Schwanenfamilie auf dem Bärensee
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Jahresbericht 2017
 
Eintauchen in die Märchenwelt mit dem Märchenzentrum Sterntaler
 
 
 
Am 29. Januar 2017 brachte Edeltraud Galitschke vom Märchenzentrum Sterntaler ein wahres Schatzkästlein voller Über­raschungen mit ins Naturfreundehaus, um Jung und Alt in die Welt der Märchen zu entführen. Alle lauschten gespannt und fasziniert ihren mit Gesten untermalten Worten. Auch Puppenfiguren wie der Papagei oder der Pfau verliehen zusätzlichen Ausdruck. Besonders begeisterte das Kindermärchen "Hans im Glück" der Brüder Grimm in Form eines Erzähltheaters mit Bildkarten (Kamishibai-Papiertheater). Danach war Gelegenheit, mit Stift und Pinsel oder mit Faserwolle oder mit Ton die gewonnenen Empfindungen in andere Sphären umzusetzen. Nach einem letzten Märchen öffnete die Märchenerzählerin ein wirkliches kleines Schatzkästchen und verteilte an die Anwesenden kleine Edelsteine: vielleicht helfen diese, Träume wahr werden zu lassen.
 
 
"Frühjahrsputz" auf der Raukehl
 
 
 
Im Februar traf sich die Familiengruppe zu einem kleinen "Frühjahrsputz" auf der Raukehl. Die Hecken um die Hütte herum wurden zurückgeschnitten, Müll auf dem gesamten Gelände gesammelt, Laub zusammengerecht, ein Nistkasten aufgehängt etc. Die Kinder vergnügten sich derweil am Wasser, zunächst am Bärensee, später am Rhein. Nach getaner Arbeit gab es die obligatorische Grillwurst sowie Kaffee und Kuchen und als die Sonne herauskam, konnte man sogar die Jacken aus­ziehen und wäre gerne noch den ganzen Nachmittag an diesem idyllischen Ort geblieben.
 
 
Beim Vereinsheim Kräuterspirale angelegt und Bienenhotel restauriert
 
 
 
 
Das Treffen der Gruppe "Junge Familien" am 19. März stand unter dem Motto "work and fun am Vereinsheim". Einige Familien trafen sich schon vormittags, um eine Kräuterspirale anzulegen. Das war mit großem körperlichem Einsatz verbunden, da der Boden umgegraben werden musste und schwere Steine zu bewegen waren. Zur Stärkung gab es dann eine Kartoffelsuppe mit Würstchen. Am Nachmittag kamen weitere Familien dazu und das Insektenhotel wurde restauriert, leere Zwischenräume wieder aufgefüllt und ein Maschendraht als Schutz angebracht. Die Kinder konnten derweil mit ihren Eltern Grasköpfe und Samenbomben basteln. Zum Abschluss durfte auch der obligatorische Kaffee und Kuchen nicht fehlen.
 
 
Besuch auf der Kamel- und Straußenfarm in Schwarzach
 
 
 
Am Sonntag, den 23. April 2017, statteten die Jungen Familien der Kamel- und Straußenfarm in Schwarzach einen Besuch ab. Dort gibt es außer Kamelen und Straußen auch Lamas, Alpakas, Wallabys und andere Tiere zu bewundern. Auch ein kleiner Streichelzoo ist vorhanden.
 
 
Am 7. Mai Jahreseröffnung an der Naturerlebnisstation "NEST Raukehl"
 
 
 
 
 
 
Rechtzeitig zur NEST-Eröffnung hörte der morgentliche Regen auf und die Raukehl erwartete die jungen Familien in einem frischen, saftigen Grün. Natürlich war der Familienkanadier der Rastatter NaturFreunde vor Ort und wiederum die Attraktion. Heiko und Thomas fuhren an diesem Nachmittag mehrfach mit vollgeladenem Kahn hinaus auf den Kleinen und den Großen Bärensee. Dabei galt es, auch Rücksicht auf ein brütendes Schwanenpaar zu nehmen. Bernd machte den Nachen flott und fuhr ebenfalls hinaus, sammelte nebenbei noch einige Müllstücke auf, die das letztjährige Hochwasser angeschwemmt hatte. An der Wasserstation zog ein Kalikokrebs alles Interesse auf sich. Kalikokrebse sind eine invasive Art und wandern bei feuchtem Wetter auch über Land. So war dieser Krebs nicht im Wasser, sondern auf der Wiese gefunden worden. An der Krone der umgefallenen Weide entdeckte man Weidenblattkäfer und Weidenschaumzikaden. Weidenzweige dienten dazu, riesige Seifenblasen über die Raukehlwiese schweben zu lassen. Derweil wurde das Holzfeuer bereitet und Stockbrot und ein paar Würstchen gegrillt. Als gegen Abend wieder Regen einsetzte, wurde alles schnell zusammengepackt. Und man hat sich über einen wunderschönen Nachmittag draußen in der Natur gefreut.
 
 
Weil's so schön war, nochmals "NEST Raukehl"
 
 
 
 
Und auch am 21. Mai fand ein gelungener Raukehl-Nachmittag statt, wenngleich zunächst nur zwei Familien beim Start im Vereinsheim waren. Der Familienkanadier wurde trotzdem mitgenommen und dank Improvisationskunst wurden zwei weitere Familien hinzu gerufen. Eine Kanutour mit dem vollbeladenem Familienkanadier über den Kleinen und den Großen Bärensee konnte starten. Am Uferrand war eine kleine Wasserstation aufgebaut. Da konnte man kleine Wassertiere beobachten: Larven von Eintagsfliegen, Wasserläufer, zahlreiche kleine Rückenschwimmer, welche zu den Wasserwanzen zählen. Auch wurde erklärt, warum im Frühsommer es unter Weiden immer "regnet". Es sind die Larven der Weidenschaumzikade, welche dafür sorgen. An der umgefallenen Weide konnte der "Kuckucksspeichel" betrachtet werden, welchen diese Tierchen aus dem aufsteigedem Wassersaft produzieren, in dem sie sich verbergen und aus dem übeschüssiges Wasser tropft. Am Wald­rand saß kurzzeitig mal ein C-Falter. Und gegen Abend konnte man auf der Wiese im Sonnenlicht den Tanz der Eintags­fliegen mit ihrem Auf und Ab bestaunen. Zum Abschluss wurde dann sogar noch das Grillfeuer entfacht und gegrillt.
 
 
Heppenau: dort wo das Murgtal am engsten ist
 
 
 
Am Sonntag, den 11. Juni, stand ein Ausflug ins Murgtal auf dem Veranstaltungsplan der "Jungen Familien". Nicht nur, weil die Bahnstrecke mit ihren vielen Tunneln immer wieder ein Highlight für Kinder ist, entschloss man sich zur Anfahrt mit der S-Bahn. In Forbach ging es dann los, bei schönstem Sonnenschein und schon beachtlicher Hitze. Der Wanderweg führte ein Stück oberhalb der kleinen Straße an der Murg entlang bis zur sogenannten "Heppenau", wo eine kleine Brücke über die Murg zu einer idyllischen Badestelle führt. Das Wasser ist dort sehr niedrig, so dass die Kinder gut durchlaufen und plan­schen können. Ein Stück weiter unten befindet sich sogar ein regelrechtes "Schwimmerbecken", das groß und tief genug ist, dass Erwachsene richtig schwimmen können. Nach einem ausgiebigen Picknick und Spaß im Wasser ging es wieder zurück nach Forbach zur S-Bahn-Haltestelle.
 
 
Sonne und viel Spaß beim NEST-Aktionstag an der Raukehl
 
 
 
 
 
Sommerliches Wetter und ein attraktives Sport- und Spieleangebot lockte am 6. August 2017 etwa fünfzehn junge Familien an die Raukehl. Der Nachmittag war wie bereits in den Jahren zuvor im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Rastatt ausgeschrieben. Für das wassersportliche Programm waren der große Familienkanadier sowie zwei Einer- und zwei Zweier-Kajaks beigebracht worden. Alle Boote liefen am Nachmittag mehrfach aus und alle Teilnehmenden waren bei ihrer Rückkehr hellauf begeistert von der Schönheit und Stimmung in den Rastatter Rheinauen. An der Wasserstation ging es um die Tier­welt im und auf dem Wasser. Am Beispiel des Kalikokrebses wurde über die Probleme mit invasiven eingeschleppten Arten berichtet. Ferner konnte man ein Wasserskorpion und einen jungen Rückenschwimmer, beide zu den Wasserwanzen ge­hörend, einfangen und betrachten. Und mit dem Fernglas verfolgte man das muntere Treiben der vier jungen Haubentaucher draußen auf dem See. Auf der Wiese konnte man sich zwischenzeitig sportlich mit Federball und Volleyball betätigen. Das Spiele- und Bastelangebot war reichhaltig: Holzfloße oder Grasköpfe basteln, Seifenblasen aufsteigen lassen. Bei einem Tastspiel galt es, achtzehn Naturobjekte wie Muschelschale, Schneckenhaus, Walnuss, Eichel, Kastanie oder Fichtenzapfen zu erraten. Gegen Abend wurde dann das Grillfeuer entfacht und der Hunger mit allerlei Leckerem gestillt. Natürlich durfte das Stockbrot und die Schokobanane nicht fehlen.
 
 
Der Wildnispfad: hier darf sich die Natur noch frei entwickeln
 
 
 
 
 
 
Es war ein schöner spätsommerlicher Sonntag. Auf dem Plättig an der Schwarzwaldhochstraße standen die Jungen Familien vor der Wahl: Luchspfad oder Wildnispfad. Sie entschieden sich für den Wildnispfad, versprach dieser doch mehr Abenteuer und er hielt das Versprechen auch. Der Wildnispfad mit einer Länge von 4,5 km ist nach dem Orkan Lothar entstanden. Die vermodernden Bäume liegen noch kreuz und quer und man kann die Entwicklung der Natur seither mitverfolgen. Auf dem Buchendom, einer Holzplattform, gab es eine erste Rast. Dann ging es weiter über Baumstämme hinweg oder unten durch. Auch einen kleinen Felsen galt es zu erklettern. Und überall sprossen die Pilze aus dem Boden oder an den Baumstämmen. Mit einem Abstecher zur Märchenwiese befand man sich kurzzeitig doch noch auf dem Luchspfad. Die Luchspfad-Hütte und die Nachmittagssonne luden zu einer weiteren Rast ein. Zurück zum Plättig ging es auf dem Wildnispfad weiter. Und da es noch zeitig am Tag war, begab man sich zum Abschluss hinunter zur Gastwirtschaft "Kohlbergwiese". Hier klang ein schöner Tag aus.
 
 
Leckere Waffeln mit Apfelmus - frisch gebacken und gekocht
 
 
Eine eiskalte Nacht hatte am April 2017 in Mittelbaden große Teile der Obstbestände geschädigt und vernichtet. Demnach standen diesmal, am 15. Oktober, keine Äpfel für die Saftpressaktion zur Verfügung. Doch ein paar Äpfel reichten allemal für einen Topf Apfelmus. Dazu gab es leckere Waffeln, frisch am Tisch gebacken.
 
 
Junge Familien beim Kränze binden und Plätzchen backen
 
 
Der Novembertermin ist bei den "Jungen Familien" schon fast traditionell dem Adventskranzbinden und Plätzchen backen gewidmet. Während die Mütter ihrer Kreativität beim Zweigebinden freien Lauf lassen konnten, waren die Väter in der Küche aktiv, einige größere Kinder waren derweil gar nicht von ihrem aktuellen Lieblingsspiel abzubringen.
 
 
Jahresabschlussfeier mit Ehrungen, "Ludwig, die Stadtmaus" zu Gast
 
 
 
 
 
Am 10. Dezember 2017 feierten die Rastatter NaturFreunde ihren Jahresabschluss. Der Saal war weihnachtlich geschmückt und die zahlreichen Anwesenden erwartungsvoll. Zunächst stand die Ehrung von langjährigen Mitgliedern auf dem Pro­gramm. Würdevoll wurde die Ehrung umrahmt von einem Saxophon-Quartett der Städtischen Musikschule Rastatt unter der Leitung von Reiner Möhringer. Und dann kam die "Stadtmaus" zu Besuch ins Vereinsheim, und mit ihr ihr Schöpfer Hans Peter Faller. "Ludwig, die Stadtmaus" ist inzwischen berühmt und zu einem Markenzeichen für Rastatt geworden. Der Autor will damit schon Kindern die Stadtgeschichte nahe bringen. Hans Peter Faller berichtete von praktischen Beispielen und las dann zwei Geschichten aus der Serie vor: die Weihnachtsgeschichte und die Geschichte vom Untergang des Riedortes Dunhausen. Günter mit Akkordeon und Roland mit Gitarre überbrückten die Zeit bis zum Mittagessen. Das war zwischen­zeitig im Nebenraum aufgebaut worden und war reichlich und schmackhaft. Die Kinder erhielten sogar noch ein zweites Dessert: echte Pfälzer Schaumküsse. Während der Feier fing es draußen an zu schneien und die Wanderung entlang der Murg fiel etwas kürzer aus. Da der Schnee allmählich in Regen überging, wurde der traditionelle Glühwein im Vereinsheim ausgeschenkt. An der Leinwand wurden dann die wichtigsten Aktivitäten des Jahres Revue passieren lassen. Mit Weih­nachtsliedern und gemeinsamen Singen klang die Feier schließlich aus.
 
 
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