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Umweltschule - Forum 2021
 

Weitere Archivberichte: [2020], [2019], [2018], [2017], [2016], [2015]

 
Projektgruppe "Naturfotografie" und die "Insektenwelt vor Ort"
 


Kerbel-Dickrüssler (© H. Zoller)


Kirschkernstecher (© M. Rimpel)


Pappelblattkäfer (© S. Kühn)
 


Südl. Wacholderprachtkäfer (© M. Rimpel)


Gemeine Goldwespe (© C. Streichhahn)


Gasteruption assectator (© S. Kühn)
 
Auch im Jahr 2021 blieb die Projektgruppe "Naturfotografie" dem Thema "Insektenwelt vor Ort" verbunden. Die Käfer sind mit über 350.000 beschriebenen Arten in 179 Familien die weltweit größte Ordnung aus der Klasse der Insekten. Und so war bei den Teilnehmenden der Fotoprojektgruppe auch das Gefühl, dass das Reservoir zum Fotografieren auch vor Ort noch nicht ausgeschöpft war. Neu kam das Thema "Wespen" hinzu. Die Wespen gehören zur Ordnung der Hautflügler. Man unterscheidet zwei Unterordnungen: die Pflanzenwespen und die Taillen­wespen. Die Taillenwespen wiederum werden in die beiden Teilordnungen der Legimmen und der Stechimmen unterteilt. Doch 2021 war ein schlechtes Jahr für die Insekten: es war oft zu kühl und zu feucht. Das mögen die Insekten nicht so sehr.
 
 
NaturFreunde-Projekt "Nachhaltige Entwicklung der Rastatter Rheinaue (NERR)" gestartet
 


Rheinkorrektion - Dt.-Fr. Grenzvertrag


Schifffahrtsstraße mit Buhne


Staustufe Iffezheim mit Kraftwerk
 


In der Rastatter Rheinaue


Freigespülte Baumwurzel


Ankerbrücke bei Hochwasser
 


Raukehl - Hochwasser 1999 (© E. Manz)


Die Raukehl - Luftaufnahme (© R. Daible)


Holzwirtschaft in der Rheinaue
 
Die Rastatter Rheinaue ist eine der letzten rezenten Auen am Oberrhein, noch geprägt von Hochwasser und Trockenfallen. Ihre einzigartige Schönheit, ihre artenreiche Flora und Fauna sind ein Juwel, den es zu erhalten und für zukünftige Gene­rationen zu bewahren gilt. Am 8. Februar 1984 wurde die Rastatter Rheinaue als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Inzwi­schen ist sie zudem Teil eines Natura-2000-Gebiets und eines Ramsar-Gebiets.

Der Mensch hat in den letzten beiden Jahrhunderten stark in das Naturgefüge des Rheins eingegriffen, und zwar mit der Rhein­korrektion im 19. Jahrhundert und der anschließenden Rheinregulierung zur Schifffahrtsstraße sowie mit dem Ausbau des Oberrheins im 20. Jahrhundert mit Staustufen zum Zweck der Energiegewinnung. Die Prozesse der Erosion und Sedi­mentation kamen weitgehend zum Erliegen. Bei Hochwasser findet allenfalls noch der Eintrag von Feinsedimenten statt; dies führt zur Anlandung. Hinzu kommt das Problem der Verlandung der Altrheinarme und Altgewässer.

Die NaturFreunde Rastatt haben nun passend zur neuen UN-Dekade "Wiederherstellung von Ökosystemen" das Projekt "Nachhaltige Entwicklung der Rastatter Rheinaue (NERR)" ins Leben gerufen. Dabei geht es um deren Renaturierung und nachhaltige Entwicklung: Renaturierung bedeutet die Schaffung eines möglichst naturnahen Zustands unter Berücksichti­gung der bisherigen Nutzungen. Nachhaltigkeit bedeutet, dass auch zukünftige Generationen noch die Leistungen des Ökosystems nutzen können.

Ökosysteme bieten vielfältige und wichtige Funktionen und Leistungen. Zum Beispiel die Aue: sie ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen, leistet Hochwasserschutz, die Reinigung von Wasser und Boden, einen Beitrag zum Klimaschutz durch CO2-Bindung, ermöglicht die Nutzung durch Forst, Jagd und Fischerei, ist Erholungsraum für den Menschen.

Nun, worum geht es bei dem Projekt? Zunächst gilt es, zu verstehen, wie das Ökosystem Rastatter Rheinaue funktioniert, welche Kreisläufe und Prozesse der Natur darin ablaufen, und wie der Mensch eingegriffen hat und welche Auswirkungen daraus erwachsen sind. Die NaturFreunde wünschen sich hierzu eine breite Diskussion. Letztlich könnten daraus dann Anregungen und Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung angestoßen werden.
 
Kurze Vorstellung des Projekts "Nachhaltige Entwicklung der Rastatter Rheinaue"
Wie ist die Rastatter Rheinaue geworden, wie sie ist?
Vier Präsentationen:
Vom Ur-Rhein zum Rhein
Die Rheinkorrektion nach Plan von J. G. Tulla
Die Schifffahrt am Oberrhein
Staustufen und Wasserkraftwerke am Oberrhein
Am 28. September 2021, Referent: Heinz Zoller

Hochwasserschutz am Rhein
Drei Präsentationen:
Das Hochwasserrisikomanagement (Gefahren- und Risikokarten, Risikomanagementpläne)
Das Integrierte Rheinprogramm (Retentionsräume und Auenrenaturierung
Ertüchtigung des Rheinhochwasserdamms XXIII zwischen Rheinbrücke Wintersdorf und Murgmündung
Am 26. Okrober 2021, Referent: Heinz Zoller

Ressource Auwald und dessen Nutzung
Eine Präsentation:
Der Auwald in der Rastatter Rheinaue
Am 23. November 2021, Referent: Heinz Zoller
 
 
Was hat das Jahr 2021 gebracht? Ein Jahresrückblick
 


Logo der Weltbiodiversitätskonferenz COP15


Logo der Weltklimakonferenz COP26
 
 
Die dominierende Rolle spielte weiterhin der winzige SARS-CoV-2-Virus mit seinen Varianten und die durch ihn ausgelöste COVID-19-Pandemie. Doch weitere Probleme und Aufgaben stehen auf der Tagesordnung.
Die 15. Weltbiodiversitätskonferenz COP15 sollte ursprünglich vom 15. bis 18. Oktober 2020 im chinesischen Kunming stattfinden. Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde sie zweigeteilt und verschoben. Der erste Teil fand vor allem als Videokonferenz vom 11. bis zum 15. Oktober 2021 in Kunming statt, der zweite Teil soll dann als Präsenzveranstaltung vom 25. April bis zum 8. Mai 2022 stattfinden. Es soll eine Nachfolge-Rahmenvereinbarung für die auf der COP10 2010 beschlossenen und bis 2020 verfehlten Aichi-Ziele erstellt werden.
Die UN-Klimakonferenz COP26 war ursprünglich für November 2020 in Glasgow geplant, wurde dann jedoch aufgrund der COVID-19-Pandemie auf den 31. Oktober bis 12. November 2021 vertagt. Vielfältige Themen wurden diskutiert und ein­zelne Verpflichtungen von einigen Staaten unterschrieben (Senkung der Methan-Emissionen, Ausstieg aus dem Brennstoff Kohle, Ende des Verkaufs von Benzin- und Dieselautos, Stopp der globalen Entwaldung u.ä.)
Der Deutsche Bundestag hat 2021 ein Lieferkettengesetz beschlossen, welches zunächst nur für große Unternehmen gilt. Ziel ist es, auf die Einhaltung von Menschenrechtsstandards bei den Lieferanten zu achten. Die EU-Kommission hat nun vorgeschlagen, die Einfuhr von Waren zu untersagen, für deren Produktion Regenwald zerstört wird. Die EU forcierte auch die Eindämmung der Plastikflut mittels einer 2019 beschlossenen und nun wirksamen Richtlinie.
Über all dies berichtete die Umweltschule in einem Infobrief zum Jahresende hin.
 
 
   
 
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