Familienkanadier auf dem Bärensee
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Brigittes Kulturbeutel
Frauen-Kultur-Salon
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Bisherige Aktivitäten: [2017], [2016], [2015]

 
Frauen-Kultur-Salon - Aktivitäten im Jahr 2018
 
Frauen-Kultur-Salon zeigt Bilder von der Eröffnung des Ausbildungszentrums für Mädchen in Senegal
 
 
Am Mittwoch, den 27.Juni, trafen sich einige Frauen des Frauen-Kultur–Salons in kleinem aber interessiertem Kreis. Zwei Mit­glieder der Senegalreise zur Eröffnung des Ausbildungszentrums für Mädchen in St-Louis, Olga Anissimowa und Ank Proper erzählten von ihren Erfahrungen, Erlebnissen und Begegnungen, die sie machen durften während ihrer beeindruckenden Reise. Die vielen Bilder zeigten unter anderem farbenfrohe Eindrücke während der Eröffnungsfeier, das Ausbildungsgebäude an sich, viele fröhliche und spielende Kinder, das größte Jazzfestival von Afrika, aber auch die harte, schwere Arbeit der Salzbäuerinnen und Fischer sowie die Trockenheit der Natur. Der anschließende Austausch und die Diskussion machten nochmals deutlich, dass es ein wichtiges vielschichtiges facettenreiches Thema ist, das uns alle angeht. Einige Afrika-erfahrene Frauen würden gerne auch ihre Erfahrungen an einem weiteren, noch nicht festgelegten Abend teilen, das heißt, Das Leben der Mädchen und Frauen in Afrika bleibt lebendig im Frauen-Kultur-Salon!

Salzfrauen (pdf)
 
 
Frauen-Kultur-Salon
 
 
 
Am 21.11.2018 trafen sich Frauen zum herbstlichen Salontreffen im Naturfreundehaus. Bei Kürbissuppe und herbstlich-reich­haltigem Büfett ging es vor allem um Austausch: Bücher- und andere Kulturtipp, Themen, die uns bewegen und nicht zuletzt, Ideen und Wünsche für das kommende Jahr. Eine Frauenkulturreise vielleicht?! Wird in Erwägung gezogen.
Es wurde diskutiert über 100 Jahre Frauenwahlrecht (ein Kurzfilm vom Bundesfrauenministerium wurde gezeigt), über die Weimarer Zeit und über die Gründung der NaturFreunde ebenfalls vor 100 Jahren. Eine Bewegung, die vor allem die Arbeiter­familien kulturell ausbilden und die Menschen hinaus in die Natur führen wollte, und die von Beginn an aktive Frauen in ihren Reihen hatten. Bereits im Gründungsprotokoll ist von den "Genossinnen" die Rede.
Dr. Irmgard Stamm berichtete über die Arbeiterräte in Rastatt, die 1919 oder später ebenfalls den NaturFreunden (Mellert, Renschler z.B.) angehörten und über mutige Frauen zu jener Zeit. Dann wurde ... (pdf).
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
 
 
Besuch in der Erinnerungsstätte für Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
 
   
 
Eine kleine Gruppe interessierter Frauen fand sich am Donnerstag, 6.12. in der Erinnerungsstätte für Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte ein, um die Sonderausstellung mit dem Titel: "Weimar- Die erste deutsche Demokratie. Hoffnung in der Niederlage-Aufbruch-Ernüchterung" anzusehen. Auftakt war ein kurzer Streifzug vorbei an der Uniform der Lützower Jäger, die in den Freiheitskriegen 1813-14 kämpften und deren Uniform die Farben Schwarz-Rot-Gold überlieferte, dem Karlsruher Ständehaus -erstes Parlamentsgebäude auf deutschem Boden - und dem Rest der Berliner Mauer. Ursel Matheis vergegen­wärtigte uns, dass die Mauer mit dem Jahr 2018 länger weg ist, als sie bestanden hatte.
Nach Erläuterungen von Irmgard Stamm versetzten sich die Besucherinnen in die schwierige Lage am Ende des 1. Weltkriegs, als die Monarchie gestürzt, aber eine Sowjetrepublik nach russischem Vorbild gefürchtet wurde. Die Generäle, die die Kata­strophe des Krieges vor allem verschuldet hatten, überließen die Verantwortung für den diktierten Frieden von Versailles den neuen (sozialdemokratischen) Machthabern, die ihrerseits von Kommunisten und Monarchisten bedroht wurden. Wegen der Unruhen in Berlin trat die neue Nationalversammlung im Nationaltheater von Weimar zusammen, woher der Name Weimarer Republik rührt. Hunger, Kriegsinvalide und Flüchtlinge aus abgetretenen Gebieten (Elsaß-Lothringen und Westpreußen) bildeten den Kern des Massenenelends dieser ersten Zeit der jungen parlamentarischen Demokratie.
Für Frauen wichtig: sie erhielten durch die Weimarer Verfassung das Wahlrecht. Während der Kriegszeit hatten viele Frauen die Arbeitsplätze der Männer in der (Rüstungs-)Industrie ausgefüllt und sollten nach deren Rückkehr aus dem Krieg diese Positio­nen wieder aufgeben. Augenfällige Folge dieser Entwicklung war die veränderte Mode, die knöchellangen Röcke wurden kürzer und enger, weil dies für die neue Tätigkeit der Frau z.B. an Maschinen praktischer war.
Die Erinnerungsstätte plant für 2019 eine Veranstaltung zum Frauenwahlrecht und eine Filmreihe (u.a. über Rosa Luxemburg), die zur gegebenen Zeit besucht werden sollen. Doch für heute war ein Bummel über den Weihnachtsmarkt die stimmungsvolle Abrundung dieses Frauenkultursalons.
Rastatt, 6.12.2018, Irmgard Stamm
 
 
   
 
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