Schloss Favorite bei Förch
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Durch die Auenwälder und Feuchtwiesen westlich von Ötigheim
 
 
Sternmieren am Wegesrand
Sternmieren am Wegesrand
Wald mit Seggengras
Wald mit Seggengras
Schlute
Schlute
 
Mischwald
Mischwald
Alte Eiche
Alte Eiche
Spechtlöcher
Spechtlöcher
 
Schließe Federbach - Haftgraben
Schließe Federbach - Haftgraben
Haftgraben
Haftgraben
Feuchtwiese
Feuchtwiese
 
Feuchtwiese im Winter
Feuchtwiese im Winter
Nochmals Haftgraben
Nochmals Haftgraben
Wald mit Bärlauch
Wald mit Bärlauch
 
Vorbemerkungen
Die Route führt durch das Naturschutzgebiet "Auenwälder und Feuchtwiesen westlich von Ötigheim". Das Gebiet liegt zum Teil auf Rastatter und zum Teil auf Ötigheimer Gemarkung. Es umfasst im Wesentlichen den östlichen Teil des Ötighei­mer Waldes und die daran angrenzenden Feuchtwiesen. Der westliche Teil des Ötigheimer Waldes ist als Landschafts­schutzgebiet ausgewiesen.
Das Gebiet ist geprägt vom nacheiszeitlichen Rheinstrom (Gestadekante), der Murg, die hier vor vier- bis fünftausend Jahren den Durchbruch zur Rheinniederung schaffte, und dem nachfolgenden Federbach. Beeindruckend sind die Vegetationsunterschiede. Der Waldboden im östlichen Teil des Schutzgebietes ist über und über mit Seggen bedeckt. Hier haben sich die nährstoffarmen, sauren Sedimente von Murg und Federbach aus dem Schwarzwald abgelagert. Im westlichen Teil des Ötigheimer Waldes überwiegen die kalkhaltigen Ablagerungen des Rheins aus den Alpen. Hier kann man im Frühjahr riesige Bärlauchteppiche bewundern.
Das Naturschutzgebiet liegt zugleich in der sogenannten Rastatter Senke. Der Grundwasserstand ist hier am Fuße der Niederterrasse besonders hoch. Dementsprechend sind die Wiesen westlich von Ötigheim meist feucht und der Wald ist mit Schluten, die allenfalls im Sommer trocken fallen, durchzogen.
Der Ötigheimer Wald beherbergt noch zahlreiche alte Eichen und Totholz und ist somit ein Eldorado für Spechte aller Art.
 
Beschreibung der Route
Start ist am Parkplatz an der Fohlenweide in Rastatt (Ötigheimer Weg). Wir gehen in Richtung Osten, links eine Wiese, rechts die Pferdekoppeln. Nach etwa 100 Metern stoßen wir auf einen Waldweg und biegen links ab. Hier sehen wir die Reste einer alten Eiche sowie die einer Steinsäule. Bereits nach 20 Metern biegen wir rechts ab. Der Waldboden ist hier bereits mit Seggen bedeckt. Einzelne Schluten durchziehen den Wald.
Nach weiteren 200 Metern treffen wir wiederum auf einen Waldweg und biegen erneut links ab. Nun wandern wir durch einen herrlichen Mischwald, der von alten Eichen geprägt wird. Das Klopfen von Spechten, das Rufen des Kuckkuck, das Summen von wilden Bienenschwärmen sind hier mitunter vernehmbar.
Nach 400 bis 500 Metern kommen wir zu einer Kreuzung von Waldwegen. Wir gehen rechts ab. Seggen und Schluten säumen weiterhin den Weg, vereinzelt auch Schwertlilien und Schwarzerlen. Nach etwa 300 Metern treffen wir auf den Haftgraben. Rechter Hand im Wald befindet sich eine Schließe. Mit ihr kann man vom Federbach Wasser abzweigen und über den Haftgraben dem alten Federbach zuführen. Der Federbach selbst wendet sich sich in Richtung Ötigheim und wird dort zum Federbachkanal.
Unser Waldweg macht einen Bogen, links ist weiterhin Wald und rechts öffnet sich das "Schwarze Loch" und weitere Feuchtwiesen, die vom "Verein für Umweltschutz und Landschaftspflege Ötigheim (VUL)" gepflegt werden. Wir erblicken Ötigheim, in der Ferne auch die Gestadekante. Angekommen an einer kleinen Brücke über den Federbachkanal müssen wir uns entscheiden: entweder über die Brücke gehen und die Federbachseite wechseln, vorbei am alten Badplatz und auf einem Trampelpfad entlang dem Federbachkanal, um später über den Federbachkanal wieder zurückzukehren, oder aber diesseits des Federbachkanals bleiben, bei den Pferdekoppeln vorbeigehen bis zu dem Punkt, da die beiden Alternativ­wege wieder zusammentreffen. Von hier aus setzen wir unsere Tour weiter in Richtung Westen zum Wald hin fort.
Im Wald passieren wir zunächst eine Schlute des früheren Federbachsystems. Dann überqueren wir den Haftgraben; die Brücke ist mit Steinblöcken befestigt. Und bereits 20 Meter danach folgt der Rastatter Stinkgraben; diesmal ist die Brücke mit einem Holzgeländer gesäumt. Nun wandelt sich die Vegetation: der Waldboden wird etwas trockener und ist im Frühjahr über und über mit Bärlauch bedeckt. Aus dem Wald kommend erblicken wir weites Feld. Wir gehen links ab am Waldrand entlang und tauchen alsbald wieder voll in den Wald ein. Hier überqueren wir nochmals den Stinkgraben. Dann folgt eine lange Gerade, linker Hand das Naturschutzgebiet und rechter Hand das Landschaftsschutzgebiet.
Rechts zweigt ein erster Waldweg ab, den wir jedoch ebenso wie den zweiten lassen (auch auf der linken Seite passieren wir zwei Waldwege). Erst 30 Meter nach dem zweiten Waldweg auf der rechten Seite (und etwa 150 Meter vor dem alten Eichenstumpf) biegen wir rechts in einen Waldweg ein. Dieser stößt nach zwei Kurven auf einen geteerten Weg, der das Kopfende des Rastatter Segelfluglatzes säumt. Wir wenden uns nach links und gelangen vorbei an Wiese und durch Wald hindurch alsbald zu unserem Ausgangspunkt.
 


 
 
Gesamtlänge
Ca. 8 Kilometer
 
Karten
Topographische Karten Rastatt
 
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