Wildseemoor auf dem Kaltenbronn
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Von Bad Rotenfels zum Eichelberg und über Winkel zurück
 
Der Eichelberg
Der Eichelberg
St. Sebastianus-Kapelle in Bad Rotenfels
St. Sebastianus-Kapelle in Bad Rotenfels
Bildeichhütte
Bildeichhütte
 
Wegweiserstein
Wegweiserstein
Sophienhütte
Sophienhütte
Grillplatz bei der Sophienhütte
Grillplatz bei der Sophienhütte
 
Hirschbrünnele
Hirschbrünnele
Blick auf Gaggenau und Ebersteinburg
Blick auf Gaggenau und Ebersteinburg
Auf der Eichelbergkuppe
Auf der Eichelbergkuppe
 
Abgang zur Rheinebene hin
Abgang zur Rheinebene hin
Festungssteinbruch
Festungssteinbruch
Winkler Hof
Winkler Hof
 
Vorbemerkungen
Der Eichelberg liegt gleichsam einem "Wächter" am Eingang des Murgtals.
Fast jede Gemeinde im Murgtal hatte in früheren Zeiten einen Steinbruch für den Eigenbedarf. Dann entstand zusätzlicher Bedarf durch den Bau von Burgen, Schlössern und Kirchen. Im 18. Jahrhundert als zumindest die herrschaftlichen Bauten und Häuser aus Stein gebaut wurden, gab es weiteren Bedarf. So wurden auch in Rastatt die Schlosskirche, das frühere Piaristenkloster (heute Ludwig-Wilhelm-Gymnasium), das Rathaus und die Stadtkirche aus Buntsandstein vom Eichel­berg bei Rotenfels gebaut.
Im Jahr 1842 beschloss der Deutsche Bund, Rastatt zur Bundesfestung auszubauen. Zu diesem Zwecke errichtete die Festungsbaudirektion am Eichelberg einen Steinbruch, der sich über eine Länge von 500 Metern ausdehnte und bis zu 40 Meter hoch war. Der Steinbruch war von 1843 bis 1858 in Betrieb. Für den Transport nach Rastatt wurde eigens eine "Pferdeeisenbahn" eingerichtet. Der ehemalige Steinbruch ist trotz Zuwachsens mit Gebüsch und Wald noch heute deutlich erkennbar.
Der Zugang zum Eichelberg von Bad Rotenfels aus und insbesondere der Rückweg nach Bad Rotenfels zum Bahnhof ist etwas langwierig. Insofern ist es durchaus überlegenswert, mit dem Auto in die kleine Ortschaft Winkel zu fahren und dort zu parken.
 
Beschreibung der Route
Von der Station Bad Rotenfels Bahnhof begeben wir uns in der Ringstraße bzw. Bahnhofstraße entlang der Bahngleise in Richtung Rastatt. Am Bahnübergang geht man rechts in die Ringstraße Richtung Winkel oder Bäckerei; dort geht die Eichelbergstraße in Richtung Winkel links ab. (Man kann auch von der Ringstraße links in die Wissigstraße abbiegen, am Ende rechts ab zur Kapelle (ca 30 m), dann links in die Eichelbergstraße. Das ist die verkehrsmäßig ruhigere Straße.) Dieser Straße folgen wir nun durch den Ort hindurch, vorbei an der St. Sebastianus-Kapelle. Nach einer kleinen Steigung außerhalb des Ortes leitet uns ein Holzwegweiser nach rechts: über die Sophienhütte zum Eichelberg 4 Kilometer.
Der Weg führt zunächst durch Wiesen, bevor beim Breitensteinweg (198 m ü. NN) der Wald beginnt. Auf einer Informationstafel erfahren wir, dass hier einst ein großer Eichenbestand war und der vor uns liegende Berg bereits im Jahre 1510 als "Eychelberg" urkundlich erwähnt wurde. Zudem sind die sechs "Eichelberggemeinden" aufgeführt: Gaggenau, Rotenfels, Bischweier, Oberweier, Muggensturm und Rauental. Sowohl bei der Bildeichhütte als auch zweihundert Meter später halten wir uns bei den Wegabzweigungen links.
Wir gelangen zu der Wegspinne Dreizederneck (272 m ü. NN). Diese überqueren wir gerade aus in Richtung Sophien­hütte (0,5 km). Bei der Sophienhütte angelangt erblicken wir gegenüber einen Grillplatz. Dieser liegt zugleich am Anfang des ehemaligen "Festungssteinbruchs". Hier sollten wir einen Blick hineinwerfen. Zurück auf der Wegekreuzung vor der Sophienhütte biegen wir rechts ab. Zur Eichelbergkuppe sind es noch 1,7 Kilometer. Auf dem Weg dorthin passieren wir das Hirschbrünnele.
An der Weggabelung Eichelberg Fußweg (510 m ü. NN) wählen wir den Weg links weg in Richtung Waldprechtsweier bzw. Oberweier, verlassen ihn aber bereits nach 50 Metern und steigen rechts den Trampelpfad in Richtung Bergkuppe hinan. Die Eichelbergkuppe erreicht eine Höhe von 533 m ü. NN.
Wir schlagen uns durch das Gebüsch, bis wir einen Waldweg samt Wegweiser erblicken: rechts ab zur Jägerwies sind es noch 1,4 Kilometer (nach Waldprechtsweier 5,0 Kilometer, nach Oberweier 5,5 Kilometer). Nun können wir nach und nach zwischen den Bäumen hindurch einen Blick auf die vor uns liegende Rheinebene erhaschen.
Bei der Jägerwies (410 m ü. NN) biegen wir links ab in Richtung Sophienhütte (1,4 km). Bei verschiedenen Wegegabe­lungen gehen wir zuerst rechts ab, dann geradeaus und bei dem anderen Ende des Festungssteinbruchs links ab an diesem entlang. Vorbei an der Sophienhütte wandern wir zu der uns bereits bekannten Wegspinne Dreizederneck. Dort können wir uns dafür entscheiden, scharf rechts abzubiegen und in der kleinen Ortschaft Winkel vorbeizuschauen und dort eventuell sogar einzukehren (oder aber auf dem bekannten Weg zurückzugehen).
Der Rückweg von Winkel aus zum Bahnhof nach Bad Rotenfels ist jedoch weniger interessant.
 


 
 
Gesamtlänge, Höhenangaben
Ca. 10 Kilometer, Bad Rotenfels (138 m ü. NN), Sophienhütte (305 m ü. NN), Eichelberg (533 m ü. NN)
 
Anfahrt mit der Bahn
Bahnhof Rastatt → Murgtalbahn → Haltestelle Bad Rotenfels Bahnhof
 
Karten
Wanderkarte Murgtal, Maßstab 1:25.000, Tourismus Zweckverband 'Im Tal der Murg'
Baden-Baden - Murgtal, Wander-, Rad- und Langlaufkarte 872, KOMPASS
 
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