Schwarzenberg
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Hundseck - Rund um den Hohen Ochsenkopf - Hundsbach - Unterstmatt
 
Auf Hundseck
Auf Hundseck
Weg zum Hohen Ochsenkopf
Weg zum Hohen Ochsenkopf
Beckerweg-Markierung
Beckerweg-Markierung
 
Spinnennetz am Wegesrand
Spinnennetz am Wegesrand
Steiniger Weg
Steiniger Weg
Überbleibsel von 'Lothar'
Überbleibsel von 'Lothar'
 
Teufelskamin
Teufelskamin
Preiselbeeren
Preiselbeeren
Heidelbeeren
Heidelbeeren
 
Blick auf Badener Höhe mit Friedrichsturm
Blick auf Badener Höhe mit Friedrichsturm
Eine Quelle am Wegesrand
Eine Quelle am Wegesrand
Der Hundsbach bei Hundsbach
Der Hundsbach bei Hundsbach
 
Gasthaus Forelle
Gasthaus Forelle
Forelle Müllerin
Forelle Müllerin
Idylle in Hundsbach
Idylle in Hundsbach
 
Saulochhütte
Saulochhütte
Hundsbach im Oberlauf
Hundsbach im Oberlauf
Rummel auf Unterstmatt
Rummel auf Unterstmatt
 
Vorbemerkungen.
Hundsbach ist ebenso wie Herrenwies und Erbersbronn seit dem Jahre 1930 ein Ortsteil der Gemeinde Forbach im Murgtal. Die weitläufige Siedlung geht auf die dortige Waldnutzung durch Waldarbeiter, Köhler, Harzer, Pottaschebrenner und Hirten im 17. und 18. Jahrhundert zurück.
Der Hohe Ochsenkopf liegt ebenfalls auf der Gemarkung der Gemeinde Forbach. Mit 1.054,5 m ü. NN ist er nicht nur die höchste Erhebung der Gemeinde Forbach, sondern auch des gesamten Landkreises Rastatt. Seine Bergkuppe ist als Bannwald ausgewiesen und steht unter Naturschutz. Um die Bergkuppe herum führt nahezu eben ein Wanderpfad, der sogenannte Beckerweg.
 
Beschreibung der Route
Von der Bushaltestelle am Hundseck (885 m) gehen wir auf einem breiten Wanderweg am Ski- und Rodelhang vorbei Richtung Osten. Unterwegs hat man eine gute Aussicht auf die Hornisgrinde mit dem Sendeturm des Südwestrundfunks. Nach den Westlichen Dreikohlplatten (955 m) folgen alsbald die Östlichen Dreikohlplatten (950 m). Hier entscheiden wir uns dafür, auf der heutigen Wanderroute eine Extraschleife einzulegen: den Rundweg um den Hohen Ochsenkopf (1055 m), besser bekannt unter dem Namen Beckerweg.
Der Anstieg zum Beckerweg ist je nach Wetterlage sehr matschig. Der Weg selbst ist ringsum ein schmaler Pfad und ist mit Pfählen mit blauem Kopf und weißem Ring markiert. Wir wählen den Gegenuhrzeigersinn und biegen rechts ab. Der Pfad führt durch unterschiedliche Vegetationsbereiche. Nach Süden hin ist der Wald dichter; der Pfad ist steinig und passagenweise mit hohem Gras und Farnen gesäumt. Beim Kegelplatz macht die Route einen Knick nach links. Gegen Osten erleben wir den Bannwald und sehen noch viele vom Orkan Lothar entwurzelte Bäume. Wir passieren das Teufelskamin, aber nur ein kleiner Felsspalt ist sichtbar. Gegen Norden Richtung Herrenwies wird der Wald lichter. Preiselbeeren und massenhaft Heidelbeeren sind hier zu finden. Ab und zu flattert eine Amsel oder Drossel auf, die sich über die Beeren hergemacht hat. Wir blicken über das Herrenwieser Tal auf die gegenüberliegende Badener Höhe mit dem Friedrichsturm und weiter westlich auf das Naturfreundehaus Badener Höhe. Den Rundweg vollendet, steigen wir wieder zu den Östlichen Dreikohlplatten hinab. Der Abstecher um den Hohen Ochsenkopf herum beträgt etwa 5 Kilometer.
Bei den Östlichen Dreikohlplatten wandern wir nun links ab den Kirchweg Richtung Hundsbach (Rundweg 10) hinunter. Der Weg bleibt bis unten ins Tal ein schmaler, fast zugewachsener Trampelpfad. Er ist mit einer gelben Raute markiert und kreuzt mehrfach breitere Waldwege, unter anderem beim Studentenloch, und unten auch die Straße von Hundsbach nach Hundseck. Der Pfad endet beim Aschenbach-Brückle (685 m). Wer in Hundsbach einkehren will, kann die wenigen Meter ortseinwärts gehen: gleich nach dem Ortsschild wartet auf ihn das Gasthaus Forelle.
Ansonsten gehen wir talaufwärts und links ab über die Brücke zum Aschenplatz (685 m) (nach Unterstmatt: 4,9 km). Der Weg (Saulochweg) führt zunächst links des Hundsbachs entlang und ist mit einer blauen Raute gekennzeichnet. Die Saulochhütte lassen wir links liegen und überqueren alsbald den Hundsbach. Die breiten Waldwege sind nur langsam ansteigend, die verbindenden Stichpfade jedoch recht steil. Unterstmatt liegt schließlich auf einer Höhe von 922 Metern.
 
Zusatzbemerkungen
Der Anstieg zum Beckerweg rund um den Hohen Ochsenkopf ist mitunter sehr matschig. Der Beckerweg selbst ist ein schmaler Pfad, oftmals steinig und durch die bloßliegenden Wurzeln uneben und bei Feuchtigkeit sogar rutschig. Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit ist unbedingt erforderlich. Aber es lohnt sich.
Die Wanderroute lässt sich dahingehend abändern, dass man als Rückweg von Hundsbach aus nicht das Tal des Hundsbachs wählt, sondern um den Kleinen bzw. Großen Hauerskopf herum über das Tal der Biberach nach Unterstmatt aufsteigt.
 


 
 
Gesamtlänge, Höhenangaben
Ca. 16 Kilometer, Hundseck (885 m ü. NN), Hoher Ochsenkopf (1055 m ü. NN), Hundsbach-Aschenplatz (685 m ü. NN), Unterstmatt (922 m ü. NN)
 
Anfahrt mit Bahn und Bus
Wir fahren mit der Bahn bis Baden-Baden, steigen dort in den Bus der Buslinie 245 Baden-Baden-Mummelsee um und fahren auf der Schwarzwaldhochstraße bis zur Haltestelle Hundseck. Die genauen Abfahrtzeiten sind beim Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) einsehbar. Von Rastatt bzw. Karlsruhe aus reicht eine Regio- bzw. Regio-Plus-Karte (5 Personen) des Karlsruher Verkehrsverbundes.
 
Rückfahrt mit Bus und Bahn
Wir fahren mit dem Bus der Buslinie 245 Mummelsee-Baden-Baden von der Haltestelle Unterstmatt bis zum Bahnhof Baden-Baden und steigen dort in die Bahn nach Rastatt um.
 
Einkehrmöglichkeit
Gasthaus Forelle, 76596 Forbach-Hundsbach, Hundseckstr. 25, Telefon 07220-223, Mittwoch Ruhetag
 
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