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Durch das Naturschutzgebiet "Rastatter Rheinaue"
Von der Fähre Plittersdorf zum Lichtenwert und über das Preußensträßle zurück
 
 
Plittersdorfer Fähre
Fähre Plittersdorf - Seltz
Buhnen bei Niedrigwasser
Buhnen bei Niedrigwasser
Hochwasser-Pegelständ
Hochwasser-Pegelstände
 
Kanuwanderweg (ausgetrocknet)
Kanuwanderweg (ausgetrocknet)
Kanuwanderweg im Frühjahr
Kanuwanderweg im Frühjahr
Kanuwanderweg im Winter
... und im Winter
 
Wiese im Lichtenwert
Wiese im Lichtenwert
Auf dem Hochwasserdamm
Auf dem Hochwasserdamm
Information 'Verschwundene Riedorte'
Information 'Verschwundene Riedorte'
 
Mariannenloch
Mariannenloch
Preußensträßle: Brücke Kanuwanderweg
Preußensträßle: Brücke Kanuwanderweg
Kanuwanderweg
Kanuwanderweg
 
Preußensträßle: Weitere Brücke
Preußensträßle: Weitere Brücke
Altrheinarm
Altrheinarm
Herbststimmung
... im Herbst
 
Vorbemerkungen
Die Rastatter Rheinaue ist die erste frei überflutbare Rheinaue flußabwärts von Basel. Sie blieb uns nur deshalb erhalten, weil die bereits geplante Staustufe bei Neuburg nicht mehr gebaut wurde. Bereits zu dieser Zeit erkannte man, welcher Juwel hier schlummerte. Am 4. April 1975 wurde das Gebiet zum Landschaftsschutzgebiet erklärt und am 8. Februar 1984 zum Naturschutzgebiet. Das Gebiet von ca. 850 ha. Größe gehört heute zum Natura 2000-Gebiet "Rheinniederung zwischen Wintersdorf und Karlsruhe" und zum deutsch-französischen Ramsar-Gebiet "Oberrhein ⁄ Rhin supérieur"
Die Route verläuft mitten durch das Naturschutzgebiet. Bleiben Sie bitte auf den beschriebenen Wegen!
 
Beschreibung der Route
Die Tour startet am Parkplatz bei der Fähre Plittersdorf. Wir überqueren die Fährstraße und wandern auf dem breit aus­gebauten Weg entgegen dem Rheinstrom nach Süden. Zuerst passieren wir das Pegelhaus des Wasser- und Schiff­fahrtamtes (WSA) Freiburg (Pegel Plittersdorf etwa 200 m nördlich von Rheinkilometer 340). Auf einer Tafel kann man die Pegelmarken der größten Hochwasser betrachten. Kurze Zeit danach teilt sich der Weg. Der Weg geradeaus führt zum Betriebsgelände, einem kleinen Hafen des WSA. Wir wählen den linken Weg und umgehen somit das Betriebsgelände.
Etwas nördlich von Rheinkilometer 339 zweigt nach links ein Weg ab; auf diesem werden wir später zurückkommen. Vorerst gehen wir jedoch nahe am Rheinstrom entlang geradeaus weiter nach Süden. Bei niedrigem Wasserstand sehen wir die zahlreichen Buhnen, die den Wasserlauf regulieren und auch bei Niedrigwasser noch die Schifffahrt ermöglichen. Auf der gegenüberliegenden französischen Seite mündet ein Wasser in den Rhein. Südlich davon beginnen die schmalen Reste der Aspenköpfe, die den dahinter liegenden Baggersee vom Rhein trennen. Die Aspenköpfe gehörten einstmal zu dem untergegangenen Riedort Dunhausen.
Auf dem diesseitigen Ufer befinden wir uns auf dem Hüttenkopf, oder "Hüttenköpfel" wie es heute heißt. Von hier gab es einst wohl eine Fähre hinüber zu den Aspenköpfen.
Etwas nördlich von Rheinkilometer 338 zweigt wiederum ein Weg nach links ab. Diesen schlagen wir diesmal ein. (Der Weg entlang des Rheins führt nach einem weiteren Kilometer bei Rheinkilometer 337 zur Alten-Sandbach-Mündung. Spätestens dort müssten wir links abbiegen.) Nach etwa 200 Metern gehen wir über ein kleine Brücke; diese führt über einen oftmals trockenliegenden Graben, den Kanuwanderweg. Und bereits 20 Meter danach stoßen wir mitten auf eine große Wiese, den Lichtenwert. Wir gehen rechts ab der Wiese entlang, tauchen dann wieder in den Auenwald ein und stoßen nach weiteren 300 bis 400 Metern auf den Hochwasserdamm.
Auf dem Damm gehen wir nun Richtung Norden und passieren nach etwa 200 Metern die Pamina-Station, die auf den in den Fluten des Rheins 1583 untergegangenen Ort Dunhausen hinweist. Reste des Weges zum ehemaligen Ort sind noch heute erkennbar.
Später zweigt vom Schutzdamm nach rechts ein Weg nach Ottersdorf und zum Freizeitparadies Plittersdorf ab (vom Ort Wintersdorf bis hierher sind es 2,9, zum Ort Plittersdorf weitere 2,0 Kilometer). Linker Hand davon liegt ein kleiner See, das Mariannenloch. Bald danach überschreiten wir die Gemarkungsgrenze zwischen Ottersdorf und Plittersdorf.
Rechter Hand erstreckt sich nun das Freizeitparadies Plittersdorf. Wir nehmen den nächsten Abzweig vom Hochwasser­damm nach links. Der abzweigende Weg, das sogenannte "Preußensträßle", führt zunächst südlich am "Hellen Wasser", einem Gewässer der Fischergilde Plittersdorf, vorbei. In der Mitte des Auenwaldes warten zwei kleine Brücken auf uns; die erstere führt wiederum über den Kanuwanderweg. Hier in den Fischreihergründen wartet die Aue je nach Jahreszeit mit einem herrlichen Farbenspiel auf.
Der Weg stößt bei Rheinkilometer 339 wiederum auf den uns bereits bekannten Weg entlang des Rheins. Auf ihm gehen wir zurück zu unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz an der Plittersdorfer Fähre.
 


 
 
Gesamtlänge
Ca. 8 Kilometer
 
Karten
Topographische Karten Rastatt
 
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