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Jahresbericht 2019

Weitere Jahresberichte: [2018], [2017], [2016], [2015], [2014], [2013], [2012]

 
100 Jahre Rastatter NaturFreunde: Geschenk einer Esskastanie an die Stadt
 
 
 
 
 
Mit der Pflanzung einer Esskastanie auf dem Spielplatz an der Buchenstraße machten die NaturFreunde am 4. April 2019 ein Geschenk an die Stadt Rastatt und ihre Bürgerinnen und Bürger. Jutta Eckert-Schirmer wieß in ihrer Ansprache auf die Be­deutung der Aktion hin, ein Zeichen für die Verbundenheit der Ortsgruppe mit der Stadt und der Umwelt. Gerade in Zeiten des Klimawandels sind Bäume insbesondere in Städten wichtig, nicht nur als Sauerstoffproduzent und Schattenspender, sondern auch weil sie ihre Umgebung kühlen. Jutta Eckert-Schirmer schlug auch den Bogen zu weiteren Projekten der Natur­Freunde in anderen Teilen der Welt. So werden beispielsweise in Kooperationsprojekten mit Afrika dort Bäume gepflanzt, deren Früchte die Menschen ernähren, während im Gegenzug in Deutschland Streuobstwiesen gepflegt werden, um sie zu erhalten. Deshalb war es dem Verein wichtig, auch hier einen Baum zu pflanzen, der einmal essbare Früchte trägt.
Dass es sich Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch und Bürgermeister Arne Pfirrmann nicht nehmen ließen, auch bei nasskaltem Wetter persönlich bei dieser Pflanzaktion anwesend zu sein, unterstreicht die große Bedeutung, die ihr auch von Seiten der Stadt beigemessen wird. Jutta Eckert-Schirmer bedankte sich ausdrücklich bei der Stadt und ihren Mitarbeitern, die alle notwendigen Arbeiten vorbereitet und durchgeführt hatten, für die unkomplizierte Zusammenarbeit und Unterstützung der Idee. Zum Abschluss der Aktion wurde gemeinsam das Lied "Ich bin der Baum vor deinem Haus" gesungen und Muffins aus Kastanienmehl sowie Brote mit Kastaniencremeaufstrich gereicht.
 
 
Junge Familien sammeln in den Rastatter Rheinauen Müll ein
 
 
 
Die Gruppe der Jungen Familien hatte für den Samstagvormittag des 9. Februars 2019 zu einer Müllsammelaktion an der Raukehl aufgerufen. Alle organisatorischen und praktischen Vorbereitungen waren vom Platzwart getroffen und auch die rechtliche Erlaubnis eingeholt worden. Zudem war mit der Stadt Rastatt geregelt, dass sie finanziell für die Entsorgung des Mülls einsteht. Das Sammelgebiet erstreckte sich links und rechts des Weges zur Raukehl und dort links und rechts ein Stück des Weges am Rhein entlang. Gefunden wurden vor allem Plastikflaschen und Plastikfragmente, Glasflaschen, ein Autorad und ein Fahrrad, Bauschutt und anderes mehr, insgesamt ein Anhänger hoch voll. Zudem wurden auf dem Areal der Raukehl ein paar Aufräumarbeiten getätigt und Hecken geschnitten. Auf der Zufahrtsseite wurden außerdem ca. 20 Weidenbaum­stecklinge gesetzt; Ziel ist es, die Fließgeschwindigkeit des Hochwassers und damit den Erdabtrag auf der Wiese und an den Rändern zu mindern. Zum Abschluss gab es bei der Raukehl-Hütte heiße Würstchen und Saft sowie einen Dank an die Kinder, die fleißig mitgeholfen hatten.
 
 
Puppentheater Gugelhupf: Kasper backt Pfannkuchen
 
 
 
Wie bereits in den vergangenen Jahren kam im Januar Frieder Kräuter mit seinem Puppentheater "Gugelhupf" zu den Kin­dern ins Naturfreundehaus, diesmal am 27. Januar. Auch den Eltern gefällt es, werden doch eigene Kindheitserinnerungen wach. Diesmal hatte der weit über die Region hinaus bekannte Puppenspieler das Stück "Kasper backt Pfannkuchen" mitgebracht: Kasper und sein Assistent, der Hund, wollen zu Mittag Pfannkuchen backen. Doch da seine Frau Gretel Schwimmtag hat, muss er den Backteig selbst zubereiten. Aber oh Schreck, es sind keine Eier im Haus vorhanden. "Die Pfannkuchen soll der Teufel holen!" schimpft der Kasper - und dieser erscheint tatsächlich sofort. Doch dieser führt Böses im Schilde: Zwar legt das Huhn ein Ei, doch aus diesem schlüpft ein kleines, gefräßiges Krokodil, welches größer und größer wird. Es geht turbulent zu. Und als Gretel nach Hause kommt, hat Kasper immer noch keine Pfannkuchen auf dem Tisch. Doch die Geschichte hat noch ein gutes Ende, denn Gretel hat für den Nachmittagskaffee Kuchen mitgebracht. Und außer­dem hat sie für alle Kinder das Pfannkuchenrezept ausgedruckt, damit diese zu Hause mit den Eltern Original-Kasper-Pfann­kuchen backen können. Und nach der Aufführung gab es im Naturfreundehaus zwar keine Pfannkuchen - die sollen ja schließlich zu Hause gebacken werden, sondern frisch gebackene Waffeln.
 
 
Familienführung im Naturkundemuseum Karlsruhe
 
 
 
 
Viele interessante Eindrücke konnten die "Jungen Familien" am Sonntag, 13. Januar 2019, beim Besuch des Naturkunde­museums Karlsruhe gewinnen. Eine Familienführung begleitete durch die Ausstellung "Flusspferde am Oberrhein - wie war die Eiszeit wirklich?". Nachdem erläutert worden war, mit welchen Methoden die einzelnen Warm- und Kaltzeiten bestimmt worden sind, konnte entlang einer Achse, die von der schweizer Grenze im Süden bis zum Turmberg Karlsruhe im Norden reichte, erkundet werden, welche Tiere wann wo gelebt haben. Während z.B. im Kinzigtal tatsächlich Flusspferde gelebt haben, waren an der Hornisgrinde große Büffel anzutreffen und war am Turmberg der Riesenhirsch zuhause. Zum Schluss der Führung konnte sogar noch ein echter Mammutzahn in die Hand genommen werden. Faszinierend für die Kinder war auch der anschließende Besuch bei den Insekten. Zu beobachten, wie die Blattschneiderameise ein Vielfaches ihres eigenen Gewichts scheinbar mühelos in ihr Nest transportiert, ist sowohl für Kinder wie auch Erwachsene immer wieder sehr beeindruckend.
 
 
   
 
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