sonnigen Süden, nach Italien, Spanien, Argentinien und Mexiko. Die Lieder handelten von Liebe und Leidenschaft; Erinnerungen wurden wachgerufen mit "Che sarà" oder "Azurro". Colette Sternberg bezaubert mit ihrer Sopranstimme und Peter Schuler hatte mit dem Bandeneon das ideale Hilfsmittel zur Hand für die Reise in die Welt des Tangos. Reiner Möringer bewies wieder ein mal seine Vielfältigkeit in Gesang und Beherrschung seiner Instrumente. Zuletzt fanden auch noch der deutsche Klassiker "Der Wind hat mir ein Lied erzählt" und der englische Klassiker "Autumn Leaves" Eingang in das Repertoire. Mit der Zugabe "Für dich soll's rote Rosen regnen" von Hildegard Knef schloss ein wundervoller Abend.
 
 
Vogelnistkästen beim Vereinsheim aufgehangen
 
 
 
Auf der Wiese beim Vereinsheim wurde bereits vor Jahren von den jungen Familien ein Bienenhotel errichtet. Am 21. Januar 2019 wurden zusätzlich an Bäumen beim Vereinsheim Vogelnistkästen aufgehangen. Die Anregung hierzu gab der Forchheimer Naturfreund Joachim Schröder. Er besorgte zwei Kästen und baute einen dritten selbst. Der große Kasten soll Spechten eine Nistmöglichkeit bieten. Ein kleinerer Kasten kann vielfältig von Vogelarten wie Meisen, Kleiber und anderen genutzt werden. Und die selbstge­baute Halbhöhle ist für Nischenbrüter vorgesehen. Jetzt bleibt es abzuwarten, ob das Angebot auch angenommen wird.
 
 
100 Jahre Frauenwahlrecht
 
   
 
 
100 Jahre Frauenwahlrecht endlich! Knappe zwei Monate später am 15. März 1919 gründeten "wanderlustige Genossen und Genossinnen" die Rastatter "NaturFreunde"-Ortsgruppe. Von Anfang an waren auch Frauen in der NaturFreunde-Bewegung als gesellschaftskritische Kräfte aktiv. So wollen sie von Anfang an, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind, im alltäglichen Leben, ob in der Familie oder im Beruf. Sie wollten Teilhabe.
100 Jahre Frauenwahlrecht hat also selbstverständlich auch etwas mit den Anfängen der NaturFreunde in Rastatt zu tun. Es hilft, sich daran zu erinnern und sich die aktiven Genossinnen einmal vor Augen zu führen.
Am Samstag den 19.01.2019 feierten auch wir NaturFreunde-Frauen in der LWG-Aula mit der Bundesfrauenministerin Frau Giffey und vielen anderen Frauengruppen und Einrichtungen, die der Einladung der SPD gefolgt waren. Die Ministerin besuchte auch unseren Stand, so dass wir unser Anliegen präsentieren konnten. Wir betonten dabei unsere Angebote vor Ort und dass wir aber auch weltoffen über den Tellerrand hinaus schauen, z.B. zu den Mädchen und Frauen im globalen Süden, in den Senegal zu den dortigen NaturFreunden. Der Klimawandel trotzt den Frauen besonders viel Kraft ab, z.B. wenn Familien versorgt werden müssen, Hochwasser droht, Umweltkatastrophen passieren usw. Dabei sehen wir auch, dass ganz besonders den Mädchen eine gute Bildung verwehrt wird. Mit unserem Ausbildungszentrum in Bekhar wollen wir deshalb global vernetzt handeln. Unsere Aktivitäten sind immer konkret und wir suchen die Unterstützung der anderen Frauen im Netzwerk. Frau Giffey bestätigte die Notwendigkeit, auch die Lage der Frauen global zu betrachten und daraus Konsequenzen zu ziehen.
(Wie Frauen eine Stimme bekamen)
 
 
   
 
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