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Jahresprogramm
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Jahresbericht 2013
 
 
Puppentheater im Naturfreundehaus: Kasper backt Pfannkuchen
 
Kasper und sein Freund und Helfer, der Hund Kasper, das Huhn und der Teufel Frieder Kräuter verteilt Pfannkuchen-Rezepte
 
Kasper will zum Mittag Pfannkuchen backen. Doch, oh weh, keine Eier im Haus. "Der Teufel soll die Pfannkuchen holen!" flucht der Kasper. Und dieser erscheint auch prompt. Er sorgt dafür, dass ein Huhn dem Kasper ein Riesenei legt. Doch aus dem Ei schlüpft ein gefräßiges Krokodil. Und aus dem Pfannkuchen-Backen wird wieder nichts. Es ist bereits Nachmittag und Kaspers Frau Gretel kommt nach Hause. Sie bringt Kuchen mit und so gibt es Kaffee und Kuchen. Doch nach der Aufführung erhielt jedes Kind ein Rezept zum Pfannkuchen-Backen ausgehändigt, für zu Hause.
 
 
Besuch im Naturkundemuseum in Karlsruhe
 
 
 
 
Bei einem Besuch im Naturkundemuseum Karlsruhe am 9. Februar gab es für die UmWeltDetektive der NaturFreunde Rastatt einiges zu erleben und zu entdecken. Von den Gesteinen dieser Erde und von Kometen, über die Urzeit und deren Tier- und Pflanzenwelt, den Urpferden aus Südbaden bis hin zum Thema Klima. So erfuhren die UmWeltDetektive während eines Forschungsauftrages u.a., dass bestimmte Dinosaurier die Urahnen der heute lebenden Vögel sind und die Urpferde aus "Messel" keine Hufe besaßen, sondern an jedem Bein 3 Zehen, von denen sich 2 über Jahrmillionen hinweg zurückbildeten. Auch Tiere, die in unseren Rheinauen vorkommen, wie Fischreiher und Eisvogel, konnten aus nächster Nähe betrachtet werden. Eines der Highlights waren zweifelsohne die zum Anfassen ausgestellten Tiere, die ausgiebig berührt und gestreichelt wurden. Dabei konnte man gut den Unterschied zwischen dem samtweichen Fell der Bisamratte und der schroffen Borsten der Wildschweine ertasten und fühlen. Nach einer kleinen Stärkung bei einem Vesper konnte jeder noch einmal zu seiner Lieblingsstation, so z.B. der Rüttelplattform, auf der man stehend verschiedene Stärken von Erdbeben miterleben konnte. Abends fuhren dann alle gemeinsam wieder mit dem Vereinsbus ans Naturfreundehaus.
 
 
Bau eines Wildbienenhotels
 
 
Im Rahmen eines Familiennachmittags bauten die Umweltdetektive am 9. März kleine Bienenhotels für den eigenen Garten und halfen fleißig mit, ein großes Bienenhotel zu bauen und zu errichten. Dieses steht inzwischen auf der Wiese neben dem Vereinsheim. Wildlebende Bienen haben eine wichtige Funktion bei der Bestäubung von Pflanzen. Forscher haben herausgefunden, dass viele verschiedene Bestäuberarten einen höheren Früchteertrag sichern, als die Honigbiene allein. Deutschlandweit sind 550 Wildbienenarten bekannt, weltweit etwa 30.000.
 
 
Umweltdetektive unterwegs in der Wagbachniederung
 
 
 
 
Am Samstag, den 23. März, begaben sich die Rastatter UmweltDetektive unter Leitung von Holger Kiefl in das Natur­schutz­gebiet Wagbachniederung bei Waghäusel, zwischen Karlsruhe und Mannheim gelegen. Das Gebiet umfasst die ehemaligen Klärteiche der bis 1995 betriebenen Zuckerfabrik Waghäusel. Heute zählt es zu den bedeutendsten Vogel­schutzgebieten in Deutschland und ist ein wichtiger Brut- und Rastplatz. Weite Röhrichtflächen umsäumen die flachen Seen. Das Gebiet ist durch Feldwege gut erschlossen. Mit Ferngläsern und einem Spektiv ausgerüstet ging es auf zur Vogelbeobachtung. Die Detektive fanden tausende von Vögeln auf dem Wasser, Schwärme und einzelne Greifvögel in den Lüften vor. Zum Glück war der erfahrende ortsansässige Vogelkundler Siegbert Dill dabei, der sekundenschnell und zielsicher die Art erkannte: Graugänse und Kiebitze, Drosseln und Stare, Milane und Rohrweihen, seltene Kolbenenten und Schwarzhalstaucher. Höhepunkt war zweifelsohne ein Schwarm Bekassine, der Vogel der Jahres, sowie am Schluss drei kreisende Kraniche.
 
 
Pfingstcamp der NaturFreundeJugend in Untergrombach
 
 
 
 
Das Pfingstcamp 2013 fand vom 17. bis 21. Mai in Untergrombach statt und stand ganz unter dem Motto "Landschaft des Jahres". Es lockte wiederum etwa 300 Kinder und Jugendliche zu Spiel, Spaß und Spannung an. Entsprechend den an der Land­schaft des Jahres beteiligten Ländern Schweiz, Frankreich und Deutschland standen landestypische, sportliche und handwerkliche Workshops auf dem Programm. Eintägige Höhepunkte waren Floß bauen, Kanu fahren, Spinnen, Pralinen herstellen, Filzen, Umweltdetektive, Fußballturnier, Portemonnaie basteln, Schiffchen bauen, Parkour und Crossboule. Mehrtägig gab es Steinmetzen, Körbe flechten und Weben. Am Pfingstmontag luden die Kinder und Jugendlichen Gäste zu einem "Fest der Nationen" in die Mehrzweckhalle mit vielfältigen und witzigen landestypischen Darbietungen. Natürlich gibt es kein Pfingstcamp ohne den Wettbewerb um den Wanderwimpel. Die Rastatter Gruppe war mit 11 Kinder und Jugendlichen auf dem Camp vertreten und belegte beim Wettbewerb der Gruppen einen hervorragenden 3. Platz.
 
 
Mit dem Kanu auf der Murg und durch die Altrheinaue
 
 
 
 
 
Rund fünfundzwanzig Kinder und Jugendliche fanden sich zum Paddelwochenende vom 7. bis zum 9. Juni ein, zu dem die NaturFreunde Jugend Baden und die Rastatter Ortsgruppe geladen hatten. Gezeltet wurde beim Vereinsheim "An der Murg". Nach dem gemeinsamen Abendessen am Freitag Abend saß man bei Gitarrenklängen von Roland am Feuer noch beisammen. Am Samstag startete dann die große Tour unter Führrung von Klaus Hildenbrand. Dabei war auch der große Familienkanadier. Das große Hochwasser der vergangenen Tage war zwar gesunken, doch die Murg führte noch viel Wasser. So konnte man auch problemlos die Furt zur Altrheinaue passieren und in den Gänsrhein und den Wörtfeldsee steuern. Von dort sollte es weitergehen zum Großen und Kleinen Bärensee und zum Mittagessen an der Raukehl. Doch die Zufahrt zur Raukehl stand noch unter Wasser, so dass der Verpflegungswagen nicht durchkam und die verdiente Mahlzeit am Wörtfeldsee eingenommen werden musste. Danach ging es wieder zurück bis zur Murgmündung in den Rhein, wo bereits die Autos mit den Bootsanhänger warteten. Am Sonntag Morgen gewitterte es dann, so dass die vorgesehene Tour auf der Murg von Oberndorf nach Rastatt abesagt werden musste. Die Kinder und Jugendlichen hatten trotzdem einen großen Spaß, denn die Kanutour vom Vortag wird man gut in Erinnerung behalten.
 
 
UmweltDetektive auf der Bonora
 
 
 
 
 
Zehn UmWeltDetektive verbrachten vom 5. bis zum 7. Juli unter der Leitung von Holger Kiefl die Walderlebnistage auf der Bonora. Schon am ersten Abend ging es bei tollem Sommerwetter zum Spielen und Erkunden der Umgebung hinaus in die Natur. Das Rollenspiel "Die Werwölfe von Düsterwald" sorgte für helle Begeisterung und einen geselligen Abend. Am nächsten Morgen kam Dieter Müller, Referent der NaturFreunde Baden, zu Besuch. Mit dabei war sein UmWeltDetektiv-Mobil. Anhand seiner mitgebrachten Bäume zeigte er, welche Nadel- und Laubbäume im Schwarzwald vorkommen, woran man sie erkennt und wozu ihr Holz von den Menschen genutzt wird. Danach ging es in den Wald, in dem die Kinder ihren detektivischen Spürsinn einsetzen mussten, um allerlei Tiere auf dem Waldboden, unter Rinden oder in morschem Unterholz aufzuspüren. Anschließend wurden die gefundenen Tiere bestimmt und zum genauen Beobachten in ein Terrarium gesetzt. Neben Saftkugler, Tausendfüßer, Waldmistkäfer u.v.a. wurde auch ein Grasfrosch und verschiedene Bockkäfer gefunden. Anschließend wurden die Tiere wieder freigelassen. Für einen musikalischen Samstagabend sorgten Roland Walter mit seiner Gitarre und Uschi Böss-Walter, die hierfür extra angereist kamen. Mit dabei Heinz Zoller, der die Gelegenheit nutzte um ein paar Fotos zu schießen. Am Sonntagmorgen gab es verschiedene Waldspiele. Für eine perfekte Verpflegung mit abwechlungsreichem Essen und Trinken sorgten Jutta Schirmer und Marianne Hertweck-Herm. Für die erfolgreiche Teilnahme an den Walderlebnistagen bekamen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen UmWeltDetektiv-Ausweis ausgehändigt.
 
 
Ökomobil macht Station an der Naturerlebnisstation der NaturFreunde
 
 
 
 
 
 
Die Schulferien hatten gerade eben erst begonnen, da machten sich bereits am 30. Juli ein Dutzend Kinder und Jugend­liche daran, die Tierwelt im und am Wasser am Kleinen Bärensee zu erforschen. Organisiert von Holger Kiefl und auf Einladung der Rastatter NaturFreunde weilte Ralf Gramlich samt Crew und dem Ökomobil des Regierungs­präsidiums Karlsruhe an der Raukehl. Auf spielerische Art und Weise wurden die jungen Forscherinnen und Forscher anhand des "Libellenspiels" auf ihr Vorhaben eingestimmt. Danach wurden die Kinder und Jugendlichen in das Ökomobil gebeten. Dieses ist ein rollendes Klassenzimmer, ausgestattet mit sechs Arbeitstischen und allerlei Laborgeräten und Informations­material. Auch hier fand nochmals die Einstimmung auf den sorgsamen Umgang mit den Kleinstlebewesen statt. Schließlich sollten die Tiere ja nach der Aktion wieder unversehrt im Wasser ausgesetzt zu werden. Ausgestattet mit kleinen Sammelwannen, Pinseln und Keschern ging es zum Ufer des Kleinen Bärensees. Die Wannen wurden mit Wasser gefüllt und nach und nach mit den eingefangenen Tierchen versehen, so dass ein Gewimmel und Gezappel zu beobachten war. Sorgfältig wurden die Gefäße mit den Tierchen zum Ökomobil gebracht. Mit Stereolupen und -mikroskopen gingen die jungen Naturforscherinnen und -forscher ans Werk, um die Tiere zu beobachten und zu bestimmen. Das Ökomobil ist mit einer Projektionsanlage ausgestattet, so dass selbst die kleinsten Tiere auf einem großen Bildschirm für die gesamte Gruppe dargestellt werden können. Der Strom hierzu wird mit Solarzellen auf dem Dach des Fahrzeugs gewonnen. Das Ergebnis der Fang- und Bestimmungsaktion wurde aufgelistet: Flusskrebs (Kamberkrebs), Wasserskorpion, Wasser­schnecke, Wasserläufer, Libellenlarve, Rückenschwimmer, Wasserkäfer, Wasserspinne, Mückenlarve, Große Pechlibelle, Federlibelle. Nach einem gemeinsamen Picknick auf der Veranda der Raukehl-Hütte, dem Tierratespiel "Wer bin ich?" und der Abschlussbesprechung machten sich die Kinder am Nachmittag wieder auf den Heimweg, um ein paar Erfahrungen und etwas Wissen über die Tierwelt im und am Wasser der Rheinauen reicher.
 
 
UmweltDetektive bestimmen im Ötigheimer Wald Bäume anhand von Blättern
 
Am 7. September begaben sich die UmweltDetektive in den Ötigheimer Wald, um anhand von Blättern und einer Anleitungsbroschüre Bäume zu bestimmen. Dabei war es gar nicht einfach zwischen hochgewachsenen Sträuchern wie Weißdorn und Holunder und den typischen Waldbäumen zu unterscheiden. Von letzteren konnten die UmweltDetektive schließlich Stieleichen, Hainbuchen, Wildkirschen, Erlen, Eschen und Pappeln identifizieren. Vorgefunden, aber keineswegs heimisch, wurden sogar ein paar Mammutbäume.
 
 
Umweltdetektive besuchen Wasserwerk in Ottersdorf
 
 
 
Am Samstag, den 19.10.2013, besichtigten die Umweltdetektive der Ortsgruppe Rastatt die Wasserenthärtungsanlage in Ottersdorf. 5 Kinder und 3 Erwachsene hatten sich eingefunden, um an der Führung durch einen Mitarbeiter der StarEnergieWerke Rastatt teilzunehmen.
Die Führung begann mit der Besichtigung des eigentlichen Wasserwerks, einem recht unscheinbaren kleinen Gebäude, in dem die Pumpe und die Rohre, die das Grundwasser zutage befördern, untergebracht sind. Durch diese Rohre wird derzeit die gesamte Trinkwasserversorgung der Stadt Rastatt sichergestellt. Anschließend ging es durch die Wasser­enthärtungs­anlage, in der das Wasser von etwa 18 Grad d.H. auf ca. 10 Grad heruntergebracht wird. Hier gab es viele große Rohre und imposante Kessel zu bestaunen. Es wurde erklärt, wie der Kalk mit Hilfe einer Kalkmilch­mischung als Katalysator aus dem Wasser herausgefiltert wird. Dieser Kalk konnte dann später auch in Form von Pellets begutachtet und angefasst werden. Jede Woche wird ein ganzer Container davon abgefahren und entsorgt. In der Kläranlage kann er keine weitere Verwendung finden. Schließlich konnten noch die großen Trinkwasserspeicher, in denen der gesamte gereinigte Wasser­vorrat gespeichert ist, sowie die Schaltzentrale der Enthärtungsanlage bestaunt werden.
Insgesamt war es eine sehr gelungene und informative Führung. Die vielen Fragen, die sowohl von den Kindern als auch den Erwachsenen gestellt wurden, zeigten, dass das Thema für alle von großem Interesse war. Abgerundet wurde der Nachmittag durch eine anschließende Quiz-Ralley auf einem größeren Umweg zurück zum Ausgangspunkt, bei der viele Fragen zum Thema Wasser beantwortet werden mussten.
 
 
Klein und Groß finden sich zur Jahresabschlussfeier zusammen
 

Volles Haus

Lea und Katharina mit Flöte und Geige

Krustenbraten mit Kartoffel- und Feldsalat
 

Die Umweltdetektive präsentieren ...

... die Jahresrevue 2013

Urkunden für die Umweltdetektive
 
Groß und Klein versammelten sich am 14. Dezember im Vereinheim zur Jahresabschlussfeier. Zunächst entführte Edeltraud Galitschke die Anwesenden in die Märchenwelt. Sodann spielten Katharina an der Geige und Lea an der Flöte weihnachtliche Lieder zum Mitsingen. Die Umweltdetektive ließen das Jahr Revue passieren und berichteten von ihren zahlreichen Aktivitäten und Erlebnissen, z.B. von den Besuchen im Naturkundemuseum, in der Wagbachniederung, im Wasserwerk oder auf dem Pfingstcamp, vom Hüttenwochenende auf der Bonora oder von den Erlebnistagen an der Raukehl. Jede Umweltdetektivin und jeder Umweltdetektive wurde mit einer Urkunde ausgezeichnet. Anschließend wurden die Jubilarinnen und Jubilare für ihre Treue zum Verein geehrt: es gab 25-, 40-, 60- und 65-jährige Mitgliedschaften. Nach dem gemeinsamen Abendessen spielten Gerd und Günter zum Ausklang auf. Die Feier brachte wiederum zum Ausdruck, dass die NaturFreunde eine große Familie sind, mit jüngeren und älteren Mitgliedern.
 
 
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