Gänsrhein im Winter
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Kiesabbau in der Rastatter Rheinaue
 
1838 1838 1872 1872 1940 1940 1989 1989
Quelle: WWF-Auen-Institut Rastatt (Riedgemeinden Wintersdorf, Ottersdorf und Plittersdorf)
 
Aufgrund der Vielzahl der Baggerseen in der Region spricht man auch von der "Mittelbadische Seenplatte". Zum Glück blieb die Rastatter Rheinaue von der Ausbaggerung weitgehend verschont.
 
Kies- und Makadamwerk August Peter & Co am Wörtfeldsee
 
Neben dem kleinen Kiesteich im Bannwald bei Wintersdorf und den Seen beim Plittersdorfer Binsenfeld gibt es in der Rastatter Rheinaue einen großen Baggersee im Wörtfeld mit ca. 20 ha Wasserfläche. Dieser bestand seit 1965 und war mit Abbaurechten für 30 Jahre ausgestattet; es hätte bis 1995 Kies abgebaut werden können. Als die Rastatter Rheinaue am 8. Februar 1984 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde, wurde dies auch nicht geändert. Damit hätten noch 8 ha des "Bärensees" und weitere 12 ha im "Wörtfeld" abgebaut werden können.
 
Erst später konnte die drohende Abbaggerung des nördlichen Bärensees und des nördlichen Wörtfeldes durch Ausgleichs­zahlungen im Zuge der Mercedes-Benz-Ansiedlung in Rastatt gestoppt werden. Nach zähen Verhandlungen des Regierungs­präsidiums Karlsruhe wurde dann im August 1988 die bestehende Kieskonzession durch eine Entschädigung von mehreren Millionen DM aus Landesmitteln gänzlich abgelöst.
 
Ehemaliges Kies- und Makadamwerk Peter
Ehemaliges Kies- und Makadamwerk Peter
Ehemaliger Holzlagerplatz des städischen Forstes
Ehemaliger Holzlagerplatz des städtischen Forstes
 
Im Januar 2010 wurden die Anlagen und Gebäuden abgerissen und der angrenzende Holzlagerplatz geräumt. Nach der Sanierung des Bodens soll die Fläche renaturiert werden.
 
 
   
 
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