Tamtam-Fest 2010 beim Vereinsheim
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Jahresbericht 2018

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25. November 2018: Fackeln selber basteln
 
Emsiges Treiben herrschte am Sonntagnachmittag auf dem Gelände des Vereinsheims. Fünf junge Familien mit 12 Kindern waren gekommen, um Fackeln selbst herzustellen. Dazu wurde ein Jutesack in Streifen geschnitten, diese um das Ende eines Stockes gewickelt und mit Paketschnur festgebunden. Dann wurde dieses Ende einige Male in einen Topf mit flüssigem Wachs getaucht, bis sich der Stoff vollgesogen hatte und fertig war die Fackel. Auch nachdem sich die Kinder schon auf die Wiese zum Spielen und Kicken begeben hatten, waren die Erwachsenen noch mit Eifer bei der Sache. Die Fackeln sollen bei der gemeinsamen Jahresabschlussfeier zum Einsatz kommen. Abgerundet wurde der gemütliche Nachmittag im Freien durch ein leckeres Stück Kuchen aus dem Sonntagscafé.
 
 
Herbstspaziergang im Ötigheimer Wald
 
 
 
Am 14. Oktober trafen sich die "Jungen Familien" bei sommerlichen Temperaturen zu einem Spaziergang durch den Ötighei­mer Wald. Die Kinder waren mit Eifer dabei, kleine Aufgaben zu lösen, die ihnen gestellt wurden. So sollten sie z.B. Eicheln und schöne Blätter sammeln, einen Waldbewohner und die "Wohnung" eines Tieres finden oder etwas Essbares auftreiben. Dabei gab es selbst in einem so stadtnahen und stark frequentierten Wald einiges zu entdecken. Mehrere Ameisenhügel im Totholz, kleine Tierhöhlen, Pilze, Bucheckern und sogar eine dicke Raupe waren zu finden. Den Abschluss des Spaziergangs bildete eine Einkehr im Gartenlokal an der Fohlenweide, wo sich die Kinder auf dem schönen Spielplatz vergnügen konnten.
 
 
Frischer Saft aus Äpfeln und Birnen gepresst
 
 
 
 
Stürmisch war es am Sonntag, den 23. September 2018. Im Hof des Naturfreundehauses stand alles bereit: das aufge­lesene und gepflückte Obst, die Mühle und die Presse. Zuerst wurde das Obst gewaschen und dann in Stücke geschnitten. Diese wurden in der Mühle klein gemahlen und dann in den Sack in der Presse gefüllt. Und dann waren kräftige Kinderarme gefragt, um die Presse zu bedienen und die Obstmasse auszupressen. Die Freude war groß, als der erste Saft floss. Der Apfelsaft war überaus süß, schließlich gab es auch einen sonnigen Sommer. Im Gegensatz dazu war der Saft aus den Mostbirnen klarer, schmeckte allerdings leicht bitter; interessant die Unterschiede festzustellen. Während der Aktion hielt sich der Regen noch zurück; doch kaum war alles aufgeräumt, fegte ein Unwetter mit Sturm und Regen über die Stadt hinweg.
 
 
Ferienspaß an der Naturerlebnisstation "NEST Raukehl"
 
 
 
 
 
 
Am 5. August 2018 war es wieder so weit: Die Rastatter NaturFreunde boten im Rahmen des städtischen Ferienprogramms für junge Familien einen Erlebnisnachmittag an der Raukehl an. Das Interesse war groß, die Teilnehmerzahl auf etwa ein Dutzend Familien begrenzt. Aufgrund des heißen und trockenen Wetters war das Wasser im See geschrumpft. So mussten die Fahrten mit dem großen Familienkanadier auf den Kleinen Bärensee beschränkt bleiben; nur mit den leichteren Einer- und Zweier-Kajaks war der Zugang zum Großen Bärensee möglich. Alle Boote waren den ganzen Nachmittag nachgefragt und unterwegs. An der Wasserstation war die Suche nach Wassertieren diesmal weniger erfolgreich, ein kleiner Kalikokrebs und zwei kleine Kaul- und Sonnenbarsche gingen ins Netz. Doch zuletzt gab es doch noch ein Spektakel, als der schwere Holznachen beiseite gerückt wurde. Alle zwanzig, dreißig Zentimeter war in der feuchten Erde ein Loch gegraben; darin saß jeweils ein stattlicher Kalikokrebs. Derweil wurden an den Basteltischen fleißig kleine Kunstwerke gefertigt: kleine Holzfloße oder lustige Tiergesichter. Seifenblasen schwebten über die Wiese. Ein paar Kinder erfüllten die im Raukehl-Suchspiel vor­gegebenen Aufgaben. Und zum Abschluss wie immer das Grillen auf der großen Grillschale und das Backen von Stockbrot über dem Feuer.
 
 
Hüttenwochenende auf der Bonora mit Ausflug zum Ziegenpfad in Bermerbach
 
 
 
Die Jungen Familien verbrachten vom 8. bis zum 10. Juni ein Wochenende auf dem bei der Roten Lache gelegenen Wanderheim der Rastatter NaturFreunde, der Bonora. Dazu gehörte auch ein Ausflaug nach Bermersbach zum Ziegenpfad.
 
 
Sonne und Begeisterung zum Auftakt an der Naturerlebnisstation "NEST Raukehl"
 
 
 
 
 
 
Am 1. Mai 2018 luden die Jungen Familien wieder zum Saisonauftakt an der Naturerlebnisstation an der Raukehl ein. Es war etwas frisch, doch zunehmend zeigte sich die Sonne. Wiesenblumen schmückten die Hütte, selbstgebackener Kuchen und Apfelsaft mit Kräutern standen bereit sowie Boote und Schwimmwesten waren hingerichtet. Nach und nach füllte sich das Areal; etwa fünfzig Erwachsene, Jugendliche und Kinder folgten an diesem Nachmittag der Einladung. Die Bootsführer waren fortan beschäftigt. Insbesondere der große Familienkanadier war immer wieder auf Tour im Kleinen und Großen Bärensee unterwegs. Es ist schon ein besonderes Erlebnis, in aller Stille durch die Rheinauen zu paddeln und die Natur zu genießen. Bernd machte zudem den versunkenen Nachen wieder flott und lief mehrmals mit ihm aus. Dabei nutzte er die Gelegenheit, um angetriebenen Müll auf See und Ufern einzusammeln. Mit Keschern hatten Kinder an der Wasserstation einige Kleinlebe­wesen aus dem Wasser gefischt und betrachtet: Wasserskorpione, Libellen- und Eintagsfliegenlarven, kleine Krebse und sogar eine Spitzschlammschnecke. Großer Andrang war an den Basteltischen: kleine Insektenhotels und Nagelbrettbilder wurden gefertigt. Wer Bewegung suchte, konnte sich auf der Wiese beim Wikinger-Schach betätigen. Inzwischen war auch das Feuer auf dem riesigen Grill niedergebrannt und das Grillgut konnte aufgelegt, gegrillt und verzehrt werden. Und natürlich durfte für die Kinder dabei das Stockbrot nicht fehlen.
 
 
Auf Entdeckungstour im Murgvorland und im Brufertwald
 
 
 
 
 
Der frühlingshafte Sonntag am 15. April 2018 lockte die jungen Familien hinaus zum Ausflug in die erwachende Natur. Dazu gesellten sich auch einige syrische Flüchtlingskinder. Mit Becherlupen und kleinen Schaufeln ausgestattet galt es für die Kinder, auf Entdeckungstour zu gehen. Bereits im Murgvorland traf man auf Fliegen und Spinnen. Und die abgeflachten Ufern des neugestalteten Murgverlaufs wirkten auf die Kinder geradezu anziehend. Über die Konrad-Adenauer-Brücke wechselte man auf die andere Murgseite und besuchte den dortigen Brufertwald. Am Waldrand und im Wald flatterten Schmetterling und krabbelten Käfer. Die Sensation war eine Blindschleiche, welche vorübergehend behutsam in die Hand aufgenommen und betrachtet werden konnte, bevor sie wieder dem Waldboden überlassen wurde. Blindschleichen sind keine Schlangen, obwohl sie so aussehen; sie gehören zu den Echsen. Zudem lernte man, wieso Buschwindröschen und Co so früh im Auenwald blühen. Sie nutzen die noch blätterlose Zeit und die Strahlen der Frühjahrssonne; und außerdem haben sie in Nährstoffspeichern wie Zwiebeln und Knollen bereits im Herbst vorgesorgt. Dass die Knolle eines Hohlen Lerchensporns recht tief im Boden sitzt, erfuhr man dadurch, dass man mehrmals graben musste, um sie freizulegen. Zum Abschluss des Ausflugs gab es dann beim Vereinsheim noch Kuchen, Gebäck und Sprudel.
 
 
Junge Familien beteiligen sich bei der Aktion "Saubere Stadt"
 
Die Stadt Rastatt hatte am 17. März 2018 Schulen und Vereine wie jedes Jahr zu einer Müllsammelaktion aufgerufen. Die Gruppe der jungen Familien hatte ihre Hilfe zugesagt. Das zugewiesene Areal erstreckte sich links und rechts der Murg zwischen Rheinauer Brücke und Konrad-Adenauer-Brücke. Es war keine leichte Aufgabe, zumal an dem Tag ein frostiger Wind wehte und hier die Murg bei Hochwasser zusätzlich jede Menge Müll ablädt. Trotz engagiertem Aufsammeln und bei fleißiger Mithilfe der Kinder konnte nicht aller Müll eingesammelt werden. Die Stadt hatte Eimer, Säcke und Zangen bereit­gestellt; der Müll wurde auch anschließend abgeholt. Und obendrein gab es belegte Brötchen und eine Urkunde. Zum Abschluss der Aktion wurden im Vereinsheim noch heiße Würstchen serviert. Man ist immer wieder erstaunt, wie Menschen achtlos ihren Abfall in die Natur werfen, vor allem auch Plastikmüll. Ein klein wenig hat man an diesem Tag mitgeholfen, dass dieser Müll nicht über die Murg und den Rhein schließlich im Meer landet und dort die Tiere schädigt.
 
 
Ausflug in die Boulderhalle am 25. Februar 2018
 
 
 
Am Sonntagvormittag unternahm die Familiengruppe einen ersten Ausflug in die Boulderhalle "The Rock" in Karlsruhe. Bouldern ist das Klettern ohne Sicherung und Seil. In der Boulderhalle ermöglichen die vielen verschiedenen Schwierigkeits­grade, dass sowohl für den blutigen Anfänger als auch den fortgeschrittenen Sport"kletterer" etwas dabei ist und jeder seine Herausforderung findet. Die Kinder zeigten keine Scheu und erklommen selbst höhere Stellen in Windeseile. Aber auch die Erwachsenen kamen auf ihre Kosten und konnten sich aktiv betätigen. Dabei zeigte sich, dass das Bouldern wesentlich anstrengender ist als es aussieht und nach einer guten Stunde musste erst einmal eine Verschnauf- und Vesperpause ein­gelegt werden.
 
 
Puppentheater Gugelhupf zeigt "Wendelin der Zauberer"
 
 
Am Sonntag, den 21. Januar 2018, war traditionsgemäß wieder das Puppentheater Gugelhupf zu Gast im Vereinsheim an der Murg. Frieder Kräuter hatte diesmal das Stück "Wendelin der Zauberer" mitgebracht. Die Kinder im vollbesetzten Saal warteten gespannt. Wendelin will Zauberer werden. Doch der "Große Egidius", auch Zauberer, will das nicht. Er verhext ihn in einen Hund und stiehlt ihm seinen Zauberstab. Mit seinem Freund, dem Ziehharmonikaspieler Kater Moritz, macht sich der Hund Wendelin auf die Suche nach dem gestohlenem Zauberstab. Und er hat Erfolg. "Die Geschichte zeigt wie man mit Ausdauer, Mut, Phan­tasie und guten Freunden auch schwierige Aufgaben meistern kann."
 
 
   
 
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