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Jahresbericht 2021
 
Wildblumen bestimmen
 
 
 
 
Nach vielen Monaten Corona-Zwangspause trafen sich am 03.07.2021 die Umweltdetektive mal wieder zu einer Gruppen­stunde. Mit dem kontaktlosen "Schattenfangen" wurde an die Stunden im vergangenen Jahr angeknüpft und nach einem weiteren Bewegungsspiel, bei dem sich die Kinder in die Welt der Schmetterlinge versetzen mussten, ging es auf dem Murgdamm ein Stück Richtung Norden. Thema der Gruppenstunde war das Bestimmen von Wildblumen. Obwohl die Wiesen an der Murg nicht mehr sehr bunt blühen, gibt es am Beginn der renaturierten Murgschleife eine Stelle, an der noch zahlreiche Wildblumen zu finden sind. Dort suchte sich jedes Kind eine Blume aus, die es dann anhand eines Bestim­mungs­buches identifizieren konnte. Bei Unsicherheiten konnten die Kinder mit Hilfe einer Handy-App das Ergebnis überprüfen. Anschließend malte jedes Kind seine Blume auf ein Blatt Papier. Als ein weiteres Highlight konnten die Kinder an dieser Stelle ein Storchenpaar beim Nestbau beobachten. Zurück am Vereinsheim galt es, versteckte Buchstaben zu finden und diese zu einem Wort zusammenzusetzen. Es waren noch nicht alle Buchstaben beisammen, da hatten die Kinder schon die Lösung gefunden.
 
 
Umweltdetektive im Murgvorland
 
 
 
In der letzten Gruppenstunde vor den Sommerferien am 17. Juli 2021 ging es noch einmal auf die Wiesen an der Murg­böschung. Diesmal galt es, bestimmte Blumen zu finden, von denen die Kinder Photos ausgehändigt bekamen. Auf großes Interesse stieß dann die Entdeckung von kleinen Schnecken, die einen regelrechten Sammeltrieb auslösten. Der Weg führte bis zur Konrad-Adenauer-Brücke, von wo sich die Kinder einen guten Eindruck von der Funktion des renaturierten Murgverlaufs verschaffen konnten. Genau ein Jahr zuvor hatten sie dort bei Niedrigwasser die Wirkungsweise der Kanalisierung bzw. Renaturierung nachgebaut.
 
 
NEST-Aktionstag an der Raukehl am 19. September 2021 nachgeholt
 
 
 
 
 
 
Der Aktionstag an der Raukehl, der traditionell Anfang August im Sommerferienprogramm der Stadt Rastatt angeboten wird, musste wegen des über mehrere Wochen andauernden Hochwassers leider abgesagt werden. An diesem ersten Wochen­ende nach Ende der Sommerferien konnte er endlich nachgeholt werden. Ein vielfältiges Angebot erwartete die Familien: Neben der traditionellen Verköstigung mit selbst gebackenem Kuchen und Kaffee und der obligatorischen Ausfahrt mit dem großen Kanadier gab es auch attraktive und informative Beschäftigungsangebote für Kinder. Eine Rallye zum Fischotter, der von der Deutschen Wildtier Stiftung zum Tier des Jahres 2021 ernannt wurde, forderte junge und ältere Kinder an verschie­denen Stationen mit Rätseln und selbst zu bearbeitenden Fragen. An einem anderen Tisch konnten die Kinder phantasievolle Bilder aus Blättern gestalten. Als krönenden Abschluss gab es für die Kinder nach den Würstchen vom Grill noch Stockbrot und Marshmallows.
 
 
Beteiligung an der Aktion "Saubere Stadt"
 
 
 
Die UWD beteiligten sich am 16.10.2021 an der Aktion "Saubere Stadt" und sammelten auf dem Weg in den Wald und auch dort allerlei Müll ein. Im Wald wurden viele große Abfallstücke gefunden, so dass am Ende zwei große Säcke voll waren. Besonders beeindruckend war der Fund einer Capri-Sonne-Tüte, die das Ablaufdatum 2001 trug und eine Gutscheinkarte aus dem Jahr 1999, die also schon seit 20 Jahren im Wald lagen, ohne irgendwelche Zersetzungsspuren zu zeigen.
Aber nicht nur Müll gab es im Wald zu entdecken. Eine interessante Frucht war schon im letzten Jahr gefunden worden und konnte nun genauer erforscht werden, nachdem Karin sie in verschiedenen Zuständen in Becherlupengläsern vorbereitet hatte: die Frucht eines Taubenbaumes, der ursprünglich aus China stammt, aber jetzt auch im Rastatter Wald zu finden ist. Die Frucht ähnelt mit Schale sehr der hiesigen Walnuss. Schält man sie, erinnert das Innere an einen Pfirsichkern.
 
 
Aus dem Leben von Eichhörnchen und Fuchs
 
 
 
Da unsere Gruppe kleiner geworden war, hatten wir uns für einen Neustart entschieden. Die Gustav-Heinemann-Schule hatte unsere Flyer verteilt, von dort kamen die meisten der dreizehn Neuen. Mit unseren bisherigen Umweltdetektiven waren es 18 Kinder. Nach einem Kennenlern-Spiel gingen wir in die Baldenau. Um eine größere Nähe und vertraute Atmosphäre zu schaffen, fand das Angebot in zwei Gruppen statt. In der Eichhörnchen-Gruppe versteckte jedes Kind fünf Nüsse, die es danach wieder finden musste. Vom Eichhörnchen geknackte Haselnüsse wurden bestaunt. Die andere Gruppe bewegte sich wie ein Fuchs, der seine Pfoten wie eine Perlenkette aufsetzt. Nachdem der Sprung des Fuchses beim Fangen der Maus (Mausen) geübt war, konnten gebastelte Mäuse mit einem Becher gefangen werden. Hierbei ging es wild zu und es machte viel Spaß. Die Gruppen wechselten, so dass jedes Kind Eichhörnchen und Fuchs sein konnte. Das Waldstück hat sich seit dem letzten Herbst verändert. Der Weg ist durch umgefallene Baumstämme versperrt. Sie zu umgehen ist nicht immer leicht. So gab es auf dem Heimweg eine Kletterpartie, die alle meisterten. (30.10.2021)
 
 
Im Wald stöbern und Buchen suchen
 
 
 
Am 13.11.21 gingen wir in das Waldstück bei der Baldenau. Wir machten ein Suchspiel, bei dem die Kinder nach bestimmten Kriterien Naturmaterial suchen mussten. Aus einem Täschchen wurden Karten gezogen. Die Aufgabe war, etwas Kleines, etwas Schönes, etwas Gerades, etc. zu finden. Bei "etwas Fleckiges" legten die Kinder viele bunte Blätter auf das Tuch. Es wurde angesprochen, warum sich im Herbst die Blätter verfärben. Die meisten hatten Spaß daran, neben dem, was sie suchten, auch andere Dinge zu entdecken. Als Aufwärmspiel machten wir ein Fangspiel. Die Fängerin war erfolgreich, die anderen mussten sich in Acht nehmen. Die Buchen erkannten wir an ihrer glatten und grauen Rinde. Das Finden von Buchenblätter war einfach. Schon als wir den Wald betreten hatten, hatte es zu regnen angefangen. Entgegen der Wetter­vorhersage hörte es nicht auf. Den Kindern war kalt, so dass wir früher als geplant den Heimweg antraten. Im Vereinsheim spielten wir auf Wunsch eines Kindes noch eine Runde "Zublinzeln".
 
 
Blätterkunde
 
 
 
Schon tags davor hatten wir die Wettersituation diskutiert. Aufgrund von Corona können wir mit der Gruppe nicht in den Clubraum gehen und müssten bei Regen das Treffen absagen. Am Samstag, dem 27.11.21 regnete es dann. Sechs Kinder ließen sich nicht abschrecken! Wir gingen in einen Park in der Nähe. Im Park "Am Gedenkstein" gibt es acht verschiedene Baumarten. Die Kinder sammelten Blätter und sortierten sie auf einem Tuch. Die jüngeren Kinder bekamen je eine Karte, auf der ein Blatt zu sehen war. Sie suchten nach dem entsprechenden Blatt. Auf der Rückseite der Karte stand der Name des Baumes, den sie vorlasen. Als Anreiz für die älteren Kinder waren auf den Karten Blätter von Bäumen, die es nicht im Park gab. Ähnliche Blattformen wurden in den gesammelten Blättern entdeckt. So entstanden die Kombinationen Roteiche - Stieleiche und Bergahorn - Spitzahorn - Feldahorn. Aus einem Säckchen zog jeder ein Blatt und suchte den Baum im Park. Die Rinde der Platane als Bestimmungsmerkmal wurde betrachtet.
Nach einer Runde Jägerball suchte sich jeder eine Beschäftigung. Denjenigen, die sich kaum bewegten, wurde es langsam kalt. Wir gingen zurück zum Vereinsheim, wo die Eltern warteten.
 
 
Das Eichhörnschen und seine Vorräte
 
 
 
 
Das Wetter war weiterhin nasskalt. Ich plante ein Angebot im Park "Am Gedenkstein". Von hier aus ist es nicht weit zum Vereinsheim. In Absprache mit den Eltern hätten wir das Angebot auf 1 1/2 Stunden kürzen können. Dieses Mal hatten wir Glück. Wir wurden nicht nass und ab und zu konnte man die Sonne erahnen. Anschaulich und spielerisch lernten die Kinder die Vorratshaltung des Eichhörnchens kennen. Sein Speiseplan mit Eicheln, Zapfen, Nüssen und Eiern war in einem Beutel versteckt. Für den Winter sammelt das Eichhörnchen Nüsse und Eicheln. Es prüft sie auf Qualität und ordnet sie nach Sorten und Vorlieben. Was das Eichhörnchen für wertvoll erachtet, vergäbt es bis 60 m vom Fundort entfernt. Bis zu 3000 Verstecke hat das Eichhörnchen, von denen es 2000 wieder findet. Natürlich fanden die Kinder ihre Nüsse wieder. Fressfeinde, wie Eichelhäher, Wildschwein und Rabenkrähe bedienen sich gerne am Vorrat des Eichhörnchens. Als eines dieser Tiere suchten die Kinder von mir versteckte Nüsse im Park. Zur Winterruhe im Kobel wusste auch der Jüngste etwas zu berichten. Als Aufwärmspiel mussten zwei Gruppen auf dem Weg verteilte Nüsse in zwei Schüsseln werfen. Es ging 60 : 59 aus. In den Pausen zwischen den Aktivitäten kletterten die Kinder auf dem pyramidenförmigen Klettergerüst. (11.12.21)
 
 
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