Tamtam-Fest 2010 beim Vereinsheim
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Jahresbericht 2015
 
Puppentheater Gugelhupf zu Gast im Naturfreundehaus: Das Krokodil im Entenweiher
 

Kasper und Gretel
Traditionell findet im Januar die erste Kulturveranstaltung der Rastatter NaturFreunde für Kinder und Erwachsene statt. Frieder Kräuters "Puppentheater Gugelhupf" machte am 24. Januar 2015 den Auftakt mit dem Stück "Das Krokodil im Entenweiher", ein Stück mit Gretel und dem Kasper, dem Räuber, dem Zauberer und dem Krokodil. Kasper findet beim Aufräumen auf dem Speicher eine Schatzkarte. Er packt seine Ausrüstung und macht sich auf die Suche. Doch bekommt der Räuber Wind von der Sache und raubt dem Kasper die Schatzkarte mitsamt der Schatzausrüstung. Nun kommt der Zauberer ins Spiel und Kasper wird in einen Frosch verwandelt. Das gefährliche Krokodil taucht plötzlich auf und dann nimmt alles seinen Lauf. Der große Saal im Vereinsheim war voll besetzt und die Kinder hatten einen Riesenspaß.
 
 
Zweite Müllsammelaktion an der Raukehl
 
 
 
Zum zweiten Mal riefen die NaturFreunde zu einer Müllsammelaktion in den Rheinauen rings um die Raukehl auf. Am Sonntag, den 22. Februar, kamen etwa zwanzig Bereitwillige. Ausgestattet mit Eimern machte man sich auf den Weg, um den Wald entlang der Wege zu durchkämmen. Man fand vor allem Getränke- und Putzmittel-Plastikflaschen und auch sonstige Plastikteile wie Plastikblumentöpfe und Plastikeimer oder Kanister. Auch überraschend viele Glasflaschen wurden eingesammelt, vor allem Weinflaschen und kleine Sektflaschen. Zu den größeren Fundgütern gehörten Autoreifen und sonstiges Autozubehör sowie ein Lüfter. Das Fundgut wurde auf einem Anhänger gesammelt und zu dem Container an der Raukehl transportiert. Dort gab es nach getaner Arbeit auch für jede und jeden eine heiße Wurst mit Weck und feinen Marmorkuchen.
 
 
Ausflug zum Waldspielplatz bei Durmersheim
 
 
 
 
Am Nachmittag des 22. März 2015 traf sich die Familiengruppe auf dem Waldspielplatz bei der Bäretrieverhütte in Durmers­heim. Der Frühling hatte zwar eine Pause eingelegt und auch die Blätter an den Laubbäumen fehlten noch; das hinderte die Kinder der Naturfreunde-Familiengruppe aber nicht daran, mit Becherlupen ausgestattet in den Wald zu ziehen und nach Kleintieren wie Spinnen und Ameisen zu suchen. Bald wurde die Forschungsarbeit von aktiver Bautätigkeit abgelöst, als alle tatkräftig mithalfen, aus herumliegenden Ästen eine Waldhütte zu bauen. Schließlich wurde sogar noch mit Hilfe eines Geo-Cache-Geräts ein Schatz gehoben. Nach Stärkung durch Kuchen und Kekse wurde auch der Bolzplatz noch ausprobiert und der Spielplatz ausgiebig genutzt. Besonders erfreulich war, dass drei neue Familien erstmals zu der Familiengruppe dazu gestoßen sind.
 
 
Durch die Sandheide und Dünenlandschaft bei Sandweier
 
 
Am Sonntag, den 19. April 2015, trafen sich drei Familien der Familiengruppe zu einem Spaziergang durch ein relativ neues Naturschutzgebiet (Nov. 2011) in der Nähe von Rastatt, dem Gebiet "Sandheide und Dünen bei Sandweier und Iffezheim". Diese einzigartige Landschaft entstand Ende der letzten Eiszeit vor etwa 10000 Jahren, als starke Stürme den Sand von damals noch weit verzweigten und teilweise trockengefallenen Rheinarmen bis hierher wehten und zu bis zu 20 m hohen Dünen auftürmten. Es handelt sich um eine der bedeutendsten erhaltenen Sandfluren in Baden-Württemberg, die heute u.a. durch die Haltung von Ziegen freigehalten werden. Die Ziegen fressen Büsche, Sträucher und junge Bäume ab und verhindern so die Ausbreitung von Neophyten und die Verwaldung.

Der Weg "Mit Ziege Lisa durch die Sandrasen" wurde eigens für Kinder angelegt. Eine Reihe von Schautafeln mit kleinen Aufgaben und Informationen führt am Ende zur Auflösung des Rätsels, wo der Sand der Gegend eigentlich herkommt. Die Kinder folgten mit großer Freude diesen Tafeln. Nach einem kleinen Picknick trafen wir gegen Ende des Weges auch noch auf die Ziegen- und Schafherde, die neugierig zu uns an den Zaun kam.
 
 
Erlebnisnachmittag beim Vereinsheim an der Murg
 
 
 
Am 09. Mai 2015 war eigentlich der Aktionstag auf der Raukehl zur Eröffnung der Naturerlebnisstation NEST geplant. Alle Vorbereitungen waren schon abgeschlossen, doch dann machte ein verregnetes 1. Mai-Wochenende der Sache einen Strich durch die Rechnung, denn das Hochwasser floss die ganze folgende Woche über nicht wesentlich ab. Selbst am 09. Mai sprudelte das Wasser noch wasserfallartig über die Straße zur Raukehl hinaus, so dass der Aktionstag leider abgesagt werden musste.

Die Familiengruppe traf sich deshalb am Vereinsheim und verbrachte dort und an der renaturierten Murg einen entspannten Nachmittag. Nach Kaffee und Kuchen draußen und Spielen auf der Wiese machte sie sich noch auf zu einem Spaziergang an das neu gestaltete Murgufer. Dort hatten die Kinder sichtlich ihren Spaß am und im Wasser. Nach und nach wurden immer mehr Kleidungsschichten entfernt, Steinchen übers Wasser springen gelassen, winzige Fische gefangen, Baumstämme auf die Reise geschickt.... Ein entspannter Nachmittag ohne spektakuläre Aktionen direkt vor der "Haustür" - auch so ist Naturerleben möglich.
 
 
Erlebnisnachmittag an der Naturerlebnisstation NEST
 
 
 
 
 
Nachdem der Erlebnisnachmittag im Mai an der Raukehl wegen des dortigen Hochwassers zum Vereinsheim "An der Murg" verlegt werden musste, waren am 14. Juni die Bedingungen hervorragend, so dass die Aktion nachgeholt werden konnte. Schönes Wetter erwartete die Familien. Und der große Familienkanadier lag bereit für eine Tour über den Kleinen und den Großen Bärensee. Im Begleitprogramm gab es Rasenspiele, Sandbilder-Malen oder ein Versuch mit der selbstgebauten Angel. Schließlich gab es Feines vom Grill, sowohl Fleischiges als auch Vegetarisches. Außer dass man sich der einen oder anderen Schnake erwehren musste, freuten sich am Abend alle über die gelungene Aktion in den Rastatter Rheinauen.
 
 
Viertes Familien- und Trommelfest mit heißen afrikanischen Rhythmen
 
 
 
 
 
Zahlreiche Gäste folgten am 11. Juli bei herrlichem Sommerwetter der Einladung der NaturFreunde und der Gruppe Tam Tam Tankstelle zu dem Trommelfest rund ums Naturfreundehaus. Das kulturelle Programm wurde eröffnet von den Schülerinnen und Schülern der Karlschule mit Notker Dreher. Es folgten die 'Bläser-Kids' der städtischen Musikschule Rastatt unter der Leitung von Herrn Möhringer sowie das 'Percussion-Ensemble' ebenfalls von der städtischen Musikschule Rastatt unter der Leitung von Herrn Koinzer. Beim Trommeln mit Björn Scheck war ein jeder Gast eingeladen mitzutrommeln. Rainer Renk bot Indianer­trommeln mit Gesang. Für die Kleinen gab's Mandalamalen mit Maria, Basteln, Fertigen von Ketten aus Perlen, Spielen im Sandkasten und Wasserspiele. Der Eine-Welt-Laden und ein Flohmarkt ergänzten das Angebot. Für die Hungrigen war afrikanisches Essen mit Couscous, Gemüse, Hähnchenfleisch und Erdnusssoße zubereitet. Im Abend­programm traten Karin Huttary und Notker Drehers Trommelgruppe 'Lenke' auf. Ralf Niehues mit Aranya & Friends tanzten den 'Pferdezahntanz'. Trommelei and Friends folgten. Den stimmungsvollen Abend beschloss dann die Gruppe Tam Tam Tankstelle. Der Erlös der Veranstaltung geht wiederum an soziale Projekte in der Klima-Partnerstadt von Rastatt, nach Saint Louis im Senegal.
 
 
Junge Familien auf der Bonora - 24.-26. Juli 2015
 
 
 
 
 
 
Das letzte Juliwochenende verbrachten die "Jungen Familien" auf der Bonora. In wechselnder Besetzung waren insgesamt sechs Familien mit dabei und konnten dort nach der Hitze im Tal die frische Luft auf der Höhe genießen.
Am Freitagabend war Anreise, Kennenlernen der Hütte, Abendessen und aus dem kleinen abschließenden Spaziergang durch den Wald wurde noch eine richtige Nachtwanderung. Am Samstagvormittag ging es dann gleich wieder auf Entdeckungstour. Ein Suchspiel machte aus der Wanderung durch den Wald eine lustige und spannende Sache. Die Kinder waren mit Interesse und Aufmerksamkeit dabei und suchten die verschiedensten Dinge (z.B. "etwas Rundes", "etwas, das dir besonders gut gefällt", "etwas aus Holz", "etwas, was nicht im Wald wächst" u.s.w.).
Nach dem Mittagessen und etwas Freispiel versammelten sich die Kinder draußen, um mit Martina etwas aus Ton zu gestalten. Schnell entwickelte sich daraus eine interaktive Aktion, bei der gemeinsam an einer Geschichte "gearbeitet" wurde. Immer neue Figuren kamen hinzu, der böse Zauberer, der Drache und das Einhorn, die dann eifrig aus Ton hergestellt wurden. Auch ein Hase entstand, für den natürlich auch ein Hasenstall gebraucht wurde. Da der Samstag eine unerwartete Abkühlung brachte, wurde das weitere Spiel schließlich ins Haus verlegt.
Am Sonntag strahlte dann wieder der Himmel und gleich nach dem Frühstück ging es wieder los. Diesmal ging es auf die Suche nach dem "Steinernen Kreuz", das Bernd auf einer Wanderkarte entdeckt hatte. Auf schönen Wegen durch den Wald und über Wiesen wurde das Kreuz schließlich sogar gefunden, obwohl der Weg schon richtig zugewachsen war. Zurück an der Hütte war noch Zeit für ein paar gemeinsame Brettspiele. Nach dem Mittagessen war es dann schon wieder Zeit, zusammenzuräumen. Spülen, Koffer und Autos packen, Saubermachen waren angesagt. Das Wochenende auf der Bonora war schon wieder vorbei und die Kinder sicher erfüllt von den vielen Eindrücken der letzten beiden Tage.
 
 
Familientag an der NEST Raukehl
 
 
 
 
 
Nur leichter Nieselregen konnte am Sonntag, den 16. August 2015, die NaturFreunde nicht abschrecken, den im Ferien­programm der Stadt Rastatt angekündigten Familientag an der Raukehl durchzuführen. Trotz Niedrigwasser gelang die Durchfahrt mit dem großen Familienkanadier vom Kleinen zum Großen Bärensee. Auch die Einer- und Zweier-Kajaks kamen zum Einsatz, ebenso ein Nachen. Für die Kinder, die mit ihren Eltern den Weg zur Raukehl fanden, gab es zudem ein vielfältiges Spiele- und Bastelangebot, so zum Beispiel das Formen kleiner Tonfiguren als Pflanzenschmuck oder das Fertigen von Windspielen aus Holunderästen. Bei der Wasserstation galt es zu erforschen, welche Kleintiere im See leben. Allmählich besserte sich das Wetter und am Abend gab es für die kleinen und großen Akteure Würstchen vom Grill.
 
 
Apfelsaft-Pressen: Wie aus Äpfeln Apfelsaft wird
 
 
 
 
 
 
Viel Spaß hatten die "Jungen Familien" der Rastatter NaturFreunde beim gemeinsamen Apfelsaftpressen am 27. September. Mehrere Kisten und Säcke gefüllt mit Äpfeln standen zur Verfügung, um von Kindern und Eltern gemeinsam kleingeschnitten, gemahlen und schließlich zu Apfelsaft gepresst zu werden. Die Kinder konnten dabei hautnah miterleben, welche Prozesse notwendig sind, um aus Äpfeln frischen Saft zu gewinnen. Zunächst wurden die Äpfel unter Mithilfe der Kinder gewaschen und in Viertel geschnitten. Dann kamen sie in eine Apfelmühle, die einige Kinder mit großem Eifer betätigten, obwohl dafür schon einige Kraft aufgewendet werden musste. Andere Kinder beobachteten fasziniert, wie die Äpfel darin zermalmt wurden. Anschließend kamen die gemahlenen Äpfel in einen Presssack, der in die Presse gestellt wurde. Hier mussten die Erwach­senen schon kräftig mithelfen, damit aus der Apfelmasse schließlich leckerer Saft gewonnen werden konnte. Ein schöner Septembersonntag mit viel Spaß und gemeinsamer Aktivität, der nicht nur für die Kinder interessant war.
 
 
Ein Vogelfutterhäuschen aus Ästen bauen
 
 
 
 
 
Reges Treiben herrschte am Sonntag, den 25. Oktober, auf dem Areal beim Naturfreundehaus "An der Murg". Zahlreiche junge Familien waren erschienen. Die Eltern stellten sich der Aufgabe, gemeinsam mit den Kindern ein Vogelfutterhäuschen zu bauen. Schließlich freuen sich die heimischen Vögel samt Wintergäste bei Eis und Schnee, wenn sie zusätzlich Futter angeboten erhalten. Und sie dabei zu beobachten macht Groß und Klein Spaß. Die reizvolle Herausforderung bestand darin, für den Bau vor allem Naturmaterialien wie Äste und Moos zu nutzen. Und nach getaner Arbeit gab es auch noch selbst­gebackenen Kuchen, Saft und Kaffee.
 
 
Adventsbasteln: Kränze binden und Lebkuchen backen
 
 
 
 
Zum ersten Advent trafen sich die jungen Familien im Vereinsheim zum Adventsbasteln. Die Eltern zogen sich in den kühlen kleinen Saal zurück und banden dort aus mitbegrachtem Tannenreisig prachtvolle Kränze und Gestecke. Unterdessen machten sich die Kinder unter Anleitung von Jutta und Olga in dem zur warmen Backstube umfunktionierten Seminarraum ans Werk. Buttergebäck und Lebkuchen wurden ausgestochen und geformt. Nach dem Backen wurde beides noch mit allerlei Süßem verziert. Natürlich wurde von dem leckeren Gebäck dann sogleich einiges probiert; der Rest wurde in Tüten gepackt und mit nach Hause genommen.
 
 
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