Basteln beim Vereinsheim
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Jahresprogramm
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Jahresbericht 2012
 
 
Umweltdetektive auf Entdeckungstour im Winterwald
 
Das Totholz wird untersucht Der Waldboden wird untersucht Wildäpfel im Winterwald
 
Kahl und trist zeigt sich der Winterwald in diesen Tagen, so auch am 14. Januar. Und trotzdem gibt es jede Menge zu entdecken. Selbst im Totholz gibt es noch Leben, ebenso im Waldboden. Federn einer gerupften Krähe lassen auf ein Drama schließen. Seltsam muten die Wildäpfel an, die noch am kahlen Baum hängen. Schließlich wird noch etwas dürres Holz gesammelt, für die Sonnwendfeier im Juni.
 
 
Puppentheater im Naturfreundehaus: Wendelin der Zauberer
 
Wie bereits in den Jahren zuvor, so kam auch im Jahre 2012, am 28. Januar, Frieder Kräuter mit seinem Puppentheater Gugelhupf wieder zu den Kindern ins Naturfreundehaus.
 
Diesmal brachte er das Stück "Wendelin der Zauberer" mit. Der große Egidius möchte nicht, dass Wendelin Zauberer wird. Er verhext ihn in einen Hund und stiehlt ihm seinen Zauberstab. Mit seinem Freund, dem Ziehharmonikaspieler Kater Moritz, macht sich der Hund Wendelin auf die Suche nach dem gestohlenem Zauberstab ... Die Geschichte zeigt, wie man mit Ausdauer, Mut, Fantasie und guten Freunden auch schwierige Aufgaben meistern kann.
 
 
Die Waldgeister sind los
 
 
 
 
Zuvor mussten jedoch die Waldgeister-Masken gefertigt werden. Die neue Kindergruppenleiterin Lydia Riewe hatte aus Papier und Kleister bereits Masken vorgefertigt. Diese wurden zunächst mit grüner Acrylfarbe bemalt. Lydia hatte zudem jede Menge Naturmaterialien aus dem Wald zur Auswahl mitgebracht: Moos, Efeu, Erlenzäpfchen, Eichelkapseln, Bucheckern, Schilfwedel, dürres Laub, Rindenstückchen und anderes mehr. Diese Sachen wurden nun angeklebt oder angeheftet. Und so entstanden die phantasievollsten und wildesten Masken.
 
 
Schmetterlinge im Winter
 
 
 
Am 25. Februar wurde zunächst draußen auf der Wiese neben dem Vereinsheim das Spiel "Nachtfalter und Fledermaus" gespielt. Drinnen galt es dann das Wissen über Schmetterlinge zu zeigen. Es gibt Schmetterlinge, die überwintern bei uns; andere fliegen zum Überwintern über die Alpen bis nach Afrika. Und warum heißt der Zitronenfalter Zitronenfalter, das Tagpfauenaue Tagpfauenauge und der Feuerfalter Feuerfalter? Und welche Stationen gibt es in dem Lebenszyklus eines Schmetterlings. Sodann wurden noch mit einfachen Materialien bunte Schmetterlinge gebastelt.
 
 
Zum Thema "Müll"
 
 

Wie lange dauert es, bis eine Bannanenschale verrottet ist? Wie lange braucht eine Papiertüte, ein Plastikteil und anderes mehr zur Zersetzung? Die Zeiten sind unterschiedlich von wenigen Monaten bis tausenden von Jahren. Beim Besuch am Komposthaufen des Vereinsheims wurde danach gefragt, welche Vorgänge sich hier abspielen, wer hier am Werke ist. Und was nicht auf den Kompost gehört. Dann stand die Aufgabe, aus Müllstücken etwas zu basteln. Die Müllteile wurden zum Teil von zu Hause mitgebracht, zum Teil wurden sie noch kurzfristig am Murgdamm eingesammelt. Es enstanden kleine Roboter, die auch noch bunt angemalt wurden. Das war am 10. März.
 
 
Planetfilm präsentiert: "Das Abenteuer um die Ecke - Lebendige Rheinauen"
 
 
Am 14. April wurde der Film "Das Abenteuer um die Ecke - Lebendige Rhein­auen" gezeigt. Der Film besteht aus zwei Teilen und ist in Zusammenhang mit dem LIFE-Projekt "Lebendige Rheinauen" entstanden. Eleanora und Alena Pfanz führen uns dabei durch die Rheinauen bei Karlsruhe. Die beiden Mäd­chen begleiten Naturschützer, Wildbiologen und Überschwemmungsexperten bei Expeditionen in die Rheinauen. Dokumentiert wird das einzigartige Schau­spiel des Überlebens im Hochwasser. Gezeigt werden die Gefahren, aber auch die Schönheiten und die verblüffenden Überlebensstrategien, in dieser durch regelmäßige Naturkatastrophen bestimmten Landschaften. Nach dem spannenden Film wurde noch etwas Entspannung an der Murg gesucht.
 
 
Traum- und Farbwelten auf dem Pfingstcamp der Naturfreundejugend Baden
 
 
 
 
 
 
Das diesjährige Pfingstcamp fand vom 25. bis zum 29. Mai in Hambrücken bei Bruchsal statt. Unter den 250 teil­nehmenden Kindern und Jugendlichen waren auch 7 Kinder und 12 Teenies aus Rastatt. Betreut wurden alle von über hundert Helferinnen und Helfern. In zahlreichen Workshops entstanden tolle Sachen zum Thema Farben, so Batiken, die am Pfingstmontag beim Besuch von Eltern und Interessierten im Camp bei einer Modenschau aufgetragen wurden. Weiterhin wurden Jonglierkünste, Wasserspiele, Jonglieren auf der Slackline und Trampolinspringen dargeboten. Eine absolute Attraktion war das Wipfelklettern auf eine hohe Platane, natürlich mit Absicherung. Vielfältige Basteleien und malerische Werke erforderten kreatives Vermögen und Können. In der Halle wurden Traumwelten installiert und Schwarzlichttheater aufgeführt. Die Hipp-Hopp-Gruppe animierte alle zum Mitmachen. Schließlich wurden die Gruppen­sieger des Camp-Wettbewerbs geehrt.
 
 
Kräuter und Gräser riechen und schmecken
 
 
Nicola brachte neben Marmorkuchen und frischem Kräutertee auch allerlei Kräuter und Gräser aus ihrem Garten mit, angepflanzte und wild wachsende. Die Sichtung brachte Überraschendes. Die Echte Nelkenwurz eignet sich sogar, um Tattoos auf der Haut anzubringen. Das Schöllkraut sondert tief orangen Saft ab, zum Malen geeignet. Die Süßdolde schmeckt nach Anis und Lakritze. Ferner waren dabei Frauenmantel, Beifuß, Rosmarin, Thymian, Lavendel, Currykraut, Zitronen-Verbena. Überrascht hat alle die Pflanze Stevia mit ihrem intensiv süßen Geschmack. Anschließend versuchte man sich draußen an Diabolo und anderen Spielgeräten, wobei Raoul die Kunst mit dem Diabolo schon sehr gut beherrscht. Als Belohnung gab es zuletzt für alle Kultur- und Walderdbeeren.
 
 
Paddelwochenende der NaturFreundeJugend Baden in Rastatt
 
 
 
Am Wochenende des 16. und 17. Junis 2012 nahmen 20 Kids im Alter von 10 - 14 Jahren am Paddelwochenende der NaturFreundeJunged Baden teil. Es herrschte eine aufgeweckt-fröhliche Atmosphäre rund ums Naturfreundehaus und dass das Wasser auch mal von oben kam störte hier eigentlich keinen, nass war man sowieso. Die große Tagestour führte die Gruppe am Samstag von Oberndorf bis zur Murgmündung in den Rhein, am Naturfreundehaus vorbei. Hier stieg man zum Mittagessen aus und paddelte nach einer kleinen Ruhepause weiter. Klaus vom RKC und Martial von der Ortsgruppe Emmendingen bereiteten die Mädchen und Jungen intensiv aufs Wasserwandern vor und führten sie sicher durchs fließende Wasser. Sonntagvormittag wurde trainiert und einige nahmen dabei auch gerne mal ein Bad in der Murg. Ausgepowert und in den letzten trockenen Kleidern ging es am Nachmittag nach Hause: Einige kannten sich schon vom letzten Mal und verabredeten sich heute schon fürs nächstes Jahr in Rastatt. Also dann: Ahoi!
 
 
22. September: Umwelt-Detektive an der Raukehl
 
 
Sonnwendfeier der NaturFreunde aus Rastatt und dem Murgtal
 
 
 
Am Samstag, den 23. Juni 2012, feierten die Naturfreunde aus Rastatt und dem Murgtal beim Vereinsheim an der Murg die Sommersonnwende. Der Hof war festlich geschmückt. Auf den Tischen standen Sträußchen aus Feldblumen und Wildkräutern. Allerorts entdeckte man beschriftete Steine und schwimmende Kerzen in Schalen mit Wasserlinsen. Die Naturfreundefahne war gehisst und die Gruppe Mescal stimmte mit Celtic Folk auf den Abend ein. Die Teenygruppe hatte Holunderblüten-Limonade vorbereitet und trug Betrachtungen zum Thema Sonnwende vor. Der NaturFreund und Landtagsabgeordnete Ernst Kopp hielt die Feuerrede und mahnte einen sorgsamen Umgang mit der Erde und ihren Ressourcen an. Und dann war es so weit: zu den Dudelsackklängen eines Mescal-Musikers liefen die Kinder mit ihren bereits entzündeten Fackeln ein, reihten sich um den aufgeschichteten Holzhaufen und entfachten das Sonnwendfeuer. Viele Meter hoch schlugen die Flammen. Alle Gäste versammelten sich schließlich um das Feuer und zu den Klängen der Gruppe Mescal wurde getanzt. Als die Gruppe ihre Abschiedsweisen spielten war es bereits tiefe Nacht.
 
 
Naturfreundekinder pressen frischen Apfelsaft
 
 
 
 
 
Herbst ist Erntezeit. Natürlich kann man die Äpfel, zumal Winteräpfel, einfach so einlagern. Man kann aber auch frischen Apfelsaft daraus pressen oder leckeren Apfelkuchen damit backen. Und genau dies machten am Samstag, den 6. Oktober, die Kinder und Jugend der Rastatter Naturfreunde. Drei Wannen voller frisch geernteter Äpfel, Winterrambour aus dem Ried, standen bereit. Diese wurden zunächst in grobe Stücke geschnitten. Dabei wanderte so manches Apfelstück auch gleich in den Magen. Die Apfelstücke wurden sodann in einer Mühle kleingehäckselt und in den mit einem Tuch ausgekleideten Kübel der Saftpresse gefüllt. Nun begann der Saft schon von selbst zu laufen. Um aber auch noch den letzten Tropfen herauszuholen, durfte jedes Kind mal seine Kräfte ausprobieren. In mehreren Füll- und Pressvorgängen wurden 30 Liter Apfelsaft erzeugt. Dieser wurde zunächst in einem Fass gesammelt. Und dann war es soweit: Anstehen zum Abzapfen. Was schmeckt besser als so frisch und selbst gepresster Apfelsaft? Dazu gab es von den Jugendlichen zwischenzeitig gebackene Apfel-Muffins. Natürlich wurden nicht gleich alle dreißig Liter getrunken, so dass jedes Kind noch ein, zwei Flaschen des frisch gepressten Saftes mit nach Hause nehmen konnte.
 
 
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