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Durch das Naturschutzgebiet "Rastatter Rheinaue"
Rund um den Wörtfeldsee
 
 
Plittersdorfer Altrhein
Plittersdorfer Altrhein
Rhein nahe der Raukehl
Rhein nahe der Raukehl
Kleiner Bärensee
Kleiner Bärensee
 
Naturfreundehaus an der Raukehl
Naturfreundehaus an der Raukehl
Ehemaliges Kieswerk Peter
Ehemaliges Kieswerk Peter
Kieswerkgelände nach dem Abriss
Kieswerkgelände nach dem Abriss
 
Großer Bärensee
Großer Bärensee
Gegenüberliegender Auenwald
Gegenüberliegender Auenwald
Schale einer Süßwassermuschel
Schale einer Süßwassermuschel
 
Furt Großer Bärensee - Wörtfeldsee
Furt Großer Bärensee - Wörtfeldsee
Wörtfeldsee
Wörtfeldsee
Kopfweiden
Kopfweiden
 
Wolfsmilch
Wolfsmilch
Nistkasten für Gänsesäger
Nistkasten für Gänsesäger
Wörtfeldsee mit Podest für Flussseeschwalbe
Wörtfeldsee - Podest für Flussseeschwalbe
 
Gemeiner Schneeball
Gemeiner Schneeball
Blick zum Gänsrhein
Blick zum Gänsrhein
Brütender Schwan im Gänsrhein
Brütender Schwan im Gänsrhein
 
Vorbemerkungen
Die Rastatter Rheinaue ist die erste frei überflutbare Rheinaue flußabwärts von Basel. Sie blieb uns nur deshalb erhalten, weil die bereits geplante Staustufe bei Neuburg nicht mehr gebaut wurde. Bereits zu dieser Zeit erkannte man, welcher Juwel hier schlummerte. Am 4. April 1975 wurde das Gebiet zum Landschaftsschutzgebiet erklärt und am 8. Februar 1984 zum Naturschutzgebiet. Das Gebiet von ca. 850 ha. Größe gehört heute zum Natura 2000-Gebiet "Rheinniederung zwischen Wintersdorf und Karlsruhe" und zum deutsch-französischen Ramsar-Gebiet "Oberrhein ⁄ Rhin supérieur"
Der Wörtfeldsee ist mit einer Wasserfläche von ca. 20 ha und einer Tiefe von ca. 30 Metern der einzige große Baggersee innerhalb des Naturschutzgebietes. Den Baggersee gibt es seit 1965; die Abbaurecht galten ursprünglich 30 Jahre lang bis 1995. Auch nach der Unterschutzstellung des Gebietes 1984 wurde zunächst weitergebaggert. 1985 erreichten die Bagger das Ostufer des Großen Bärensees, ein Altrheinarm von wenigen Meter Tiefe. Durch das Einströmen des kalten Baggerseewassers war der damalige Bestand der Wassernuss in Gefahr. Durch Ausgleichszahlungen im Zuge der Mercedes-Benz-Ansiedlung wurde die weitere Ausbaggerung des Bärensees gestoppt und zwischen beiden Seen 1987 ein Damm aufgeschüttet. Die bestehende Kieskonzession wurde schließlich im August 1988 durch eine Entschädigungs­zahlung aus Landesmitteln gänzlich abgelöst.
Die Route verläuft durch das Naturschutzgebiet. Bleiben Sie bitte auf den beschriebenen Wegen!
Achtung: Die Tour ist nur machbar bei äußerst niedrigem Wasserstand; es sind drei Furte zu überqueren!
Achtung: Mir liegt momentan keine Karte vor, auf der die Wege in diesem Gebiet korrekt eingezeichnet sind. [Autor]
 
Beschreibung der Route
Die Tour startet am Parkplatz beim Schützenhaus im äußersten Nordwesten von Plittersdorf. Wir ersteigen zunächst den Hochwasserschutzdamm und erblicken den Plittersdorfer Altrhein. Auf dem Damm gehen wir weiter in Richtung Norden. Bei dem Abzweig mit dem etwas breiteren Weg ("Anlieger frei") können wir bereits zu Beginn einen Abstecher zur Raukehl und zum Rhein einlegen. Bei der Raukehl befindet sich ein Freizeitplatz samt kleiner Hütte von den NaturFreunden Rastatt. Von hier können wir sowohl einen Blick auf den Kleinen Bärensee werfen als auch die kurze Strecke zum Rhein hinüber­gehen. Falls wir erst auf dem Rückweg oder überhaupt nicht diesen Abstecher einlegen, dann gehen wir auf dem Schutz­damm weiter.
Wir kommen an eine Weggabelung. Rechts führt der Hochwasserschutzdamm weiter nach Norden. Wir wählen den linken Abzweig und gelangen nach kurzer Zeit an den Platz, an dem früher das Kies- und Makadamwerk Peter stand. Dort halten wir uns links, hin zum Großen Bärensee. Es gibt ein paar Stellen, an denen wir zum Ufer hinabsteigen können. Das Ufer ist meist übersäht von leeren Muschelschalen. Linker Seite sehen wir den Durchgang vom Kleinen Bärensee her, rechter Seite erblicken wir die Fortsetzung des ehemaligen Altrheinarms in Richtung Rhein.
Zurück auf dem Platz wandern wir in Richtung Nordwesten, sehen zunächst die Weite des Wörtfeldsees und gelangen links zur Furt zwischen Großem Bärensee und Wörtfeldsee. Diese Furt ist der Einstieg in eine traumhaft schöne Auenwelt. Weiden und Pappeln, Kopfweiden und Gebüsch aller Art, Wiesen und Riedgräser wechseln sich ab. Rechter Hand können wir von Zeit zu Zeit einen Blick auf die Weite des Sees mit seinen Podesten für Wasservögel werfen.
Dann führt uns der Weg weiter um den See, ohne diesen im Blickfeld zu behalten. Stattdessen begleitet uns Rheinauen-Urlandschaft. Im äußersten Nordosten überqueren wir eine weitere Furt, diesmal zwischen Wörtfeldsee und Gänsrhein.
Und von nun an wandern wir auf einem schmalen Landstreifen zwischen Wörtfeldsee rechter Hand und Gänsrhein linker Hand. Der Weg mündet letztlich, kurz nachdem wir nochmals eine Furt zwischen Wörtfeldsee und Gänsrhein passiert haben, auf dem Platz des ehemaligenen Kieswerkes. Von hier kehren wir zurück zum Parkplatz beim Schützenhaus.
 


 
 
Gesamtlänge
Ca. 5 Kilometer (davon ca. 4 Kilometer für die Umrundung des Wörtfeldsees). Zusätzlich ca. 1 Kilometer für den Abstecher an die Raukehl und den Rhein.
 
Karten
Topographische Karten Rastatt
 
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