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Umweltschule - Grundlagen
 
Zum ihrem Auftakt im Herbst 2015 lud die Umweltschule zu einem dreiteiligen Grundlagenseminar ein (Referent Heinz Zoller). Das Seminar war in Form von "Drei Touren durch den Dschungel" organisiert. Der "Dschungel" besteht aus einer Unmenge von Positionen, Konferenzen, Konventionen, Deklarationen, Berichten, Strategien, Gesetzen. Die "Touren" gleichen einem "Roten Faden". Sie vermitteln die wichtigsten Inhalte bis zum Jahr 2015. Die Themen waren im Einzelnen:
 
Nachhaltige Entwicklung
  • "Nachhaltigkeit", "Nachhaltige Entwicklung"
  • Rio 1992: "Erklärung über Umwelt u. Entwicklung"
  • Die Folgekonferenzen Rio+10 und Rio+20
  • Der Millennium-Gipfel und die Millennium-Entwicklungsziele: eine Bilanz
  • Nachhaltige Entwicklungsziele (SDG)
  • Die Post-2015- bzw. 2030-Agenda
  • Nachhaltigkeitsstrategien in EU, D und BW
  • Rechenmodelle: Ökologischer Fußabdruck, Earth Overshoot Day, Virtuelles Wasser und Wasserfußabdruck, Ökologischer Rucksack usw.
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
  • Organisationen wie z.B. Club of Rome, WWF, Forum Umwelt und Entwicklung
Biodiversität und Naturschutz
  • Konferenzen und Konventionen vor Rio 1992
  • Rio 1992 und die "Biodiversitätskonvention"
  • Was ist "Biodiversität"?
  • Arten und Ökosysteme
  • Die Vertragsstaatenkonferenzen nach Rio 1992 - Cartagena-Protokoll, Nagoya-Protokoll
  • Die Mission 2020 und die Aichi-Ziele
  • Die EU-Biodiversitätsstrategie und Natura 2000
  • Natura 2000: Monitoring und Berichte
  • Naturschutzgesetze in D und BW
  • Biodiversitäts- u. Naturschutztrategie in D und BW
  • Artenschutzverordnungen und Rote Listen
  • Studie zu den Ökosystemleistungen
  • Institutionen des Naturschutzes: Weltbiodiversitätsrat, IUCN, BfN, LUBW
  • Naturschutzverbände
Klimawandel und Klimaschutz
  • Klima und Klimazonen, das Klimasystem
  • Sonne und Erde
  • Die Erdatmosphäre
  • Temperaturwerte und globale Erwärmung
  • Treibhausgase und Treibhauseffekt
  • Rio 1992 und die "Klimarahmenkonvention"
  • Klima-Vertragsstaatenkonferenzen
  • Das Kyoto-Protokoll und Kyoto II
  • Der Weltklimagipfel 2015 in Paris und die Positionen der verschiedenen Staaten
  • Der Weltklimarat und seine Klimaberichte
  • Nachgewiesene Fakten
  • Klimaschutzgesetze und -maßnahmen sowie Klimaanpassungsstrategien in EU, D und BW und als Beispiel einer Kommune das Klimaschutzkonzept der Stadt Rastatt
NaturFreunde Rastatt: Einladungsflyer zum Grundlagen-Seminar "Bildung für nachhaltige Entwicklung"
 
 
Die weitere Entwicklung
 
Die weitere Entwicklung, insbesondere die Inhalte und Ergebnisse wichtiger Konferenzen, werden nun sukzessive ergänzt.
 
Nachhaltige Entwicklung
 
September 2015 Am 25. September wurde auf der UN-Generalversammlung in New York die "Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" verabschiedet. Die Agenda 2030 beinhaltet 17 Entwicklungsziele mit 169 Unterzielen und löst die Milleniumentwicklungsziele ab. Die Agenda verknüpft das Prinzip der Nachhaltigkeit mit der ökonomi­schen, ökologischen und sozialen Entwicklung.
("Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, deutsche Fassung")



Januar 2016 Am 18. Januar 2016 hat die Bundesregierung eine Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie von 2002 beschlossen.
("Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie, Neuauflage 2016")
 
Biodiversität und Naturschutz
 
2015 Die EU-Biodiversitätsstrategie 2011-2020 stellt die europäische Umsetzung des "Strategic Plan for Bio­diversity 2011-2020" der Vereinten Nationen dar. Die EU-Kommission veröffentlichte im Oktober 2015 ihre Halbzeitbewertung. Ein Ergebnis: Der Fußabdruck der EU-28 beträgt noch immer mehr als das Doppelte ihrer Biokapazität.
Januar 2015 Am 1. Januar 2015 trat eine neue Verordnung der EU zu invasiven gebietsfremden Arten in Kraft. Zentraler Bestandteil der Verordnung ist eine Liste von invasiven gebietsfremden Arten von EU-weiter Bedeutung.
Oktober 2016 Die 17. Welt-Artenschutzkonferenz fand 2016 im südafrikanischen Johannesburg statt. Auf diesen Konfe­renzen von CITES (Washingtoner Artenschutzabkommen) geht es um die Zukunft schon lange bedrohter oder neu gefährdeter Arten.
Dezember 2016 Die CBD COP 13 hat im Dezember 2016 in Cancun, Mexico stattgefunden. Hauptthema der COP13 war die Integration der CBD-Biodiversitätsziele in andere Politikbereiche wie z.B. Landwirtschaft, Forst und Fische­rei sowie Tourismus.
2017 Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat ein "Bundeskonzept Grüne Infrastruktur" präsentiert. Die "Graue Infrastruktur" wie Straßen, Schienen und Kanäle, Stromnetze, aber auch menschliche Siedlungen nehmen zunehmend Flächen in Anspruch und zerschneiden Lebensräume. Tag für Tag wird so in Deutschland eine Fläche von 66 Hektar 'verbraucht'. Die "Grüne Infrastruktur" will darauf aufmerksam machen, dass der Erhalt von Ökosystemen und ihren Leistungen für die Gesellschaft und die Entwicklung eines Landes unverzichtbar ist. "Rückgrat" der "Grünen Infrastruktur" sind die geschützten Flächen und der Verbund der Lebensräume. Das Konzept kann aus dem Internet heruntergeladen werden: http://www.bfn.de/bkgi.html
Hintergrund: Die EU-Kommission hatte zur Umsetzung ihrer "Strategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt" eine Initiative zur grünen Infrastruktur in den Mitgliedstaaten angeregt.
August 2017 Die Liste von invasiven gebietsfremden Arten von EU-weiter Bedeutung ("Unionsliste") wird von 37 auf 49 Arten erweitert.
November 2018 Die CBD COP 14, MOP 9, MOP 3 fand im November 2018 in Sharm El Sheik, Ägypten, statt. Themen waren u.a. Synthetische Biologie und Marine Schutzgebiete.
 
Klimawandel und Klimaschutz
 
Dezember 2015 Die UN-Klimakonferenz in Paris hat beschlossen, eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf "deutlich unter 2 Grad" zu erreichen und Anstrengungen für eine Begrenzung auf 1,5 Grad zu unternehmen. Alle Staaten sind verpflichtet, ihre Klimaschutzziele national umzusetzen und alle fünf Jahre neue, ehrgeizige Ziele einzureichen.
April 2016 Ein Bündnis von Organisationen der deutschen Zivilgesellschaft - darunter auch die NaturFreunde Deutschlands - legt seinen "Klimaschutzplan 2050 der deutschen Zivilgesellschaft" vor.
November 2016 Die Bundesregierung verabschiedet den Klimaschutzplan 2050, die deutsche Klimaschutz-Langfrist­strategie. Weitere Informationen zum Klimaschutzplan 2050
November 2016 Auf der UN-Klimakonferenz COP 22 in Marrakesch, Marokko, erhoben die besonders gefährdeten Staaten deutlich ihre Stimme.
November 2017 Die UN-Klimakonferenz COP 23 fand 2017 in Bonn statt. Deutschland war zwar als Gastgeber für die technische Abwicklung zuständig, doch den Vorsitz der Konferenz hatte die Republik Fidschi, welche sich zu einer Art Wortführer der vom Klimawandel besonders betroffenen Staaten gemacht hat. Die Konferenz machte Vorarbeiten für ein "Rulebook". Dieses Regelbuch soll die Klimaschutz-Zusagen der einzelnen Staaten überprüfbar und miteinander vergleichbar machen.
Dezember 2018 Wichtigste Aufgabe auf der UN-Klimakonferenz COP 24, CMP 14, CMA 3 in Kattowitz ⁄ Katowice, Polen, war die Formulierung des Regelwerks für den Vertrag von Paris ("Rulebook")
 
Umweltschutz
 
Dezember 2017 UNEP ist das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (United Nations Environment Programme) mit Hauptsitz in Nairobi, Kenia. Das UNEP war 2012 aufgewertet worden; das bisherige Hauptorgan, der Verwaltungsrat, wurde durch die UN-Umweltversammlung (UN Environment Assembly) ersetzt. 2014 fand der erste UN-Umweltgipfel UNEA statt, 2017 der dritte. Hauptthemen der Versammlung waren die Boden-, Wasser-, Meeres- und Luftverschmutzung. Jährlich sterben über 12 Millionen Menschen an den Folgen der Umweltschmutzung.
 
Links und Literatur
movum-Briefe zur Transformation
Die movum-Briefe werden gemeinsam von den Umweltorganisationen BUND, Deutsche Umweltstiftung, EuroNatur, FÖS und NaturFreunde herausgegeben. Sie machen gesellschaftspolitische Zusammenhänge deutlich und zeigen die Perspektive einer sozialökologischen Transformation auf. Es sind Hefte zu folgenden Themen erschienen: Kreisläufe, Klimaschutz, Landwirtschaft, Anthropozän, Wachstum, Boden, Gerechtigkeit, Finanzpolitik, Mobilität, Effizienz u. Suffizienz.
www.movum.info
Forum Umwelt und Entwicklung
Das Forum Umwelt und Entwicklung wurde 1992 nach der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung gegründet und koordiniert die Aktivitäten deutscher Nichtregierungsorganisationen in internationalen Politikprozessen zu nachhaltiger Entwicklung. Es begleitet auf UN-Ebene die nach Rio weiterlaufenden internationalen Arbeiten zu Umwelt und Entwicklung. Das Forum Umwelt und Entwicklung gibt einen vierteljährlich erscheinenden Rundbrief zu verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen heraus.
www.forumue.de
Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission
"Die Generaldirektion Umwelt (kurz GD Umwelt) ist eine Generaldirektion der Europäischen Kommission und wurde mit dem Ziel gegründet, die Umwelt in Europa für heutige und künftige Generationen zu schützen, zu bewahren und zu verbessern. Ihre Schwerpunkte umfassen die vier Bereiche: Natur und biologische Vielfalt, natürliche Ressourcen und Abfall, Umwelt und Ressourcen sowie den Klimawandel." (Wikipedia)
Den Natura 2000 Newsletter gibt es in verschiedenen Sprachen, unter anderem in Deutsch.
Natura 2000 Newsletter
 
 
   
 
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