Schwanenfamilie auf dem Bärensee
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Jahresprogramm
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Jahresbericht 2016
 
Puppentheater Gugelhupf im Naturfreundehaus: Kasper backt Pfannkuchen
 
 
Kasper und sein Assistent, der Hund, wollen zu Mittag Pfannkuchen backen. Doch da seine Frau Gretel Schwimmtag hat, muss er den Backteig selbst zubereiten. Aber oh Schreck, es sind keine Eier im Haus vorhanden. "Die Pfannkuchen soll der Teufel holen!" schimpft der Kasper - und dieser erscheint tatsächlich sofort. Doch dieser führt Böses im Schilde: Zwar legt das Huhn ein Ei, doch aus diesem schlüpft ein kleines, gefräßiges Krokodil, welches größer und größer wird. Es geht turbulent zu. Und als Gretel nach Hause kommt, hat Kasper immer noch keine Pfannkuchen auf dem Tisch. Doch die Geschichte hat noch ein gutes Ende, denn Gretel hat für den Nachmittagskaffee Kuchen mitgebracht. Und außerdem hat sie für alle Kinder das Pfannkuchenrezept ausgedruckt, damit diese zu Hause mit den Eltern Original-Kasper-Pfannkuchen backen können.
 
 
Erste Familien-Arbeitstour auf der Raukehl
 
 
 
Eigentlich war für den 27. Februar 2016 die große Müllsammel-Aktion auf der Raukehl vorgesehen. Da wir aber in den letzten Jahren schon ganze Arbeit geleistet hatten und es danach keine nennenswerten Hochwasser mehr gegeben hatte, lohnte die Bereitstellung eines großen Abfallcontainers in diesem Jahr nicht. So wurde der Tag kurzerhand zur ersten Familien-Arbeits­tour auf der Raukehl umfunktioniert. Groß und Klein haben tatkräftig mit angepackt und einiges bewegt. Die Kinder machten sich selbständig daran, den Müll in der näheren Umgebung zu sammeln, die Frauen rechten die Blätter des Kastanien­baumes zusammen und brachten das Laub weg, die Männer setzten die Pumpe in Gang und machten sich anschließend mit vollem körperlichen Einsatz daran, die kaputten Platten der vorderen Veranda abzubauen. Die kleineren Kinder vergnügten sich derweil auf der Wiese mit Seifenblasen und Ballspielen. Zur Stärkung gab es Kaffee und Kuchen, Nicola verwöhnte alle Teilnehmer mit frisch zubereitetem Bärlauch-Quark und zu guter Letzt durfte das obligatorische Würstchen vom Grill natürlich nicht fehlen. Insgesamt eine gelungene Mischung aus Arbeit und gemütlichem Beisammensein.
 
 
Osterbasteln mit zwei richtigen Osterhasen
 
 
 
 
 
Am 20. März 2016, dem Sonntag vor Ostern, traf sich die Gruppe "Junge Familien" am Vereinsheim zu einer Osteraktion. Um auch alles für den Osterhasen vorzubereiten, wurde ein prachtvolles "Hasenhaus" aus jungen Apfelbaumzweigen gebaut und geflochten. Einige Kinder bauten ein Nest für den Osterhasen im Rasen mit um einzelne Stecken geflochtenen Weiden­zweigen, Mütter stellten dekorativen Osterschmuck mit kleinen Blumen in Gläschen oder hübsche Osterkränze für die Tür her. Höhepunkt für die Kinder war sicher der Besuch zweier echter Kaninchen, die sie auf den Arm nehmen und streicheln konnten. Auch kulinarisch wurde mit frischer Bärlauchbutter und Baguette der Frühling eingeläutet, der trotz Sonnenscheins temperaturmäßig noch etwas auf sich warten ließ.
 
 
Geo-Caching im Naturschutzzentrum Rappenwörth
 
 
 
Obwohl das Wetter am Sonntag, den 17. April, eher zu einem gemütlichen Nachmittag auf dem Sofa verlockte, fanden sich einige der "Jungen Familien" im Naturschutzzentrum Rappenwörth ein, um den Familien-Cache einmal auszuprobieren. Die vom Naturschutzzentrum angebotenen Geo-Caches sind in zweierlei Hinsicht etwas Besonderes: zum einen sind sie natur­verträglich gestaltet, weil sich die Koordinaten immer entlang des Weges befinden; zum anderen muss man an jedem gefun­denen Standort eine Frage zu der Situation vor Ort beantworten. Die dort ermittelten Lösungszahlen braucht man am Ende, um die letzten Koordinaten zu ergänzen, die verraten, wo der Schatz versteckt ist.

Nachdem wir die Unterlagen im Naturschutzzentrum abgeholt und uns mit den Geräten vertraut gemacht hatten, ging es los. Die Kinder (und Erwachsenen) hatten viel Spaß dabei, die Geräte auszuprobieren und den richtigen Weg zu finden. Zwi­schendurch mussten spannende Fragen beantwortet werden, z.B. wie die zu sehende Böschung entstanden ist (ehemaliger Rheinarm), welche Baumart am besten "nasse Füße" verträgt (die Silberweide) oder wie sich Dam- und Rotwild unter­scheiden. Die etwa 2-stündige Suche wurde schließlich mit dem Finden eines tollen Schatzes belohnt: für jede Familie war ein Kartenspiel über die Rheinauen versteckt.
 
 
NEST-Aktionstag am 1. Mai: Kanufahren wieder die Attraktion
 
 
 
 
 
Das Wetter war durchwachsen, die Wiese von dem vorherigen Regen noch feucht. Aber das Angebot lockte trotzdem zahlreiche junge Familien zur Naturerlebnisstation an der Raukehl. Mit dabei war wieder der Familienkanadier der Rastatter NaturFreunde, welcher im Übrigen den Bootsnamen "Stadt Rastatt" trägt. Vollbesetzt lief dieser mehrmals zu Touren auf den Kleinen und den Großen Bärensee aus. Auch der am Bärensee stationierte Nachen kam zum Einsatz. Ergänzt wurde das Programm durch ein umfangreiches Bastel- und Spieleangebot. Äste und Steine wurden bemalt. Es gab Ballspiele, Wikinger­schach und Fichtenzapfen-Zielwerfen. Beim "Raukehl-Suchspiel" waren Naturgegenstände mit besonderen Eigenschaften zu finden. Und an der "Wasserstation" galt es, kleine Wassertiere zu bestimmen. Nicht fehlen durfte das Stockbrot- und das Schoko-Bananen-Grillen. Doch auch Würstchen und Steaks landeten auf dem Grill. Noch rechtzeitig vor einem großen Regenschauer war alles wieder abgeräumt und eingepackt. Es blieb die Freude über einen schönen Nachmittag in der Natur.
 
 
Vom 24. bis zum 26. Juni Hüttenwochenende auf der Bonora
 
 
 
 
Die Anreise zur Bonora erfolgte bereits am Freitagnachmittag. Immerhin spielte am Samstagvormittag das Wetter mit, so dass das Frühstück in der frischen Schwarzwaldluft draußen vor der Hütte eingenommen werden konnte. Die Kinder spielten dann ausgiebig am Brunnen und fanden Unterschlupf im nahegelegenen Tipi aus Ästen. Die Naturmaterialien für die Graphitarbeiten wurden vorbereitet und Naturdruckbilder erstellt. Dann hieß es: Rucksack für die Wanderung packen; und los ging es. An einer Wasserstelle wurden Lurche und Kaulquappen gefunden. Auch konnte man aus sicherem Abstand bei Baumfällarbeiten zuschauen. Zwar hatte man genügend Esswaren für ein Picknick unterwegs eingepackt, doch als man schließlich zur Hütte zurückkam, war der Hunger trotzdem groß. Jetzt gab es Spaghetti mit vegetarischer Bolognese und ein Erdbeer-Quark-Dessert obendrein.
 
 
Junge Familien auf der Suche nach dem Glück
 
 
Am Sonntag, den 17. Juli 2016 machte sich die Gruppe "Junge Familien" auf die Suche nach dem Glück. Dabei half der Salamander "Amanda" entlang des Glückswegs in Bermersbach im Murgtal. Dort wurden die Kinder von einer Station zur nächsten geschickt und konnten an jeder schön gestaltete Steinfiguren entdecken.
Die Anreise erfolgte mit der Straßenbahn und dem Anruf-Linien-Taxi nach Bermersbach. Nach einer ersten kräftigen Steigung noch im Ort verlief der Weg am Waldrand entlang in ein Heuhüttental. Bereits auf halber Strecke lud eine herrliche Stelle am Stutzbach zu ausgiebigem Spielen (und Entspannen der Eltern) im Bach ein, bei dem heißen Wetter eine richtige Wohltat.
Am Ende des Glückswegs ging es - vorbei an romantischen Häusern und Gärten - schließlich noch über den Ziegenpfad bergab nach Forbach, zurück zur Straßenbahn. Die Ziegen zeigten sich an diesem Tag auf diesem Stück des Pfades zwar nicht, aber auch hier wurde nochmals eine ausgiebige Pause am Bach eingelegt. Und so hatte dieser gelungene Ausflug letztlich doch mindestens auch eine Erkenntnis: Glück kann auch sein: an einem herrlichen Sommertag in einem idyllischen Tal an einem plätschernden Bach zu verweilen und das Zusammenwirken von Natur und Kultur zu genießen.
 
 
Großer Zuspruch beim NEST-Aktionstag der Rastatter NaturFreunde
 
 
 
Etwa zehn junge Familien kamen am 7. August bei sommerlichem Wetter zu dem Freizeitplatz der Rastatter NaturFreunde. Heiß begehrt war wiederum das Kanufahren mit dem Familienkanadier, meist begleitet von Einer- und Zweier-Kajaks. Die Wiesen standen kurz davor noch wochenlang unter Hochwasser. Jetzt waren sie aber frisch gemäht und luden zum Spielen ein: Ballspiele, Wikinger-Schach oder ein Suchspiel, bei dem verschiedene Naturobjekte zu finden waren. An Basteltischen konnte mit Ton modelliert oder Weidenstöcke geschnitzt und bemalt werden. An der Wasserstation wurde der Lebensraum Wasser erforscht: Wasserwanzen und -käfer, Fliegenlarven und Krebse kamen zum Vorschein. Bei einer kleinen Exkursion wurde über Historisches zu Rhein und Raukehl berichtet und darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig es ist, diesen Fleck in der rezenten Aue zu erhalten und zum Naturerleben vor allem für Kinder zu nutzen. Derweil waren die Steaks und Würstchen vom Grill fertig. Und die Kinder konnten über den Flammen der Feuerschale sogar noch ihr Stockbrot grillen.
 
 
Frischer Apfelsaft und 'alte' Lieder
 
 
 
 
Die Organisation war in diesem Jahr etwas schwieriger, da manche Apfelbäume in der Region kaum Obst trugen. Zum Glück stellte dann die Stadt Rastatt drei Apfelbäume zum Abernten zur Verfügung. So konnte am 25. September das Apfelpressen doch noch stattfinden. Die Presse war zuvor ebenfalls von der Stadt besorgt worden. Nach dem Waschen der Äpfel wurden diese in Schnitze geschnitten, in der Mühle klein gemahlen und dann in den Bottich der Presse gefüllt. Die Freude war groß, als die ersten Tropfen aus der Presse ronnen. Der Saftstrahl wurde stärker und die Becher wurden gefüllt. Frisch gepresster Apfelsaft ist ein Gedicht! Schließlich konnten Flaschen und Kanister gefüllt werden. Auch konnten gar nicht alle Äpfel zu Saft verarbeitet werden; aber auch Apfelkuchen schmeckt lecker.
Während der Arbeit kam die Idee auf, doch auch mal ein paar NaturFreunde-Lieder zu singen. Gesagt, getan: kurzfristig wurde Roland mit der Gitarre gerufen und nach getaner Arbeit wurde bei Kaffee und Kuchen gefeiert. Die Eltern der jungen Familien sangen dann so manches 'alte' Lied aus ihrer Jugendzeit.
 
 
Kürbis-Schnitzen und -suppe Kochen in der Familiengruppe
 
 
 
 
Stimmengewirr erfüllte am Sonntag, den 23. Oktober 2016, den Gruppenraum des Naturfreundehauses, wo sechs Familien zusammengekommen waren, um Halloween-Kürbisse zu schnitzten und gemeinsam Kürbissuppe zu kochen. Eltern und Kinder arbeiteten gemeinsam an ihrem Kürbis, höhlten ihn zuerst aus und schnitten dann Gesichter in die Schale. Das Fruchtfleisch wurde kleingeschnitten und zu einer Kürbissuppe verarbeitet, die dann anschließend gemeinsam verspeist wurde. Dazu gab es leckere heiße Maronen aus dem Ofen, die eine Familie aus dem eigenen Garten mitgebracht hatte.
 
 
Advent: Kränze und Gestecke binden und Plätzchen backen
 
 
 
Es ist bei den Jungen Familien schon zur Tradition geworden: das vorweihnachtliche Backen und Binden von Kränzen und Gestecken. Am Sonntag, den 27. November 2016, war es wieder soweit. Die Zutaten lagen bereit. Und wiederum sind leckeres Gebäck und kunstvolle Werke entstanden.
 
 
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