Wiese im Laufbachtal
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Rundwanderung bei Baiersbronn über den Sankenbachsee und Ellbachsee
(2-Seen-Tour)
 
Talstation im Sankenbachtal
Talstation im Sankenbachtal
Sankenbach
Sankenbach
Sankenbachsee
Sankenbachsee
 
Sankenbach-Wasserfall (Unterer Teil)
Sankenbach-Wasserfall (Unterer Teil)
Sankenbach-Wasserfall (Oberer Teil)
Sankenbach-Wasserfall (Oberer Teil)
Wegmarkierungen
Wegmarkierungen
 
Blick zurück auf den Sankenbachsee
Blick zurück auf den Sankenbachsee
Ellbachseeblick-Plattform
Ellbachseeblick-Plattform
Blick auf den Ellbachsee
Blick hinunter auf den Ellbachsee
 
Ellbachseehütte
Ellbachseehütte
Ellbachsee
Ellbachsee
Ellbachsee
Ellbachsee
 
Auf dem Weg nach Mitteltal
Auf dem Weg nach Mitteltal
Naturdenkmal Ellbachtanne
Naturdenkmal Ellbachtanne
Naturdenkmal Ellbachtanne
Naturdenkmal Ellbachtanne
 
Blick auf Baiersbronn-Mitteltal
Blick auf Baiersbronn-Mitteltal
Lichtung am Holzweg mit Allee und Brunnen
Lichtung am Holzweg mit Allee u. Brunnen
Blick auf Baiersbronn
Blick auf Baiersbronn
 
Vorbemerkungen
Die Baiersbronner 2-Seen-Tour ist ein 'Himmelsweg' aus dem 'Baiersbronner Wanderhimmel'. Es gibt im Internet mehrere Beschreibungungen dieser Tour, zum Teil auch mit Wegskizzen versehen (s. unten). Auf eine Tourskizze wird deshalb an dieser Stelle verzichtet. Stattdessen enthält diese Beschreibung hier zahlreiche Details. Durch die Fotos wird ein visueller Eindruck von der Tour und der Umgebung vermittelt.
Der Weg ist mit einer grünen Libelle markiert und abgesehen vom Kniebis-Kamm sehr gut ausgeschildert.
 
Beschreibung der Route
Wir starten am Bahnhof Baiersbronn (540 m ü. NN) und begeben uns auf die Seite jenseits der Bahngleise. Ein erstes Hinweisschild mit der blauen Raute besagt: Sankenbachsee 4,0 km, Sankenbach-Wasserfälle 4,5 km und Kniebis Dorf 8,0 km. Auf dem Uferweg gehen wir nur kurze Zeit, überqueren den Sankenbach und biegen in die Sankenbachstraße ein. Dieser folgen wir. Außerhalb des Ortes führt der Weg am Sankenbach entlang, vorbei am Gleitschirm-Landeplatz und der Talstation.
Geraume Zeit später passieren wir den Sankenbach-Spielplatz. Nach der Überquerung des Sankenbachs bei der Sankenbach-Furt (611 m ü. NN) haben wir die Wahl: links ab der blauen Raute folgend auf einem breiten Waldweg zum Sankenbachsee (1,0 km) oder rechts ab der gelben Raute und der Seensteig-Markierung folgend über einen schmalen, abwechslungsreichen Pfad zum See (1,2 km). Der Pfad führt wieder zurück auf die andere Seite des Sankenbachs und endet beim Sankenbach-Kessel am Sankenbachsee.
Der Sankenbachsee (678 m ü. NN) ist einer der wunderschönen Karseen, die uns die letzte Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren im Nordschwarzwald hinterlassen hat. Der Sankembachsee ist jedoch vor ca. 3000 Jahren fast vollständig ausgelaufen. Durch Aufschütten des Endmoränenwalls mit Erdmaterial in den Jahren 1980/81 konnte der See wieder entstehen und lädt in seiner ganzen Schönheit den Wanderer zu einer Rast ein.
Unser nächstes Ziel ist der Wasserfall in der Karwand hinter dem See. Hierzu gehen wir auf dem Sankenbachtalweg im Uhrzeigersinn um den See herum auf die gegenüberliegende Seite. Dort befindet sich ein Grillplatz und ein Unterstand mit Informationstafeln zum See. Auf diesen erfahren wir, dass der gesamte See geschützt ist und dass die Felswand und der Wasserfall ein flächenhaftes Naturdenkmal bilden. Schon kurz vor dem Grillplatz zweigt der Weg links ab, hoch zum Sankenbachwasserfall (Markierungen: blaue Raute, Libelle, Seensteig). Das Wasser lässt sich im Oberteil des Wasserfalls stauen, so dass es anschließend in großem Schwall die Felsen hinunterstürzen kann.
Wir steigen in der Karwand weiter hoch und gelangen zur Wasserfallhütte (790 m ü. NN, Ellbachseeblick 3,0 km, Ellbachsee 4,0 km). Nach der Hütte gehen wir ein kurzes Wegstück nach rechts, um dann sogleich in Serpentinen den Hang weiter hinaufzusteigen. Dabei überqueren wir einen Waldweg und gehen beim nächsten Weg oben nach links.
Beim Bucheck (891 m ü.NN) treffen wir auf eine Wegspinne. Hier gehen wir nach rechts; ein Stein weist uns die Richtung nach Kniebis Kamm. Der breite Weg auf dem Kamm führt geradeaus über eine Wegkreuzung hinweg. Schließlich kommen wir an eine Stelle, an der uns die Markierung im Stich lässt. Wir gehen den geteerten Weg links ab. (Die eigentliche Route zweigt wohl schon etwas früher links ab? Der Weg war zum Zeitpunkt dieser Wanderung wegen Baumfällarbeiten gesperrt.) Wir wandern bis wir linker Hand durch den Wald hindurch die Häuser von Kniebis sehen. Rechts zweigt vom geteerten Weg der Heimatpfad ab, dem wir nun folgen.
An der Seehalde (926 m ü. NN, 100 m vor dem Ellbachseeblick) knickt der Heimatpfad links ab. Gegenüber der Ellbachseeblickhütte (932 m ü. NN) liegt die Plattform, von der aus man einen herrlichen Blick auf den Ellbachsee hat. Hier sollte man eine Zeitlang verweilen und den Ausblick genießen.
Kurz nach der Plattform und der Hütte führt der Pfad rechts ab hinunter zum Ellbachsee. Nach einem Kilometer kündet die Hütte vom nahe gelegenen See. Der Ellbachsee (770 m ü. NN) ist ebenfalls einer der Karseen des Nordschwarzwaldes.
Den See verlassen wir in Richtung Mitteltal (Grünes Plätzle 3,5 km, Mitteltal 5,5 km, Baiersbronn 9,0 km). Weiterhin begleiten uns die üblichen Wegmarkierungen; hinzu kommt das Zeichen eines weiteren Baierbronner Himmelswegs: das der Naturgewalten-Tour. In einem langgezogenen Bogen zweigt unser Weg scharf links ab.
Bei der Wiesenhütte (660 m ü. NN) führt ein Pfad links ab (Grünes Plätzle 1,0 km, Mitteltal, 3,1 km). Nach einem halben Kilometer beim Gutellbachwegle (635 m ü. NN) verlässt uns der Weg mit der blauen Raute und der Seensteig-Markierung; wir folgen der gelben Raute und dem Zeichen mit der Libelle.
Unterwegs kommen wir an der Ellbachtanne vorbei. Sie ist als Naturdenkmal ausgewiesen. Das Alter der 45 m hohen Weißtanne wird auf 260 Jahre geschätzt.
Später überqueren wir einen Waldparkplatz und folgen dem geteerten Höllweg. Nach dem Höllrain (685 m ü. NN, Holzweg 3,0 km, Baiersbronn 4,5 km) führt der Weg zunächst am Waldrand entlang, mit Blick auf Mitteltal und die umgebenden Talwiesen. Es folgt ein Pfad durch den Wald bis wir an einer Waldlichtung ankommen (Holzweg). Auf ihr befindet sich eine Hütte, eine Wiese mit Brunnen und eine Allee Baum des Jahres.
Kurz nach der Holzweg-Lichtung folgen wir links ab einem Pfad mit vielfältigen Informationen zum Thema Holz und Wald; er gehört zum 'Erlebnispfad Holzweg' mit insgesamt 16 Stationen. Am Ende des Pfades halten wir uns links und überqueren den Parkplatz Heuberg. Vor uns breitet sich ein Wiesenhang aus, den wir auch hinuntersteigen werden. Unten im Tal liegt Baiersbronn. Bis zum Bahnhof Baiersbronn sind es noch zwei Kilometer, über Bergerweg, Bildstöckleweg und Forbachstraße.
 
Gesamtlänge, Höhenangaben
Ca. 18 Kilometer, Baiersbronn Bahnhof (540 m ü. NN), Sankenbachsee (678 m ü. NN), Ellbachseeblick (932 m ü. NN), Ellbachsee (770 m ü. NN), Baiersbronn Bahnhof (540 m ü. NN)
 
Anfahrt mit der Bahn
Rastatt Bahnhof → Baiersbronn Bahnhof (mit der S41/S31)
 
Rückfahrt mit der Bahn
Baiersbronn Bahnhof → Rastatt Bahnhof (mit der S41/S31)
 
Karten
Baiersbronn Wanderkarte, 1:25.000
Freudenstadt - Baiersbronn, KOMPASS Wanderkarte, 1:30.000
 
Links
Baiersbronn.de
Rad-wandern.de
Wanderung 1H 2-Seen-Tour (pdf)
 
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