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Der Rhein
 
Rheinuferstaaten sind: die Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Deutschland, Frankreich und die Niederlande. Der Rhein ist die am stärksten befahrene Wasserstraße Europas.
 
 
Der Name "Rhein"
 
Laut Wikipedia geht der Name "Rhein" möglicherweise auf das indogermanische Verb re oder ri für "fließen" zurück. Die Kelten nannten den Fluss Rhenos, die Römer Rhenus. Auch die Namen in den Dialekten und Sprachen des Einzugs­gebietes gehen auf diesen Ursprung zurück: rätoromanisch Rein, schweizerdeutsch Rhy, französisch Rhin, letzeburgisch (luxem­burgisch) Rhäin, ripuarisch Rhing, niederländisch Rijn und friesisch Ryn.
 
 
Die Länge
 
Der Rhein hat eine Länge von 1238,8 km. Dies ist die amtliche Angabe der Kommission für die Hydrologie des Rheins. Auf­grund eines Zahlendrehers wurde früher fälschlicherweise eine Länge von 1.320 km angegeben, so eine Pressemitteilung aus dem Jahr 2010. Der Fehler habe sich vor etwa 50 Jahren eingeschlichen.
 
 
Das Gefälle
 
Die Höhe der Quelle liegt bei 2.345m, die Mündungshöhe bei 0 m. Das Gefälle beträgt bei Basel 1 ‰ (Promille), bei Rastatt: 0,45 ‰ und bei Mainz: 0,07 ‰.
 
Rheingefälle
 
 
Die Rheinabschnitte
 
Der Rhein gliedert sich in folgende Abschnitte: Die beiden Quellflüsse Vorder- und Hinterrhein vereinigen sich zum Alpenrhein (mit Quellfluss ca. 90 km). Dieser mündet in den Bodensee. Danach folgen der Hochrhein (Konstanz bis Basel), der Oberrhein (Basel bis Bingen), der Mittelrhein (Bingen bis Bonn), der Niederrhein (Bonn bis zur deutsch-niederländischen Grenze) und schließlich der Deltarhein, das Rhein-Maas-Delta.
 
Alpenrhein-Karte

Der Vorder-, Hinter- und Alpenrhein (Quelle: Wikipedia / GNU-Lizenz für freie Dokumentation ⁄ Autor: Tschubby)
Rhein-Karte

Der Rhein vom Bodensee bis zur Mündung in die Nordsee (Quelle: Wikipedia ⁄ GNU-Lizenz für freie Dokumentation ⁄ Autor: Daniel Ullrich)
 
 
Das Einzugsgebiet, die Flussgebietseinheit
 
Die Flussgebietseinheit Rhein

Die Flussgebietseinheit Rhein (Quelle: WRRL-Bericht an die EU-Kommission, Koordinierungskomitee Rhein, 2004)
Mit der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) von 2000 hat eine ganzheitliche Sichtweise auf Flüsse Einzug gehalten. Der Fluss wird nicht mehr isoliert von seiner Umgebung betrachtet, sondern als sogenannte "Flussgebietseinheit" (FGE), wird als Ökosystem gesehen.

Aus einem Bericht gemäß der WRRL an die EU-Kommission zur Flussgebietseinheit Rhein sei zitiert:
"Der Rhein ist einer der am intensivsten genutzten Flüsse der Erde. In seinem Einzugsgebiet leben mehr als 70 Mio. Menschen. Das Abwasser aus Kommunen und Industriebetrieben wird über Kläranlagen punktuell und Niederschlagsentwässerungen über­wiegend diffus in die Gewässer des Rheineinzugsgebietes geleitet. Im Rheineinzugsgebiet findet mehr als die Hälfte der Weltchemieproduktion statt. Auf dem Rhein und seinen teilweise schiffbaren Nebenflüssen Mosel, Saar, Main und Neckar werden ca. 160 Mio. t Güter pro Jahr transportiert. Der Rhein versorgt insgesamt 20 Millionen Menschen mit Trinkwasser." Zusätzlich sind der Rhein und seine Auen Lebensraum für vielfältige Tier- und Pflanzenarten.

Aus dieser ganzheitlichen Sichtweise resultiert auch, dass die Ge­wässerbewirtschaftung übergreifend sein muss. Es findet zudem eine Bewertung von Gewässerstrukturen und Wassergüte statt.

Während sechs Staaten direkt an der Rhein grenzen, also "Ufer­staaten"sind, verteilt sich das Einzugsgebiet des Rheins auf ins­gesamt neun Staaten mit recht unterschiedlichem Flächenanteil: Schweiz: 28.000 km², Italien: 70 km², Liechtenstein: 160 km², Österreich: 2.400 km², Deutschland: 106.000: km², Frankreich: 23.300 km², Belgien: 767 km², Luxemburg: 2.520 km², Nieder­lande: 22.700 km².

Die Flussgebietseinheit Rhein grenzt im Nordosten an die Fluss­gebietseinheiten Ems, Weser und Elbe, im Südosten an die FGE Donau, im Westen an die FGE Maas und im Südwesten an die FGE Rhone.
 
 
   
 
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