Rheinauen im Rauhreif
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Grund- und Trinkwasserreserven
 
Grundwasser
 
Am Oberrhein befinden sich riesige Grundwasserreserven, die zu den größten in Europa gehören. Dabei gibt es einen engen Zusammenhang zwischen Wasserstand des Rheins und der Höhe des Grundwassers. Bei Hochwasser werden die Auen überschwemmt und Oberflächenwasser dringt in den Schotter-, Kies und Sandkörper der Rheinebene ein. Das vom Schwarz­wald her kommende Grundwasser staut sich und füllt zudem die Randsenke. Bei Niedrigwasser kehrt sich das Geschehen um: das Grundwasser sickert in den Fluss und wird abgeführt.
 
Trinkwasser
 
Wasserschutzgebiet

Wasserschutzgebiet
Von dem Regen-, Schnee- und Nebelniederschlag fließen etwa 25 % oberirdisch ab, nur etwa 10 % sickern in das Grund­wasser und der Rest des Niederschlags geht durch die Verdunstung von Oberflächen und Pflanzen (Transpiration) wieder in die Atmosphäre zurück. Unser Trinkwasser wird jedoch zu einem großen Teil, zu über 80 %, aus Grund- und Quellwasser gewonnen. Daher sind die Grundwasserreserven so bedeutend.

Man kann allerdings nicht an jedem beliebigen Ort in der Rheinebene Trinkwasser entnehmen. Immer größer werdende Gebiete der Rheinebene scheiden zur Trinkwasserversorgung aus, weil sie mit Giften und Schadstoffen aus der Industrie, der Landwirtschaft, dem Kaliabbau, von Medi­kamenten- und sonstigen Abfällen belastet sind. Am ehesten eignen sich noch Waldgebiete.
 
Das Trinkwasserwerk Ottersdorf
 
Im Ried befindet sich das Wasserwerk Ottersdorf. Es ist eines von drei Rastatter Wasserwerken und deckt rund 70 % des gesamten Rastatter Wasserbedarfs. Die drei Brunnen des Ottersdorfer Wasserwerks mit einer Brunnentiefe von 36 - 55 m fördern Grundwasser der Rheinauen. Dieses ist nahezu sauerstofffrei, enthält jedoch geologisch bedingt geringe Mengen Eisen und Mangan, welche in einem Aufbereitungsverfahren entfernt werden. (Quelle: star-Energiewerke Rastatt)
 
Wasserwerk Ottersdorf

Wasserwerk Ottersdorf
Ältere Wasserpumpen

Ältere Wasserpumpen
Ein Wasserspeicher

Ein Wasserspeicher
 
Das Trinkwasserwerk Kastenwört
 
Das Wasserwerk Kastenwört der Stadtwerke Karlsruhe liegt inmitten eines Waldgebiets und wurde im Jahr 2010 fertig­gestellt. Es ersetzte das Wasserwerk Durlacher Wald und ist eines von vier Karlsruher Wasserwerken (Wasserwerk Hardtwald, Mörscher Wald, Rheinwald und Wasserwerk Kastenwört). Auch dieses Wasserwerk nutzt das Grundwasser der Rheinauen. Der Bau dieses Wasserwerks im Bereich Kastenwört südlich von Daxlanden hat dazu geführt, dass die Stadt Karlsruhe und die Stadtwerke sich vehement gegen einen ökologisch flutbaren Retentionsraum Bellenkopf/Rappen­wört wehrten und stattdessen eine technische Ausführung des Polders durchsetzten.
 
Links und Literatur
 
• star.Energiewerke Rastatt: Wasser
 
 
   
 
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