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Projekt zur Pflege und Erhaltung der Silberweidenbestände
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Kopfweiden im NSG Silberweidenwald bei Steinmauern
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Geschnittene Kopfweiden mit Austrieb
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Das Projekt
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Der Pamina-Rheinpark hat zusammen mit dem staatlichen Forstamt Rastatt und dem Office National des Forêts
ein grenzüberschreitendes Projekt zur Pflege und Erhaltung der Silberweidenbestände initiiert.
Das auf sechs Jahre angelegte Projekt wird von der Europäischen Union im Rahmen des INTERREG-Programms gefördert.
Das Gesamtprojekt hat ein Volumen von 485.000 Euro, wobei die EU die Maßnahmen zu 50 % finanziert. Zusätzlich beteiligt sind
der Conseil général du Bas-Rhin, die Région Alsace und das Regierungspräsidium Karlsruhe.
Die Projektkoordination obliegt dem Pamina-Rheinpark.
Beteiligte Kommunen sind Au am Rhein, Beinheim, Elchesheim-Illingen, Mothern, Munchhausen, Rastatt, Seltz und Steinmauern.
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Die Maßnahmen: Köpfen und vorsichtige Pflege
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Zitat aus dem Faltblatt: "Zwei Wege sollen die Eigenart unserer Weidenbestände erhalten: Ein wiederherstellender Kopfhieb
und vorsichtige Pflegeeingriffe.
Beim Kopfhieb werden alle Äste über dem Stamm abgesägt! Die Kopfweide ist danach stabil und nicht mehr kopflastig.
Später können die Weiden wieder in regelmäßigen zehnjährigen Abständen geköpft werden.
Instabile Weidenbestände, für die ein Kopfhieb gefährlich und schädlich wäre, werden nur vorsichtig gepflegt.
Äste werden soweit angesägt und durchtrennt, bis sie sich absenken und den Boden berühren. In Kontakt mit Feuchtigkeit
treibt der Ast aus und ein neuer Baum entsteht. Die Erneuerung überalterter Bestände erfolgt durch Stecklinge.
Damit wird ihre Fähigkeit vegetativer Erneuerung genutzt, um die fehlende Möglichkeit natürlicher Verjüngung auszugleichen."
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Literatur
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• Pamina-Rheinpark: Der Holzschuhbaum - Die Kopfweide im Pamina Rheinpark, Faltblatt
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