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Ramsar-Gebiete
 
Ramsar-Konvention
 
Am 2. Februar 1971 wurde in der iranischen Stadt Ramsar das "Übereinkommen über den Schutz von Feuchtgebieten, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel, von internationaler Bedeutung" (engl.: Convention on Wetlands of International Importance especially as Waterfowl Habitat, kurz: Ramsar-Konvention) geschlossen. Es handelt sich um eines der ältesten globalen Naturschutzabkommen. Ziel ist es, weltweit bedeutende Feuchtgebiete als wichtige Rast- oder Über­winterungsgebiete für den jährlichen Vogelzug ins Winter- oder Brutrevier zu erhalten.

Die Konvention trat 1975 in Kraft. Jeder Vertragsstaat ist verpflichtet, mindestens ein Feuchtgebiet in seinem Hoheitsgebiet als "Feuchtgebiet internationaler Bedeutung" zu benennen. Die Bundesrepublik Deutschland hat die Konvention 1976 ratifiziert, die Deutsche Demokratische Republik 1978, Frankreich 1986. Gegenwärtig haben 171 Staa¬ten unterzeichnet. Die Gesamtfläche der etwa 2388 Gebiete beträgt fast 2,1 Quadrat¬kilometer (Stand 2020).

Die Ramsar-Konvention bewirkt keine neuen Schutzkategorien. Der Schutz wird über die nationale Umsetzung der europäischen Naturschutzrichtlinien für die FFH- und Vogelschutzgebiete sowie der Wasserrahmenrichtlinie sichergestellt.

Zuständig für den Gebietsschutz ist ein eigenes Büro in Gland am Genfer See in der Schweiz. Alle drei Jahre werden auf Konferenzen der Vertragsstaaten Berichte über den Stand des Feuchtgebietsschutzes vorgelegt.
 
Deutsche Ramsar-Gebiete
 
Bei der Ratifizierung 1976 hat Deutschland zunächst 17 Ramsar-Gebiete eingebracht. Die DDR folgte 1978 mit acht Gebieten. Deutschland weist zurzeit 34 Ramsar-Gebiete aus (Stand 2014).

In Baden-Württemberg liegen die drei Ramsar-Gebiete Wollmatinger Ried (767 Hektar) und Mindelsee (459 Hektar) sowie der rechtsrheinische Teil des grenzübergreifenden Ramsar-Gebiets Oberrhein - Rhin supérieur (Anteil Baden-Württemberg 25.117 Hektar, Anteil Elsass 22.413 Hektar).
 
Links und Literatur
 
Offizielle Webseite der Ramsar-Konvention
Bundesamt für Naturschutz: Ramsar-Konvention
Bundesamt für Naturschutz: Ramsar-Gebiete in Deutschland
 
 
Alte Sandbach

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Blaesshuhn

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