Am Gänsrhein
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Topographische Karten, Wanderkarten
 
 
Analoge Karten
 
Analoge Karten ("klassische Landkarten") werden auf einem Zeichenträger, z.B. einer Kupferplatte, gehalten und auf einen anderen Zeichenträger, z.B. Papier, gedruckt.
 
 
Maßstabsverhältnisse
 
Karten geben die Realität in einem gewissen Maßstabsverhältnis ("Maßstab") und entsprechend abstahiert wieder. Bei topographischen Karten bezeichnet man Karten bis zu einem Maßstab 1:10.000 als großmaßstäbig, solche mit einem Maßstab von 1:25.000 bis 1:100.000 als mittelmaßstäbig und Karten mit einem Maßstab von 1:200.000 oder kleiner als kleinmaßstäbig.
 
 
Topographische Karten
 
Wegen ihrer Bedeutung für Wirtschaft, Verwaltung und Verteidigung gehören Führung, Aktualisierung und Herausgabe von topographischen Karten zu den öffentlichen Aufgaben (amtliche topographische Karten). Die amtlichen topographischen Karten haben in Deutschland eine mehr als zweihundertjährige Tradition.

Die amtlichen topographischen Karten werden in Deutschland als sogenannte Kartenwerke in den Maßstäben 1:5.000 bis 1:1 Million geführt. Dabei sind die Länder für groß- bis mittelmaßstäbige Karten bis zu 1:100.000 zuständig; der Bund für klein­maßstäbige Karten ab 1:200.000. Der Bund hat das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) beauftragt; das Land besitzt Landesvermessunsgbehörden. Das Landesvermessungsamt führt die Fachaufsicht über die Vermessungsbehörden bei den Stadt- und Landkreisen oder den Städten.

Die "klassischen topographischen Karten" liegen in den Maßstäben 1:25.000 (TK25), 1:50.000 (TK50) und 1:100.000 (TK100) vor. Jeweils vier Karten des größeren Maßstabs ergeben eine Karte des nächst kleineren Maßstabs. Die topographischen Karten werden alle fünf Jahre aktualisiert.

Topographische Karten umfassen mindestens die Siedlungen, das Verkehrsnetz, das Gewässernetz, die Vegetation, die Geländeformen sowie die Verwaltungsgrenzen. Viele dieser topographischen Objekte sind auch mit Namen versehen.

Um Höheninformationen darzustellen werden Höhenlinien eingezeichnet. Hierzu werden in regelmäßigen Intervallen alle Punkte gleicher Höhe durch eine Kurve verbunden. Bei sehr steilem Gelände liegen die Höhenlinien also sehr eng beieinander. Höhenlinie sollten an runden Höhenlinienwerten beschriftet sein. Der Fuß der Höhenlinienzahl ist im deutschsprachigen Raum immer talwärts ausgerichtet.

Jede Karte enthält zahlreiche Zeichen und Symbole. Diese sind in der Legende benutzerfreundlich zusammengestellt und erklärt.

Topographische Karten bilden die Grundlage zur Ableitung von Wander-, Radwander- und Freizeitkarten sowie weiteren thematischen Karten.
 
 
Wanderkarten
 
Wanderkarten sind Karten im großen bis mittleren Maßstabsbereich 1:25.000 bis 1:100.000 und dienen der unmittelbaren Orientierung im Gelände. Der klassische Maßstab zur Orientierung im Gelände ist 1:25.000. Hierbei ist das komplette Wegenetz, einschließlich kleiner Wald- und Feldwege verzeichnet. Wanderkarten enthalten vielfach Vorschläge für Wanderrouten.

Wanderkarten werden von der amtlichen Kartographie, der Verlagskartographie oder den Wander- und Bergsteigervereinen selbst herausgegeben, manchmal auch in Kombination. So baut das Landesvermessungsamt Baden-Württemberg gerade in Zusammenarbeit mit dem Schwarzwaldverein und dem Schwäbischen Albverein eine neue Wanderkartenserie im Maßstab 1:30.000 bzw. 1:35.000 auf.
 
 
Digitale Karten
 
Digitale Karten sind elektronisch auf einem Datenträger gespeichert und lassen sich auf unterschiedlichen Medien ausgeben, z.B. Display, Drucker. Digitale Karten liegen entweder im Rasterformat oder im Vektorformat vor.

Bis etwa 1990 wurden die topographischen Landeskartenwerke ausschließlich in analoger, gedruckter Form herausgegeben. Seit 1990 werden sie als Digitale Topographische Karten (DTK) im Amtlichen Topographisch-Kartographischen Informationssystem ATKIS geführt.
 
 
   
 
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