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Errichtung von Kinderhort und Ausbildungszentrum
 
Der Kinderhort ("Garderie d'enfants")
 
Unter Leitung des ortsansässigen Frauennetzwerks wurde in Saint Louis ein Kinderhort errichtet. Im November 2011 wurde mit den Bauarbeiten begonnen und im Dezember 2012 wurde der Betrieb aufgenommen. Die NaturFreunde Rastatt unterstützten das Projekt in Form von Spenden.
 

2011: Beginn der Bauarbeiten
 

2012: Betriebsaufnahme
 

2016: Der Betrieb läuft
 
 
Errichtung eines Ausbildungszentrums für Mädchen und junge Frauen
 
In Saint Louis ⁄ Senegal gibt es das Frauennetzwerk "Koom-koomunjaboot Gi". Ziel ist die Stärkung der Kompetenzen und Fähigkeiten von Frauen sowie die Verringerung der physischen Belastungen von Frauen. Präsidentin ist die NaturFreundin Peinda Faye. Unterstützt wird das Netzwerk von "ASAN - Assoziation Senegalese des Amis de la Nature", dem senegalesi­schen Verband der NaturFreunde.

Zwischen dem Frauennetzwerk Koom-koomujaboot Gi und den NaturFreunden Deutschlands bzw. Rastatt wurde einst verein­bart, ein Ausbildungszentrum für Mädchen und junge Frauen zu errichten. Dieses entstand nun in Beghar in der Region Saint Louis. Das Ausbildungszentrum soll jährlich 75 Ausbildungsplätze bieten. Finanziert wird das Projekt zu 75 Prozent vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung; den Rest steuern das Frauennetzwerk und die NaturFreunde Rastatt bei. Die bewilligte Zuwendung beträgt 50.757,75 Euro, 16.919,25 Euro müssen als Eigenmittel von den NaturFreunden und der Frauengruppe aufgebracht werden (dies entspricht 25%).

Mit dem 2-stöckigem Bau konnte am 01.06.2017 begonnen werden. Der Rohbau des Erdgeschosses war bald fertig gestellt, eine zweite Etage wurde auf das Gebäude aufgesetzt. In den drei Klassenräumen im Erdgeschoss werden bereits im Frühjahr 2018 jeweils 25 Frauen und Mädchen traditionelle Berufe wie Schneidern, Stoffdruck und Färben oder auch die Verarbeitung von regionalem Gemüse erlernen können. Auf der zusätzlichen Etage soll ein Ausbildungsraum für das Friseurhandwerk ent­stehen, dazu ein großer Versammlungsraum und ein Speisesaal. Der Versammlungsraum soll genutzt werden, um Abendkurse für alle Einwohnerinnen der Region anzubieten. Auf dem Lehrplan sollen dann unter anderem Themen wie Umweltschutz oder Hintergründe des Klimawandels stehen, außerdem wird es Alphabetisierungskurse geben. Durch die Ausbildung erhalten die Mädchen und Frauen aus St. Louis die Chance, selbst ein Einkommen zu erwirtschaften. Das Ausbildungszentrum leistet so einen Beitrag im Kampf gegen die Armut und schafft eine Bleibeperspektive vor Ort.

 

2017: Die Bauarbeiten laufen - NaturFreundin Peinda Faye mit dem Bautrupp
 
Der voraussichtliche Abschluss ist für Ende April 2018 vorgesehen. Zur festlichen Einweihung ist eine Reise geplant:vom 27. April bis zum 4. Mai 2018.
 
Ausbildungszentrum für Mädchen in Senegal im April 2018 feierlich eröffnet
 
 
 
Nach einer Bauzeit von knapp einem Jahr konnte am 29. April 2018 das Umwelt- und Ausbildungszentrum für Mädchen im senegalesischen St. Louis eröffnet werden. Dank zahlreicher Spenden und einer Förderung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wurde das fast 68.000 Euro teure Projekt verwirklicht. An der 3-stündigen Feierlichkeit nahmen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Parlament, Gemeinderat und Verwaltung teil, so auch Mame Fatou Gui Kaire, Mitglied des nationalen Parlaments in Dakar. ...
An der Eröffnung des Ausbildungszentrums nahm auch eine Delegation der Rastatter NaturFreunde unter der Leitung von Uschi Böss-Walter teil.
 
Reisebericht: Zu Besuch in Senegal
 
Nach der Rundreise mit der NFI in die Landschaft des Jahres 2018 ⁄ 2019 nach Senegal und Gambia haben Karin und ich noch ein paar Tage angehängt. Um noch ein wenig Urlaub zu machen sind wir im Anschluss nach Saint Louis gefahren. Dort haben wir Peinda Faye getroffen, die hier zusammen mit den Naturfreunden Rastatt ein Ausbildungszentrum für junge Frauen und Mädchen eröffnet hat. Peinda zeigte uns das Ausbildungszentrum und wir waren sehr beeindruckt, was hier auf die Beine gestellt wurde. Über 50 junge Frauen und Mädchen haben im September eine Ausbilbung begonnen und bekommen somit eine neue Perspektive in ihrem Leben. Die ungefähr 8 Friseurinnen üben an Styroporköpfen neue Frisuren, die 35 Schneiderinnen machen zuerst Papiermodelle, um sie später später in Stoff umzusetzen. Die Hauswirtschafterinnen backten mit Zwiebeln und Fleisch gefüllte Teigtaschen und richteten sie sehr schön auf Tellern an nach dem Motto, das Auge isst mit. Unser Eindruck war, dass alle mit Freude dabei sind und stolz darauf, ihre ersten Ergebnisse zu zeigen. Im ersten Stockwerk gibt es noch Räume, in der eine gute Küche und weitere Unterrichtsräume eingerichtet werden können. Auch eine Photovoltaik Anlage möchten sie gerne installieren, um zusätzliche Energie zu bekommen. Wir wüschen Peinda, ihren Lehrerinnen und Lehrern und vor allen Dingen den Schülerinnen eine erfolgreiche Ausbildung.
Frieder
 
Links und Literatur
 
• Uschi Böss-Walter: Ein Frauenprojekt in Saint Louis ⁄ Senegal, Präsentation (pdf)
• Kurzbeschreibung: Bau eines Ausbildungszentrums für Mädchen und junge Frauen in Bekhar ⁄ Saint Louis in Senegal, (pdf)
• Pressemitteilung zur Eröffnung des Ausbildungszentrums (pdf)
 
 
   
 
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